(openPR) Verden, 12. Juli 2007 - Die gute Nachricht vorweg: Für die Mehrzahl der Münchener ist ein Leben ohne Hund undenkbar. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle „Pedigree Studie 2007“. Die Studie, bei der bundesweit 2.443 Hundehalter und Nicht-Hundehalter befragt wurden, belegt allerdings auch, dass es der beste Freund des Menschen schwer hat. Auch in München fühlen sich Hundebesitzer diskriminiert und kriminalisiert und wünschen sich eine stärkere Interessenvertretung.
Die Münchener sind sich weitgehend einig: Hunde sind ein Glücksfaktor und verdienen einen festen Platz in unserer Gesellschaft. 82% der Hundehalter sind, ebenso wie 35% der Nicht-Hundehalter davon überzeugt, dass man mit einem Hund glücklicher lebt als ohne. Beide Gruppen sehen den Hund als Familienmitglied (100% bzw. 76%) und glauben, dass er einen festen Platz in unserer Gesellschaft verdient (100% bzw. 82%).
Aber: Viele Münchener glauben auch, dass Hunde und ihre Halter keine gute Lobby haben. So ist die Mehrheit der Münchener Hundehalter (76%) und Nicht-Hundehalter (71%) überzeugt, dass sich Politiker nicht für die Bedürfnisse von Hundehaltern interessieren. Mehr noch: Jeder zweite (53%) Hundehalter fühlt sich durch Verordnungen und Regelungen (z. B. Leinenzwang und Bußgeldkataloge) geradezu „kriminalisiert“. Zu der Einschätzung, dass Hundehalter zunehmend diskriminiert werden, kommen übrigens auch 41% der Nicht-Hundehalter.
Leinenzwang, Auslaufflächen und Bußgelder
In München ist der Freilauf für Hunde grundsätzlich erlaubt, nur bestimmte Hunderassen unterliegen dem Leinenzwang. Im Großstadtvergleich nimmt die Bayerische Landeshauptstadt damit eine Vorreiterrolle ein und dies kommt den Wünschen der Münchener entgegen: Der überwiegende Teil der Münchener spricht sich dafür aus, dass Hunde, die keine Gefahr darstellen, grundsätzlich keiner Leinenpflicht unterliegen sollten (65% der Hundehalter und 59% der Nicht-Hundehalter) oder zumindest auf bestimmten Flächen ohne Leine laufen dürfen (35% der Hundehalter und 24% der Nicht-Hundehalter). Zum Thema „Auslaufflächen“ gaben nur lediglich 12% der Münchener Hundebesitzer an, dass für ihren Hund keine ausreichenden Auslaufflächen in der Umgebung zur Verfügung stehen. Im Fall des Falles kommen jedoch „Regelverstöße“ (z. B. bei Verschmutzung durch Hundekot, Missachtung von Anleinpflicht oder Verbotszonen) den Münchener Hundehaltern teuer zu stehen (20 – 500 Euro), wobei es Städte in Deutschland gibt – wie Berlin, Hamburg oder Frankfurt – die durchaus höhere Strafgelder verhängen.
Hundehaltung künftig „fast unmöglich“ eingestuft
Insgesamt wird die Situation für Hundehaltung von den befragten Münchener Hundehaltern und Nicht-Hundehaltern eher negativ eingeschätzt. Mehr als jeder dritte Hundehalter (35%), aber auch fast jeder dritte Nicht-Hundehalter (29%) hält eine Hundehaltung für fast unmöglich.
Pedigree hilft mit 100.000,- Euro für Hundeprojekte in 2007
Um sofort und direkt Hilfe zu leisten, hat Deutschlands größte Hundefuttermarke die „Pedigree Initiative für die Natur des Hundes“ gegründet. Noch in 2007 stellt die Initiative 100.000,- Euro für private Projekte zur Verfügung, die das Leben von Hunden in Deutschland verbessern. Wer mitmachen möchte, kann seine Projektbewerbung direkt unter www.naturdeshundes.de einreichen oder sich dort einen Teilnahmebogen herunterladen. Es besteht außerdem die Möglichkeit, 2-seitige Bewerbungsunterlagen unter der Faxabruf-Nummer 0180-5-004465-241 (14 Cent pro Minute) abzurufen.
Über die „Pedigree Studie 2007“
Die „Pedigree Studie 2007“ ist die erste repräsentative Studie zur Lebenswirklichkeit von Hunden und Hundehaltern in Deutschland. Sie basiert auf einer repräsentativen Umfrage nach der Computer Aided Web-based Interview-Methode unter 2.443 Hundehaltern und Nicht-Hundehaltern in Deutschland (erhoben von TheConsumerView, Bremen) sowie tiefenpsychologischen Interviews mit 50 Hundehaltern aus den vier deutschen Großstädten Hamburg, Berlin, München und Leipzig (durchgeführt vom Rheingold Institut, Köln). Darüber hinaus wurden für die „Pedigree Studie 2007“ die bestehenden Regelungen zur Hundehaltung in 13 deutschen Großstädten (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt a.M., Stuttgart, Dortmund, Essen, Düsseldorf, Bremen, Hannover, Leipzig, Madeburg) ausgewertet und gegenüber gestellt. Begleitet und kommentiert wurde die „Pedigree Studie 2007“ von Prof. Dr. Reinhold Bergler, Prof. Dr. Ellen Kienzle, Prof. Dr. Martin Kramer, Dr. Barbara Schöning sowie dem Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt) e.V., vom Deutschen Tierschutzbund (DTschB) e.V. und vom Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) e.V.
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