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Das Handy hilft Menschen mit Behinderung

18.07.200714:32 UhrIT, New Media & Software
Bild: Das Handy hilft Menschen mit Behinderung
Unterwegs mit dem ASK-IT Guide
Unterwegs mit dem ASK-IT Guide

(openPR) ASK-IT: EU-Forschungsprojekt für IT-gestützte, intelligente Mobilfunklösungen für Menschen mit Handicap

NÜRNBERG - Als einzige deutsche Stadt wird Nürnberg am größten EU-Forschungsprojekt seiner Art mitwirken. Ende des Jahres starten hier Tests, um Menschen mit Handicap das Leben durch den Einsatz moderner IT- und Telekommunikationslösungen zu erleichtern. Regie in der so genannten Test Site führt die Nürnberger Initiative für die Kommunikationswirtschaft e.V. (NIK).



Das Projekt trägt den Titel ASK-IT (Ambient Intelligence System of Agents for Knowledge-based and Integrated Services for Mobility Impaired Users). Mit ihm will die Europäische Union die Mobilität von behinderten und älteren Menschen erhöhen. Ziel ist, dass diese Menschen in naher Zukunft über handelsübliche Endgeräte (Mobiltelefone, Personal Digital Assistant/PDA, Notebooks), die mit der ASK-IT-Software und der Behinderung des Benutzers angepassten Bedienoberflächen ausgerüstet sind, überall in Europa auf speziell aufbereitete Informationen und Serviceangebote zugreifen können. „ASK-IT ist ein Forschungsprojekt mit komplexen Aufgabenstellungen“, unterstreicht der für die Test Site Nürnberg zuständige NIK-Geschäftsführer Michael Nordschild. „Es wird die technologischen Herausforderungen nicht auf einen Schlag lösen, aber den Grundstein legen, damit Europa durch die Weiterentwicklung dieser Lösungen behindertenfreundlicher wird.“

In ASK-IT wird von über 50 Projektpartnern aus 13 Ländern dafür die Basis geschaffen. Darunter finden sich renommierte Unternehmen wie Alcatel-Lucent, Microsoft, Nokia, Siemens und Vodafone ebenso wie Forschungs-institute, Behinderteneinrichtungen und Hochschulen. Deren Lösungen werden in acht Städten, den Test Sites, ab dem Spätherbst des Jahres 2007 von Behinderten getestet. Neben Nürnberg sind dies Athen/Thessaloniki, Bukarest, Den Haag, Genua, Helsinki, Madrid und Newcastle

Großes Interesse bei Behinderteneinrichtungen

Ein besonderer Vorteil Nürnbergs ist, dass hier bereits frühzeitig begonnen wurde, auf Behinderte zugeschnittene Angebote einzurichten und dies- bezügliche Informationen zu sammeln. Die Stadt verfügt darüber zum Beispiel mit dem vom Sozialreferat herausgegebenen Behinderten-Wegweiser „Mobil in Nürnberg“, die Verkehrsbetriebe haben alle U-Bahnhöfe behindertengerecht ausgestattet, die Straßenbahnen und Busse verfügen über Niederflurtechnik. Hinzu kommen sehr aktive potenzielle Nutzer: Bei Behindertenorganisationen in Nürnberg herrscht großes Interesse, an den Tests teilzunehmen und so zur Verbesserung der entwickelten Lösungen beizutragen. Zahlreiche Teilnehmer haben sich bereits freiwillig gemeldet. Diese erhalten ab Spätherbst 2007 die mit der ASK-IT-Technologie ausgerüsteten Endgeräte und informieren sich mit diesen über behinderten-gerechte Freizeit- und Tourismusangebote oder öffentliche Einrichtungen. Darüber hinaus nutzen sie diese als Planungshilfsmittel für den öffentlichen Nahverkehr oder zur Routenplanung durch integrierte Navigationssysteme. Basis dafür sind bereits heute in Nürnberg verfügbare elektronische Angebote wie Fahrplanauskünfte, Kartenmaterial, Veranstaltungskalender oder Informationen zu Sehenswürdigkeiten.

Mit dem PDA auf Dürers Spuren

Mitarbeiter der NIK e.V. werden die Teilnehmer auf kurzen Teststrecken durch die Nürnberger Innenstadt begleiten. Die Szenarien reichen von einfachen Versuchen, ein Gerät oder die programmierte Oberfläche zu bedienen, ein Benutzerprofil zu editieren, bis hin zu Anfragen an das System, um bestimmte, ad hoc benötigte, Informationen zu erhalten.

Ein Testszenario ist im Tourismus-Bereich angesiedelt:
Die (IT-gestützte, intelligente) Führung eines Menschen mit Handicap auf einer Teilstrecke des Dürer-Weges in Nürnberg (vom Germanischen Nationalmuseum zum Hauptmarkt). Neben der Information über Kunst und Kultur wird auch über abgesenkte Gehsteige, Behindertentoiletten und erreichbare Verkehrsmittel in der Umgebung informiert. Der Zugriff erfolgt über mobile Endgeräte wie Mobiltelefon oder Personal Digital Assistant (PDA).

Eine weitere Anwendungsmöglichkeit ist die Begleitung im öffentlichen Nahverkehr. Nach Ankunft am Nürnberger Flughafen übernimmt der elektronische Assistent die Begleitung zur Nürnberg Messe: Von der Information wann der nächste U-Bahn-Zug den Bahnhof verlässt, über die Lage der behindertengerechten Zugänge, der Information welche Linie aktuell am Bahnsteig steht, bis hin zu der voraussichtlichen Ankunftszeit und der Information über die Lage der Messehallen – der ASK-IT Guide soll sicher durch die Stadt führen. Außerdem überprüft der über ein intelligentes Haus verfügende Testteilnehmer via Internet, ob Fenster und Türen ordnungsgemäß geschlossen wurden. Nach erfolgreichem Messebesuch wird der Ruf eines behindertengerechten Taxis mit einem kurzen Sprachbefehl erledigt.

Michael Nordschild
Nürnberger Initiative für die Kommunikationswirtschaft e.V. (NIK)
Theresienstraße 9
90403 Nürnberg
Tel.: 0911 / 37 65 00 – 0, Fax: 0911 / 37 65 00 – 299
Mail: E-Mail
www.nik-nbg.de / www.ask-it.org

NIK – Netzwerk für Innovation und Kooperation

Die Metropolregion Nürnberg ist mit 3,5 Millionen Einwohnern, international renommierten Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen einer der bedeutendsten Standorte der IuK-Technik-Branche in Deutschland.

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