(openPR) Die Zeit zwischen Führerscheinentzug und MPU sollte der Betroffene so gut wie möglich zur Information und Vorbereitung auf die Untersuchung nutzen, um seine Chancen auf die erneute Fahrerlaubnis zu erhöhen. Träger wie der TÜV Rheinland bieten bundesweit kostenfreie Informationsabende zum Thema MPU sowie individuelle Einzelberatungen an, um Fragen zu beantworten und Unsicherheiten ausräumen. Die Experten des Medizinisch-Psychologischen Instituts (MPI) der TÜV Rheinland Kraftfahrt GmbH erstellen täglich Gutachten und wissen deshalb, welche Anforderungen bei der Untersuchung gestellt werden.
Kostenfreie Informationsabende
Auf kostenfreien Informationsabenden erläutern Verkehrspsychologen das Verfahren und die einzelnen Schritte zur Wiedererlangung des Führerscheins. Neben Informationen zum Umfang und Ablauf der MPU erfahren die Teilnehmer auch, welche Untersuchungen der Arzt vornimmt, welche Fragen beim Psychologen gestellt werden, ob und welche Testverfahren eingesetzt werden und welche Kosten anfallen.
Persönliches Einzelgespräch
Bei einem individuellen Einzelgespräch geht ein Gutachter auf die spezielle Situation des Bewerbers ein und gibt ihm Tipps, wie er seine Chance auf eine erfolgreiche Begutachtung verbessern kann. Der Bewerber erfährt, ob der bisher von ihm eingeschlagene Weg der richtige ist, ob die bisher erworbenen Kenntnisse wirklich hilfreich sind und wie er sich vernünftig auf die MPU vorbereiten kann.
Verkürzung der Sperrfrist
Unter bestimmten Voraussetzungen besteht die Möglichkeit, an einem Kurs zur Sperrfristverkürzung teilzunehmen. An dessen Ende erhält der Bewerber eine Teilnahmebescheinigung, mit der er eine Verkürzung der Sperrfrist um bis zu drei Monate beantragen kann. Je nach Auffälligkeit gibt es zwei Arten von Kursen:
Mainz 77
Der Kurs ist für Fahrer geeignet, die erstmals durch eine Fahrt unter Alkohol auffällig geworden sind. Voraussetzungen für eine Teilnahme sind, dass der Betroffene zum ersten Mal mit Alkohol im Straßenverkehr aufgefallen ist, der Promillewert unter 2 Promille lag und keine anderen gravierenden Verstöße in der Führerscheinakte vorhanden sind.
PS-S
Der Kurs wendet sich an Kraftfahrer mit mehreren verkehrsrechtlichen Verstößen und Ordnungswidrigkeiten. Teilnahmevoraussetzung ist, dass keine Auffälligkeiten im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss über 1,09 Promille vorliegen.
In beiden Kursen werden auch zahlreiche Aspekte besprochen, die dem Bewerber ebenfalls in der noch anstehenden MPU weiterhelfen können.
Ihr Ansprechpartner für redaktionelle Fragen:
TÜV Rheinland, Jörg Meyer zu Altenschildesche, Presse, Tel.: 02 21/8 06-22 55
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