(openPR) Dortmund, 9 Juli 2007 – Anlässlich des ägyptisch-deutschen Wissenschaftsjahres referierte Dr. Norbert Jesse, Geschäftsführer der QuinScape GmbH, in Kairo über den Stellenwert von Unternehmen als Partner in Projekten des TEMPUS-Förderprogramms der EU. Die Veranstaltung wurde organisiert vom DAAD und dem National Tempus Office Ägyptens. Teilnehmer waren überwiegend ägyptische Wissenschaftler aus verschiedensten Fachrichtungen.
Am 6./7. Juni fand im Rahmen des Deutsch-/Ägyptischen Wissenschaftsjahres ein bilaterales TEMPUS-Seminar in Kairo statt. TEMPUS ist das Flagschiff für die Zusammenarbeit mit den Nachbarländern der EU im Hochschulbereich. Dr. Norbert Jesse, Geschäftsführer der QuinScape GmbH, und Leiter des Projektes „Workflow and Document Management towards Integrated University“, das von der Europäischen Kommission im Rahmen des TEMPUS-Programmes gefördert wird, berichtete über seine langjährigen Erfahrungen mit Verbundprojekten zwischen Hochschulen und Unternehmen.
Die gemeinsam vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und dem nationalen Tempusbüro Ägyptens veranstaltete Konferenz hatte zum Ziel, ägyptische Wissenschaftler aus ganz unterschiedlicher Fachrichtungen über das TEMPUS-Programm zu informieren und die innovative Einbindung von Unternehmen in Projekte zu diskutieren. Der Vortrag von Dr. Jesse stand unter dem Titel „Chances for University-Enterprise Cooperation in TEMPUS Projects“. Er betonte in seinen Ausführungen die außerordentlichen Vorteile, die sich aus der Einbindung von Unternehmen ergeben und stellte dar, welche besonderen Voraussetzungen für einen erfolgreichen Projektverlauf auf beiden Seiten unerlässlich sind. „Die Europäische Kommission hat schon vor geraumer Zeit die Bedeutung unternehmerischer Partner auch in TEMPUS-Projekten erkannt und fördert nachhaltig entsprechende Projekte“, so Dr. Jesse. „Für die Zukunft erwarte ich eine weitaus intensivere Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Unternehmen, die zweifellos zu einer größeren Praxisnähe auf Seiten der Hochschulen führen wird. Die EU leistet damit einen wichtigen Beitrag, um die stärkere Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft auch unter Einbezug von EU-Nachbarländern zu stärken.“
Weitere Informationen finden sich unter http://eu.daad.de/eu/tempus/05236.html und http://ec.europa.eu/education/programmes/tempus/index_en.html






