(openPR) Als sich Tischlermeister Sascha Hermans mit zwei Mitarbeitern auf den Weg zum nächsten Kunden machte, brauchte er sich wenigstens über Verkehrsstaus oder Parkplatzprobleme keine Sorgen machen. Der Handwerker mit Niederlassungen in Kaarst und Mönchengladbach benutzte diesmal nicht seinen Firmenwagen, um den Kunden zu erreichen – sondern das Flugzeug. Und das brachte das Tischler-Team sowie das gesamte Equipment nach Schottland, oder genauer gesagt: in den kleinen Ort Overtown, etwa 20 Kilometer südöstlich von Glasgow.
In ihrem Handgepäck befanden sich ein Schranksystem mit Vitrine, eine Bar, eine Theke sowie eine Spüle und ein Kühlschrank. Alles fein säuberlich in seine Einzelteile zerlegt und darauf wartend, in einen typischen schottischen Billardsalon verwandelt zu werden. Und zwar nicht von einheimischen Handwerkern, sondern von deutschen Fachleuten wie Sascha Hermans und seinen Tischler-Gesellen. „Es ist nicht nur die wesentlich umfangreichere Ausbildung, die uns von unseren schottischen Kollegen unterscheidet“, erklärt Hermans, „es sind auch typisch deutsche Arbeitstugenden, die bei den schottischen Auftraggebern sehr gut ankommen.“ Was nicht selten zu komischen Situationen führte. „Wir standen unter großen Zeitdruck, da wir mit allen Arbeiten in vier Tagen fertig sein mussten, so dass wir teilweise bis in den späten Abend gearbeitet haben. Als wir dann am nächsten Morgen wieder pünktlich um halb acht zur Arbeit erschienen sind, hat der Kunde uns völlig erstaunt die Tür geöffnet“, schmunzelt Hermans.
Und wenn sich der schottische Bauleiter um acht Uhr ankündigte, konnte man froh sein, wenn er überhaupt erschien, denn das ist in Schottland nun mal nicht selbstverständlich. Ebenso wie das Werkzeug, dass das Hermans-Team samt umfangreicher Schrauben- und Nägelsortimente mitgebracht hat. „Wegen unseres Werkzeugs sind wir beneidet worden. Dafür muss man in Schottland weite Strecken zurück legen, um es zu bekommen. Aber dass wir auch stets die passenden Schrauben, und dann auch noch in ausreichender Anzahl dabei hatten, war dort schon eine kleine Sensation.“
Für die deutschen Handwerker, die ebenfalls in Schottland tätig werden wollen, hält Hermans auch gleich ein paar Tipps bereit: „Haggis, das schottische Nationalgericht, kommt unserem deutschen Geschmacksempfinden nicht gerade entgegen, um es diplomatisch auszudrücken. Es sei denn, man steht auf Schafsmagen.“ Und während er davon spricht, verzieht er auch schon wieder die Miene. „Wenn schon Landesspezialitäten, dann doch lieber den schottischen Whiskey.“ Auf die Frage, ob das ein einmaliges Gastspiel in Schottland war, antwortet Hermans: „Während unseres kurzen Aufenthalts bekamen wir bereits weitere Anfragen, die sich in der Zwischenzeit konkretisierten. Es geht wohl bald wieder rüber.“ Und alles ohne Sprachschwierigkeiten? „Na klar“, schmunzelt Hermans, „Hammer bleibt auch im Englischen ‚hammer’.“
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