(openPR) Verbesserungen und Innovationen in thinkdesign 2007
• Flexible Baugruppen. Die in dieser Version vorgenommenen Verbesserungen ergeben eine höhere Flexibilität für Unterbaugruppen innerhalb einer Baugruppe. Ihre Constraint-freien Komponenten können an verschiedene mögliche Positionen verschoben werden.
• Baugruppenansichten verwalten. Die Handhabung großer Baugruppen wurde weiter verbessert, vor allem im Hinblick auf die Visualisierung: Durch die Vereinfachung der kleinsten Teile einer aus tausenden Elementen bestehenden Baugruppe und durch den Wiederaufbau der Grafik gewährleistet thinkdesign eine flüssige Bearbeitung selbst großer Modelle.
• Standard Schweißen. Ab sofort kann thinkdesign Repräsentationen von Schweißpunkten und die dazu gehörenden Symbole entsprechend der verschiedenen Standards verarbeiten. Dieses Werkzeugset ist ein gewaltiger Fortschritt für alle, die an der Konstruktion oder Herstellung von Schweißverbindungen arbeiten.
• Zeichnungslayout. Die neuen Funktionen und Optionen des X-Hatch-Befehls erlauben eine automatische Berechnung des Abstandes als Funktion der Ausschnittsfestlegung bei der 3D-Ableitung für das Zeichnungslayout. Neben einer deutlich verbesserten Lesbarkeit von Baugruppen-Schnitten sichert dies eine Übereinstimmung mit den ISO-Standards.
• Interaktives Solid Modeling. Neue Optionen machen dieses Werkzeug bei der Bearbeitung eigener und importierter Solid-Geometrien noch effektiver. Der Anwender kann die parametrische Logik von Profilen, Constraints und gespeichertem Konstruktionsablauf verlassen, um ein gewünschtes Änderungsergebnis zu bekommen. Mit dem Befehl „Move Face“ konstruiert das System automatisch Solidflächen, die an die ausgewählten angrenzen.
• Sheet Metal Wizard. Dieses Werkzeug ermöglicht die Erstellung mehrteiliger Blechkomponenten auf der Basis eines einzigen Solids, ohne bereits bei Beginn festzulegen, dass sie aus Blech hergestellt werden. Der Konstrukteur kann sich dadurch mehr auf die Funktionsfähigkeit fokussieren und erst später entscheiden, wie die Stanz-, Biege- und Montageprozesse abgewickelt werden.
• Face to Face Fillet. Mit diesem neuen Befehl kann der Anwender eine Hohlkehle erzeugen, indem er direkt zwei Flächen eines Solids auswählt und nicht ihre gemeinsame Kante. Eine wichtige Eigenschaft ist, dass die Auswahl nicht auf zwei Flächen begrenzt ist. Man kann mit weiteren tangentialen Flächen fortfahren, um die Hohlkehle zu bestimmen.
• Bohrungsmanangement. Die Ausrichtungsmöglichkeiten des Locherzeugungs-Befehls wurden erweitert. Nun können auch die entlegensten Positionen mit zu den Flächen angestellten Achsen vollständig abgedeckt werden.
• Assoziative Helix-Abwandlungsregeln. Wichtige Neuerungen verbessern den Helixflächen-Befehl: seine vollständig assoziativen Eigenschaften wurden komplett überarbeitet. Er enthält nun Abwandlungsregeln für den Radius, die Neigung und den Ausbreitungswinkel.
• Markup. Die Anwendung verfügt nun über ein Set von Markierungsbefehlen. Diese richten sich besonders an diejenigen, die Projekte revidieren: Sie können ihre Änderungsangaben nun in einer vollständig integrierten Art anfügen. Diese Funktionen entsprechen denjenigen von thinklight, damit die Durchgängigkeit der Benutzerführung erhalten bleibt.
• Ansys Integration. Durch diese neue Integration können in der think3 3D-Umgebung erstellte Solidmodelle direkt in die Simulationsumgebung ANSYS transferiert werden. Nach CAD-Änderungen ermöglichen die assoziativen Verknüpfungen ein Update des FEM-Szenarios. Dabei werden die Umgebungsbedingungen und Lasten beibehalten. Außerdem wird die 3D-Geometrie von thinkdesign nach einer Optimierungsschleife mit dem ANSYS Solver neu aufgebaut, wenn es erforderlich ist.
Verbesserte Funktionen in thinkiD DesignXpressions 2007:
• Die neue Rake Sweep-Funktion stellt ein erstes Ergebnis des weiter gefassten europäischen Forschungsprojekts „Touch and Design“ (www.kaemart.it/touch-and-design) dar, das Industriedesignern einen virtuellen Spachtel in die Hand gibt. Die Funktion simuliert die Bewegungen dieses Werkzeugs und erzeugt hochwertige Oberflächen der entsprechenden Qualität. Dieses einzigartige Instrument wurde speziell für die Arbeit an „Class-A“-Flächen geschaffen.
• Doppelte Hohlkehle. Deutliche Verbesserungen bringt dieser Befehl, der Flächengruppen zu Hohlkehlen formen und die Hohlkehle automatisch auf tangentiale Flächen anwenden kann.
• Verbesserter Anschluss. Zusätzlich zur Verbindung komplexer Flächenserien können nun auch Kurven oder vorhandene Flächen ausgewählt und korrekt an die vorhandene Geometrie geschnappt werden, um das beste Anschlussergebnis zu erreichen.
• Freihandkurven auf Flächen (Zusatz zu I-Interact). Dieses neue Werkzeug ermöglicht, eine oder mehrere Kurven einfach und schnell auf ausgewählte Flächen oder Solidwände zu zeichnen. Es ist immer dann hilfreich, wenn Konturen auf vorhandene Flächen „gezeichnet“ werden müssen.
• Global Shape Modeling. Die Funktionen des Global Shape Modelings (GSM) und der Zonenmodellierung führen nun für jede Art unvereinbarer Randbedingungen, die übereinstimmen müssen, einen Punktecheck durch. Damit sparen sie Bedienungszeit und beschleunigen den Änderungsprozess.
• Hohlkehlen an Kanten. Nun können die Startpunkte von Hohlkehlen, die über drei oder mehr Kanten erstellt wurden und sich in einem Scheitelpunkt treffen, dynamisch verändert werden. Durch die Eingabe eines Rückzugswertes wird der Abstand zwischen dem gemeinsamen Scheitelpunkt und der Hohlkehlengrenze entlang jeder Kante verändert. Damit kann ein Designer die Hohlkehle so modellieren, dass sie nicht nur funktionalen, sondern auch ästhetischen Ansprüchen genügt.
• thinkcompensator. Diese Lösung, die den Ausgleich der Rückfederung bei der Blechbearbeitung und anderer fertigungsbedingter Verformungen revolutioniert, enthält nun einen optimierten Berechnungsgenerator. Er verarbeitet Netze mit unterschiedlichen Punktekonzentrationen und ermöglicht automatische Optimierungsschleifen mit der jeweiligen Lösung für die Finite Elemente Analyse (FEA).
Neue Möglichkeiten in thinkPLM 2007:
• Product Configurator Wizard. Die neuen Werkzeuge zur Definition und Verwaltung von Produktkonfigurationen erlauben die Erstellung von Masken, die den Anwender Schritt für Schritt durch die Logik des Konfigurationsprozesses führen. Jede Auswahlmöglichkeit hängt dabei von der vorherigen ab. Dies führt zu der gewünschten Konfiguration und sichert die Machbarkeit.
• Offline Product Configurator Browser. Dieses Werkzeug wurde für Nichttechniker wie Vertriebsmitarbeiter geschaffen. Sie können die mit dem Wizard erstellten Masken verwenden, um Konfigurationsdaten von Kunden einzugeben und zu speichern. Dabei müssen sie sich nicht um die Produktarchitektur kümmern, auf welcher der Konfigurator beruht. Dies funktioniert auch, wenn der Anwender keinen Zugriff auf die Firmendatenbank hat. Die gesammelten Informationen können zur Überprüfung und zum korrekten Datenbankeintrag als einfacher E-Mail-Anhang an die Firma geschickt werden.
• CAD-unabhängige Funktionen. Die thinkPLM-Lösung ermöglicht seit längerem Product Lifecycle Management (PLM) mit fremden CAD-Anwendungen. Die neue Version erweitert und verbessert die Funktionalitäten für Datenimport und –verwaltung in zahlreichen CAD-Integrationen. Diese Fortschritte sollen die großen Vorteile, die think3-Kunden genießen, auch den Anwendern fremder CAD-Systeme eröffnen.













