(openPR) Ist Streetart Kunst oder illegale Schmiererei? Ist individueller, künstlerischer und gestalterischer Ausdruck im öffentlichen Raum überhaupt erwünscht?
Am 4. August 2007 findet ab 18 Uhr in den Räumen des Kultiviert Anders! die Auftaktveranstaltung der STREET ARTAFFAIR statt. Das Ausstellung-Messe-Workshop und Filmprojekt nähert sich Streetart auf unterschiedlichen Wegen. Die Ausgestellung wird geklebte, handgemalte, mit Schablonen gesprühte sowie auf Leinwand gebannte Werke präsentieren. Die Messe und Modenschau zeigt kreativen und legalen Umgang mit Straßenkunst. Beim Workshop und Filmprogramm wird Streetart als Ausdrucksform, als Mittler zwischen privatem und öffentlichem Raum gezeigt und gelebt werden. Ab 22 Uhr heizen 4 Bremer und 2 Leipziger DJs ein und kitzeln die verbliebene Energie aus den Besuchern. Die Ausstellung ziert für die folgende Woche bis zum 10. August das Kultiviert Anders!. Täglich von 16 – 20h stehen die Türen für interessierte Besucher offen.
Künstler:
Streetartkünstler: bis Dato:
city.express (Erfurt)
Karltoon (Halle),
madmar, redink (Dresden) (tba)
Ryan van Rensburg, Künstler des Graffiti e.V. (Leipzig),
Labels: Tschau Tschüssi, Konzoom, Dust Productions, M. Eichhorn (Leipzig)
Streetelite (Dresen) (tba)
Djs: 12 inch attitude: (Bremen)
Looza, Texel Brothers (Leipzig)
Filme: Auswahl:
Kollektion des Graffiti Research Lab G.R.L. (New York)
Matt McCormick: Canyon Cinema, (San Francisco)
Fabian Bechtle & Stefan Reuter: HGB, (Leipzig)
+ ausgewählte Filme aus dem Netz
Streetart ist eine auffallend hybride Kunstform. Neben der Ausstellung werden deshalb zur Auftaktveranstaltung weitere Bereiche und Ansätze gezeigt, die Streetart thematisieren, weiterentwickeln und weiterdenken. Die STREET ARTAFFAIR schafft eine legale Streetart-Plattform und bietet der Szene damit die Möglichkeit, ihre Kunst offiziell zu präsentieren.
- Das Filmprogramm dokumentieren zum einen Streetart-Aktionen, die den öffentlichen Raum auf ungewöhnliche Weise mit Videobeamern, LED-Lampen etc. gestalten. Zum anderen wird es Filme geben, die auf subversive und provokative Weise mit den gesellschaftlichen Reaktionen und Vorstellungen bezügliche Streetart umgehen.
- Eine Reihe von Fotografien, die von interessierten Besuchern vorab eingesendet werden, zeigt - unkommentiert und nicht selektiert - die Wahrnehmung der Kunstform aus dem Blickwinkel der Besucher. Digitale Einsendungen ( ab 1MB) bis 31.07. an
- Die Leipziger Modeszene liefert einen weiteren Zugang zur Thema. Genauer gesagt die Streetware, welche zunehmend durch Schablonenkunst und Grafiken beeinflusst wird. Neben der Modenschau, werden sich Modekünstlern an Ständen präsentieren und ihre Werke anbieten.
- In Workshops können Besucher und Künstler ihre Ideen vor Ort umsetzten. Hier wird gesprüht, Schablonen werden angefertigt als auch T-Shirts gestaltet – natürlich zum Mitnehmen gedacht!
Ziel ist es auf Streetart als mannigfaltige und sehr lebendige Kunstform aufmerksam zumachen, ein regionales Publikum für die Werke zu interessieren, eigenes kreatives Potential zu wecken und Künstler zusammen zu bringen. Ansprechen soll das Projekt junge Menschen zwischen 16 und 35 Jahren.











