(openPR) Ministranten der Bichler St.Georgs-Gemeinde bestiegen den Zwiesel
»Wird das Wetter wieder besser?« Als sich die Ministranten am Samstag, 7. Juli 2007, um 8.30 Uhr am Schwimmbad in Bichl trafen, hatte gerade ein leichter Nieselregen eingesetzt. Dabei sollte laut Wettervorhersage den ganzen Tag über die Sonne scheinen. Und Sonnenschein war auch notwendig für das Programm, das man sich vorgenommen hatte. Auf dem Gipfel des Zwiesel (1.348 m) war eine Bergmesse geplant, und anschließend wollten die Ministranten die Blomberg-Sommerrodelbahn hinunterrutschen.
So machten sich dreizehn Bichler Ministranten zusammen mit zwei Müttern, einem Vater und Pater Norbert Wolff aus dem Kloster Benediktbeuern auf den Weg durch das romantische Steinbachtal. Nach der Bichler Hütte ging es regelrecht über Stock und Stein. Pater Wolff, das »Nordlicht« unter den Begleitpersonen, gab einige Sicherheitshinweise (»nicht von der Gruppe entfernen«, »auf dem Weg bleiben«, »nicht mit Steinen werfen oder einen Steinschlag auslösen«). Zum Glück hatte sich das Wetter inzwischen gebessert, so dass Bergmesse und Rutschpartie nicht mehr gefährdet waren.
Am Zwieselgipfel angekommen, bot sich den Ministranten eine herrliche Sicht auf die Benediktenwand und auf den Isarwinkel. Im Schatten des Gipfelkreuzes wurde der Altar für die Heilige Messe aufgebaut. Toni Peschl (16) hatte dazu eigens einen Klappstuhl und ein Brett hinaufgetragen. Nun musste die Gruppe allerdings mit einem ziemlich heftigen Wind kämpfen, der nicht nur Abkühlung brachte, sondern auch das Geschehen auf dem Altar zu beeinflussen drohte. Mit Hilfe verschiedener Gegenstände aus seiner Tasche sicherte Pater Wolff das Altartuch, die Hostien und das Messbuch. Auf diese Weise gerüstet, konnte er sich der Verkündigung des Gotteswortes widmen und über die Liebe zur Schöpfung predigen.
Nach einer ausgiebigen Brotzeit ging es am Blomberghaus vorbei zur Sommerrodelbahn. Die Rutschpartie sollte zu einem zweiten Höhepunkt der Bergwanderung werden. Wenig später traf sich die gesamte Gruppe am Blombergbahn-Parkplatz wieder, wo schon die ersten Eltern, die von Mesnerin Andrea Öhler angerufen worden waren, mit ihren Autos warteten. Die Ministranten und ihre erwachsenen Begleiter waren sich einig: »Diese Bergtour verlangt nach einer Wiederholung.« Vielleicht geht es beim nächsten Mal ja auf einen höheren Berg.












