(openPR) Studien des TÜV Nord belegen, dass jährlich Beträge im dreistelligen Millionenbereich fällig werden, um die medizinische Versorgung Lärmgeschädigter sicherzustellen. Dabei sind die Ausfallbeträge, die den Arbeitgebern durch den Wegfall der Arbeitskraft entstehen, noch nicht berücksichtigt. Chronischer Lärmstress kann zu einem erhöhten Herzinfarkt-Risiko führen. Neben Schlaf- und Konzentrationsstörungen sind nicht selten permanente Ohrengeräusche oder sogar Schwerhörigkeit die Folge. Um diesem Problem bereits bei der Planung eines Arbeitsplatzes entgegenzutreten, setzt der Büromöbelhersteller Haworth auf die Kenntnisse eines Akustikberaters.
Beim Komplettanbieter für Bürowelten hat man früh erkannt, dass es nicht reicht, einfach nur Möbel zu bauen. „Immer mehr Kunden erwarten komplette Konzepte, die die optimale Nutzung der Arbeitsfläche definieren. Hier kommt auch der Akustikberater ins Spiel“, erklärt Thorsten Prée, Geschäftsführer Haworth Deutschland. Immer noch werde die Bedeutung des Lärms, der allein durch Sprache erzeugt werde, unterschätzt. Doch die akustische Gestaltung und der damit verbundene Lärmpegel beeinflussen die individuelle Konzentrations- sowie Kombinationsfähigkeit und somit die Leistung jedes Mitarbeiters. „Eine gute Raumakustik folgt keinem festen Schema, Vielmehr ist eine optimale Abstimmung multipler Faktoren nötig. Es gilt, spezifische Eigenschaften eines Gebäudes, wie beispielsweise Baumaterialien, Licht und klimatische Verhältnisse, mit den akustischen Bedürfnissen der Mitarbeiter in Einklang zu bringen“, beschreibt Akustikberater Lutz Albers die Basis seiner Arbeit. Es sei wichtig, den Kunden auf diese von Gebäude zu Gebäude unterschiedlichen Eigenschaften hinzuweisen und ein schlüssiges Gesamtkonzept mit Entscheidungsalternativen anzubieten. „Man darf auch die wirtschaftliche Seite nicht außer Acht lassen. Schließlich hat die Gestaltung der Akustik von Büroräumen auch großen Einfluss auf den Flächenbedarf“, führt Albers weiter aus.
„Viele Investoren streben eine Halbierung der Arbeitsfläche pro Mitarbeiter in offenen Team- und Gruppenstrukturen an. Aufgrund der dadurch unausweichlich überproportional wachsenden Lärmbelästigung, verhält sich diese Vorgabe kontraproduktiv zur erwarteten Arbeitsleistung“, weiß der Akustikberater. Um dennoch Lösungen zu kreieren, die sowohl die Vorgaben der Arbeitgeber als auch die Bedürfnisse der Arbeitnehmer befriedigen, setzt Haworth neben Schallschirmen aus Glas und Stellwandabsorbern, die die Grundstruktur des Raums festlegen, auch auf einen neuartigen, patentierten, Möbelabsorber. Die neuartige Metallummantelung wird an den Seiten sowie an der Rückwand des jeweiligen Einrichtungsstücks angebracht und kann, bei richtigem Einsatz, sogar die Deckendämmung des Raums überflüssig machen. Eine optimale Wirkung erzielt der Absorber, wenn die Möbel an der Wand positioniert werden. Haworth bietet neben Möbeln, die den Absorber direkt enthalten auch eine Nachrüstung bereits vorhandener Schränke und Sideboards an. Die Metallverkleidung ist in verschiedenen Farben erhältlich und lässt sich problemlos in die bestehende Büro-Optik einfügen. „Mit der Hilfe der neuartigen Hochleistungabsorber können erheblich reduzierte Flächen für Mehrpersonen-Büros gestaltet werden und der Störpegel auf das Niveau von Einzelbüros gesenkt werden“, unterstreicht Lutz Albers den Nutzen der Geräte.
Nicht vergessen werden dürfen auch weitere Aspekte: Der Einsatz von Akustik-Elementen schafft optische Transparenz sowie akustische Störfreiheit und setzt damit neue Maßstäbe in Sachen Arbeitsmotivation, Teambereitschaft und Leistungsfähigkeit aller Mitarbeiter. Gleichzeitig ermöglichen die Systeme ein höheres Maß an Flexibilität bei der Büroplanung. Änderungen und Anpassungen nehmen weniger Zeit in Anspruch und verursachen auf lange Sicht betrachtet weniger Kosten. Damit werden Immobilien zusätzlich aufgewertet.
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