openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Solarwärme: Künftig Forderung statt Förderung vom Staat

31.07.200710:45 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: Solarwärme: Künftig Forderung statt Förderung vom Staat
Fördersätze für Solaranlagen - droht das Aus für Solarwärme-Förderung per Gesetz?
Fördersätze für Solaranlagen - droht das Aus für Solarwärme-Förderung per Gesetz?

(openPR) Ein Gesetz nach dem Vorbild Baden-Württembergs wird das bisherige Marktanreizprogramm für Solaranlagen bundesweit ablösen

Eigenheimbesitzer müssen durch die bevorstehende gesetzliche Regelung künftig mit Nachteilen bei der Förderung solarthermischer Anlagen rechnen: Künftig wird ein Gesetz die Nutzung regenerativer Energien im Haushalt vorschreiben! Es zeichnet sich ab, daß die bisher unbürokratisch erhältlichen Zuschüsse vom Staat für die Nutzung von Sonnenwärme bei der Heizungsunterstützung und Brauchwassererwärmung in Zukunft entfallen werden. Wer mit der Erneuerung seiner Heizung und der Entscheidung für eine Solaranlage weiterhin wartet, erleidet finanzielle Nachteile und muß mit bürokratischem Mehraufwand rechnen. Darauf weist die auf Solar-Wärmesysteme und Holzpellet-Heizungen spezialisierte Firma solar now alle Eigenheimbesitzer hin. Zudem bieten die Hersteller von Pelletsheizungen in Zusammenarbeit mit den Pellets-Lieferanten Preisgarantien für Pelletsbrennstoff auf die nächsten fünf Jahre an.



Hausbesitzer geraten unter Reglementierungs-Druck

Wer glaubt, von einer gesetzlichen Solarwärme-Regelung finanziell profitieren zu können, wird enttäuscht. Noch ist es nicht so weit, und Hauseigentümer in Baden-Württemberg haben bis Jahresende Schonfrist. „Wer sich jetzt für eine Solaranlage oder Holzpellet-Heizung entscheidet, hat für die kommenden 25 bis 30 Jahre Ruhe, und kann der Entwicklung der Energiepreise ebenso gelassen entgegensehen wie neuen Gesetzen. Zudem gibt es derzeit noch die attraktive Förderung aus dem Marktanreizprogramm. Das Geld war noch nie so einfach und unbürokratisch zu bekommen wie in diesem Jahr“ sagt der Geschäftsführer der Firma solar now, Markolf Weisshuhn. „Das im Haushalt beschlossene Volumen für das Marktanreizprogramm soll dieses Jahr noch vollständig ausgeschüttet werden.“

Koalition uneins – Solarförderung per Gesetz nicht mehrheitsfähig

In Berlin wird zwischen den Koalitionsparteien weiter verhandelt. Baden-Württemberg hat die Karten auf den Tisch gelegt und auf Landesebene deutlich gemacht, was auf alle Eigenheimbesitzer zukommt: In Neubauten oder bei der Erneuerung bestehender Heizungsanlagen wird eine Mindestquote für die Nutzung Regenerativer Energien per Gesetz vorgeschrieben. Wer demnächst seine Heizung modernisieren oder mit einer Solaranlage die kostenlose Sonnenwärme für seine Heizung und sein Warmwasser nutzen möchte, auf den kommen Vorschriften zu statt Zuschüsse, wie sie derzeit noch möglich sind.
In den einschlägigen Medien und der Branchen-Fachpresse wurde in den zurückliegenden Monaten darüber spekuliert, was inzwischen offen ausgesprochen wird: Der Standpunkt der Unionsparteien wird sich als ordnungspolitisches Instrument im Gesetzesentwurf durchsetzen. Konkret: Eine gesetzlich festgeschriebene Solarwärme-Förderung aus dem Marktanreizprogramm, wie dies beispielsweise im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) für die gesetzlich garantierte Vergütung für Solarstrom festgeschrieben ist, wird Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) für die Nutzung von Solarwärme nicht durchsetzen können. Damit zeichnet sich ab, daß die Förderung für umwelt- und klimafreundliche Solaranlagen und Pelletheizungen in Zukunft vollständig entfällt.
Auch wenn die Klimapolitik der Bundesregierung prinzipiell lobenswert ist, droht Eigenheimbesitzern in Anlehnung an die berüchtigte Hartz-IV-Formel in Zukunft Bürokratie statt Zuschüsse. Motto: „Forderung statt Förderung“.
Der genaue Zeitpunkt ist unbekannt, als sicher kann jedoch gelten, daß das bundesweite Regenerative-Wärme Gesetz kommt. Wer sich jetzt für Solarwärme, eine Pelletheizung oder beides entscheidet, kommt noch in den Genuß der Förderung aus dem Marktanreizprogramm.

solar now Ltd. & Co. KG
Auf dem Wassergraben 18
37242 Bad Sooden-Allendorf

Telefon: +49 (0) 6198 - 58781-0
Telefax: +49 (0) 6198 - 58781-2

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 149274
 1937

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Solarwärme: Künftig Forderung statt Förderung vom Staat“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Solar Now

Bild: Paßt durch jede Tür - Individuell gebaute Speicher als effiziente Zentrale der regenerativen WärmeversorgungBild: Paßt durch jede Tür - Individuell gebaute Speicher als effiziente Zentrale der regenerativen Wärmeversorgung
Paßt durch jede Tür - Individuell gebaute Speicher als effiziente Zentrale der regenerativen Wärmeversorgung
Isolierung innen, wo die Wärme ist - statische Hülle außen. Und kein Streß im Treppenhaus! Wer sich mit der Arbeitsweise und den tatsächlich nutzbaren Erträgen einer heizungsunterstützenden Solaranlage näher befaßt, kommt früher oder später zu dem Ergebnis, daß handelsübliche Speicher viel zu klein sind, um einen effektiven Betrieb der Anlagen zu ermöglichen. Zudem weisen konventionell aus Stahlblech geschweißte Speicher der meist eingesetzten Größe von 1000 Liter Bereitschaftsverluste um die 4 kWh / d auf, wie das Fachmagazin Sonne Wind & W…
Bild: ISH 2009 - Positive Stimmung gegen den TrendBild: ISH 2009 - Positive Stimmung gegen den Trend
ISH 2009 - Positive Stimmung gegen den Trend
Effiziente Systeme und Erneuerbare Energien setzen starke Signale bei Energie-, Gebäude- und Klimatechnik Frankfurt / M., 14.03.2009 - Auch in wirtschaftlich schwierig erscheinenden Zeiten sind positive Signale auf überzeugende Weise möglich: Das bewies einmal mehr die ISH 2009, die sich selbst als die „Weltleitmesse für Gebäude-, Energie-, Klimatechnik und Erneuerbare Energien“ versteht. „Diese beeindruckend gute Stimmung voller technischer Innovationen, unternehmerischer Zuversicht und wirtschaftlichem Optimismus muß man erlebt und gespürt…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Staatliche Preistreiberei beendenBild: Staatliche Preistreiberei beenden
Staatliche Preistreiberei beenden
… für private Haushalte über 40 Prozent der Kosten. Die Belastungen sind inzwischen etwa sechsmal so hoch wie 1998 zu Beginn der Liberalisierung. Die Mehrkosten für die Förderung von Ökostrom beliefen sich 2007 auf mehr als 4 Milliarden Euro. Auch die Mehrwertsteuer stellt einen erheblichen Kostenfaktor für private Haushalte und Industriekunden dar. „Der …
Bild: Förderung für Solarwärme und Pelletheizungen um 50% angehobenBild: Förderung für Solarwärme und Pelletheizungen um 50% angehoben
Förderung für Solarwärme und Pelletheizungen um 50% angehoben
… zu lange wartet, riskiert, daß die Fördermittel bald ausgeschöpft sind“, so der Geschäftsführer Markolf Weisshuhn. Da das Budget des Marktanreizprogrammes für Solarwärme und Pellet-Heizungen unverändert bleibt, muß mit einer Ausschöpfung der Fördermittel ähnlich wie in 2006 und 2005 gerechnet werden. Solar-Komplettsysteme günstig wie nie In Kombination …
Bild: Angela Dorn, Sprecherin für Umwelt, Energie und Klimaschutz der hessischen Grünen zum Gespräch bei Wagner & CoBild: Angela Dorn, Sprecherin für Umwelt, Energie und Klimaschutz der hessischen Grünen zum Gespräch bei Wagner & Co
Angela Dorn, Sprecherin für Umwelt, Energie und Klimaschutz der hessischen Grünen zum Gespräch bei Wagner & Co
… Wagner & Co. „Die Stop-and-go“ Förderpolitik der letzten Jahre hat die Entwicklung des Solarmarktes massiv beeinflusst und den Verbraucher verunsichert. Solartechnik, Solarwärme und Solarstrom, ist zukunftsweisende Energiegewinnung mit hoher Wertschöpfung in der Region und somit ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Das Energiedach, Solarwärme und …
Bild: Überblick: Mehr Zuschüsse fürs Abwracken alter HeizungenBild: Überblick: Mehr Zuschüsse fürs Abwracken alter Heizungen
Überblick: Mehr Zuschüsse fürs Abwracken alter Heizungen
… es eine Grundförderung von 4.500 Euro, für eine Pelletheizung mit Pufferspeicher 3.500 Euro und für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe 1.500 Euro. Clevere Hausbesitzer setzen auf kostenlose Solarwärme vom Dach, die das Trinkwasser wärmt und die Heizung unterstützt. Der Staat belohnt sie dafür mit weiteren 1.000 bis 3.000 Euro Solarförderung. Fördertopf mit …
Sanierung mit Solarthermie
Sanierung mit Solarthermie
… 2015. Seit über einem halben Jahr, dem 1. April, gibt es nun bereits eine deutlich höhere Förderung für ökologische Heizungen. Auf die Nachfrage nach Solarwärmeanlagen haben die verbesserten Fördersätze im Marktanreizprogramm (MAP) einen spürbaren Effekt. Das zeigen die Antragszahlen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), das die …
Solare Sanierung senkt Energiekosten - Vorteile für Mieter und Vermieter
Solare Sanierung senkt Energiekosten - Vorteile für Mieter und Vermieter
… Viertel und die Co2-Emissionen um ein Fünftel. Jochen Icken, Vorstand der Wohnungsgenossenschaft Märkische Scholle, zieht eine positive Bilanz der Maßnahmen: „Durch den Einsatz von Solarwärme konnten die Kosten für Heizung und Warmwasser um rund ein Drittel gesenkt werden. Solarwärme rechnet sich in der Wohnungswirtschaft und leistet einen wichtigen …
Nachrüsten mit einer Solarwärme-Anlage lohnt sich immer
Nachrüsten mit einer Solarwärme-Anlage lohnt sich immer
Ein Interview mit dem Solarexperten Karlheinz Venter Da die Sonne keine Rechnung schickt, entscheiden sich immer mehr Bauherren für eine Solarwärme-Anlage. Auch Besitzer älterer Häuser können durch solare Nachrüstung von der Wärme der Sonne profitieren. Wir sprachen darüber mit Karlheinz Venter, Solarexperte des Markenherstellers Paradigma. Wann lohnt …
Bild: Mit neuer Heizung den schwankenden Energiepreisen ein Schnippchen schlagenBild: Mit neuer Heizung den schwankenden Energiepreisen ein Schnippchen schlagen
Mit neuer Heizung den schwankenden Energiepreisen ein Schnippchen schlagen
… bekommen“, so Kube. „Das APEE wirkt wie ein Förderturbo.“ Die Regelung soll bis Ende 2018 laufen. Energiefresser raus – Förderung rein Schafft ein Hausbesitzer einen Gas-Brennwertkessel mit zusätzlicher Solarwärme-Nutzung an, kann er mit einer Förderung von bis zu 5.250 Euro planen. Im Vorjahr waren dies nur bis zu 3.000 Euro. Ein System wie der „SolvisMax“ …
"Aktion Wintersonne" jetzt mit Extrazuschüssen für Solarwärme- und Holzpellets-Anlagen
"Aktion Wintersonne" jetzt mit Extrazuschüssen für Solarwärme- und Holzpellets-Anlagen
Mitmachen und richtig Geld sparen Karlsbad, 2. November: Eigenheimbesitzer können jetzt bis zum 31. Januar 2008 bei der Installation einer Solarwärme- oder Holzpellets-Anlage von besonders üppigen Fördergeldern profitieren. Im Rahmen der „Aktion Wintersonne“ bietet das Unternehmen Paradigma gemeinsam mit seinen bundesweit über 800 regionalen Systempartnern …
Mit dem richtigen Versicherungsschutz auf erneuerbare Energien setzen
Mit dem richtigen Versicherungsschutz auf erneuerbare Energien setzen
… eingespeister Solarenergie eine Einspeisevergütung im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Wer seine Heizung und Warmwasseraufbereitung erneuert und dabei auf Solarwärme zurückgreift, kann pro installierten Quadratmeter Kollek-torfläche einen Zuschuss beantragen. Die Condor Versicherungsgruppe befasst sich seit Jahren mit der Versicherung …
Sie lesen gerade: Solarwärme: Künftig Forderung statt Förderung vom Staat