(openPR) CASE bietet mit k-melion Standardsoftware und freie Programmierung gleichermaßen
Open-Source- und Freeware-Produkte sind in aller Munde. Doch was steckt wirklich dahinter? Und wie bewähren sich solche frei programmierbaren Softwareprodukte in der Wirtschaft?
Open-Source-Kultur schafft Qualität – auch in der Unternehmenspraxis
Die CASE Institut GmbH, ein Softwarehaus aus Hannover, nutzt und unterstützt Open-Source-Produkte aus Überzeugung. „Solche Softwareprodukte sind erfah-rungsgemäß extrem innovativ und nicht dem Diktat einer monopolisierten Produktpolitik unterworfen“, erklärt CASE-Geschäftsführer Jürgen Bohrer. „Es kommt dabei immer auf die Kundenbedürfnisse an. Nicht jeder Anwender will und kann sich kompetent mit dem Quellcode eines Produktes auseinandersetzen.“ So bietet CASE denn auch die selbst entwickelte ERP-Software in drei verschiedenen Versionen an: als unfreie und freie Software sowie als Open-Source-Produkt. „Gerade im Bereich ERP-Systeme ist das Thema „Open Source“ grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen, da diese Art von Anwendungssoftware Ablaufsicherheit und Garantien erfordert. Schließlich dürfen die betrieblichen Prozesse zu keinem Zeitpunkt gefährdet werden. Daher haben wir die Erfahrung gemacht, dass Kunden gut damit fahren, in Abstimmung mit uns nur bestimmte Teile selbst in die Hand zu nehmen. Dann können wir auch jederzeit den weiteren betrieblichen Ablauf garantieren“, ergänzt Bohrer.
k-melion punktet mit Kombination aus freier Software und Standard-Tools
Gute Erfahrungen mit der Verwendung eines ERP-Systems als freie Software hat das Unternehmen August Strothlücke GmbH & Co. KG, ein Wurstwarenhersteller aus Verl bei Gütersloh, gesammelt. Hier hat man sich dafür entschieden, an dem CASE-Produkt k-melion in einem Teilbereich selbstständig Veränderungen vorzu-nehmen. Im Wesentlichen betrifft das den Bereich der statistischen Auswertungen. Hierzu hat das Unternehmen teilweise die vorhandenen Routinen ausgeschaltet und durch eigene ersetzt – und ist damit in der Lage, spezielle Auswertungen zu erstellen, individuell auf das Informationsbedürfnis der Mitarbeiter abgestimmt. „Dabei spielten vor allem wirtschaftliche Beweggründe eine Rolle“, erklärt Jochen Enste, Prokurist der August Strothlücke GmbH & Co. KG. „Denn zum Zeitpunkt der Installation von k-melion war schlicht noch nicht klar, wie das Informationsbedürfnis unserer Mitarbeiter aussieht. Daher konnten wir auch kein konkretes Budget für eine entsprechende Programmierung bereitstellen.“
Interne IT-Mitarbeiter beherrschen unternehmenseigene Auswertungsstatistik
Eine interne Überprüfung der IT-Mitarbeiter ergab, dass ausreichende Kenntnisse zu diversen Auswertungsmethoden und zu entsprechenden Softwareprodukten vorhanden waren. Das Unternehmen entschied sich also dafür, diesen Teil der Applikation in die eigenen Hände zu nehmen.
Schulung und gute Beratung zählen
„Diesen Schritt konnten wir nur wagen, weil CASE uns zu jeder Zeit die Ablaufsi-cherheit unserer betrieblichen Prozesse garantieren konnte“, erklärt Jochen Enste. „Unsere IT-Mitarbeiter wurden zusätzlich durch CASE in der Verwendung der ausgewählten Software-Produkte geschult, so dass wir gut gerüstet an diese neue Auf-gabe gingen.“ Mittlerweile verfügt das Unternehmen über eine umfangreiche und stets wachsende Anzahl eigener Auswertungen – integriert in die ERP-Software k-melion. „Diese Kombination aus kostengünstiger Standardlösung mit eigenen Handlungsmöglichkeiten ist genau das richtige für unser Unternehmen“, zieht Enste zufrieden Bilanz. „Grundsätzlich funktioniert
k-melion wie eine Branchenlösung. Dennoch profitieren wir von den wertvollen Erkenntnissen aus Unternehmen anderer Branchen, die in die weitere Softwareentwicklung einfließen und uns im Rahmen unseres Wartungsvertrages wieder zu gute kommen. Bei der Anwendung der Warenwirtschaftssoftware stehen wir regelmäßig im Austausch mit CASE. Dadurch entstehen nicht nur neue Ideen, sondern vor allem eine ständig steigende Qualität der Softwarelösung. Man inspiriert sich quasi gegenseitig. Dabei war und ist es existenziell, dass wir mit CASE einen passenden Begleiter an unserer Seite hatten. Denn in einer solchen Zusammenarbeit ist es besonders wichtig, dass man sich versteht. CASE ist im Mittelstand zu Hause. Dort weiß man einfach, wie wir denken – und das zahlt sich aus.“
Glossar
Unfreie Software:
Hier bestehen keine Änderungsmöglichkeiten durch den Anwender selbst – aus-schließlich durch den Autor.
Freie Software (Freeware):
Hier stehen Teile der Anwendung im Quellcode zur Verfügung. Änderungen müssen entsprechend der GNU-GPL (General Public License) gemeldet werden. Eine Wei-tergabe der geänderten Version ist in der Regel unbeschränkt möglich.
Open Source:
Bei dieser Software-Version steht die Anwendung umfänglich im Quellcode zur Verfügung. Die Open Source Initiative (OSI) wendet den Begriff auf alle Softwareprodukte an, deren Lizenzverträge den folgenden drei charakteristischen Merkmalen entsprechen:
1. Die Software (d.h. der Quelltext) liegt in einer für den Menschen lesbaren und verständlichen Form vor.
2. Die Software darf beliebig kopiert, verbreitet und genutzt werden.
3. Die Software darf verändert und in der veränderten Form – ohne Lizenzgebühren – weitergegeben werden.










