(openPR) Versicherungen gehen zu wenig auf Bedürfnisse der Generation 50plus ein
München, 31.07.2007 – Deutsche Versicherer haben weiterhin Nachholbedarf im Umgang mit der Generation 50plus. Das zeigen die Ergebnisse der Benchmark-Studie zur Medien- und Internetkommunikation der Münchener ComMenDo Agentur für UnternehmensKommunikation. Die untersuchten Versicherer erreichen im Schnitt nicht einmal die Hälfte der maximal möglichen Punkte (46%). Defizite gibt es insbesondere im Bereich Service (30%), Reaktion auf E-Mail-Anfrage (28%) und Medienarbeit (26%).
„Obwohl sich die Versicherungsbranche der wachsenden Bedeutung der Über-50-Jährigen durchaus bewusst ist, wird das Wissen für den gezielten Dialog mit ihnen nicht ausreichend genutzt“, kommentiert Agenturinhaber Michael Bürker das Ergebnis. Selbst Spitzenreiter Ideal, der sich auf Menschen über 50 spezialisiert hat, erzielt insgesamt nur 64 Prozent der möglichen Punkte. Auf Rang zwei und drei haben sich Signal Iduna (61%) und Württembergische Versicherung (56%) platziert.
„Menschen ab 50 Jahre werden von Marketing und Kommunikation häufig über einen Kamm geschert“, so Bürker weiter. Eine Differenzierung nach Lebenssituation und Alter macht nur knapp die Hälfte: Bei der Zielgruppen-Affinität erreichen die Versicherer im Schnitt 47 Prozent der Punkte.
Am besten auf die Bedürfnisse Über-50-Jähriger haben Versicherer das Produkt- und Informationsangebot zu Altersvorsorge und Gesundheitsthemen abgestimmt. Sie erreichen durchschnittlich 66 bzw. 62 Prozent der Punkte. So gut wie ausgespart wird hingegen das Thema Ruhestandsfinanzierung bzw. Vermögensverzehr (14%).
Wenige Oasen in der Service-Wüste
Enttäuschend ist das Abschneiden beim Service: Die untersuchten Versicherer erzielen nur 30 Prozent der möglichen Punkte. Zwar bieten fast alle beispielsweise Online-Rechner auf ihren Web-Seiten an. Doch die wenigsten differenzieren nach Themen. Ebenfalls Unterschiede gibt es im Hinblick auf Benutzerfreundlichkeit.
Auch Journalisten stehen bei der Informationssuche auf den Web-Seiten häufig im Regen: Für ihre Medienarbeit erreichen die Unternehmen gerade einmal 26 Prozent der Punkte.
Vergleichsweise gute Ergebnisse erzielen sie für Tonalität und Stilistik (55%). Texte sind meist verständlich (70%) sowie kurz und knapp formuliert (60%).
Ein anderes Bild zeigt sich bei der Web-Gestaltung: Versicherer erreichen nur knapp die Hälfte der Punkte (46%). So verzichten die meisten Unternehmen auf vergrößerbare Schrift (37%).
Abgerundet wurde die Studie um eine E-Mail-Anfrage. Mehr als die Hälfte der Versicherungen hat im Schnitt nach zwei Tagen geantwortet (73%). Das gewünschte Informationsmaterial wurde jedoch entweder gar nicht oder erst im zweiten Anlauf geschickt. Die Versicherer erzielen insgesamt nur 28 Prozent der Punkte.
Untersucht wurden insgesamt 25 deutsche Versicherungsunternehmen nach sieben verschiedenen Kriterien. Die Benchmark-Studie ist gegen eine Schutzgebühr von 150 Euro erhältlich bei: ComMenDo Agentur für UnternehmensKommunikation GmbH, Hofer Str. 1, 81737 München, Telefon (089) 67 91 72-0 oder per E-Mail unter
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