(openPR) Johannes der Täufer - Johannes der Evangelist - Johannes Nepomuk
Kaum ein Name war in den vergangenen Jahrhunderten so verbreitet wie der Name Johannes bzw. Johanna, so dass "Hansl" mitunter gleichbedeutend war mit Mensch. Gegenwärtig, so scheint es, rückt er wieder in der Beliebtheitsskala nach oben. Doch welche Gestalt verbirgt sich hinter dem Namen? Dieser Frage gehen die Mindelheimer Museen in ihrer aktuellen Ausstellung am Beispiel der drei bedeutendsten Heiligen dieses Namens – Johannes der Täufer, Johannes der Evangelist, Johannes Nepomuk – nach. Die bloßen Namen werden in Kontext gestellt zu konkreten zeittypischen Vorstellungen von Aussehen, Leben und Wirken des jeweiligen heiligen Johannes.
Gezeigt werden zahlreiche Exponate dieser Heiligendarstellungen aus ganz bayerisch Schwaben. Von den namhaftesten Bildhauern und Malern in unterschiedlichen Materialien, von der Gotik bis in die Gegenwart, von der fast lebensgroßen Figur bis zu kleinen Werken der Goldschmiedekunst sowie Klosterarbeiten. Dabei zeigen sich interessante Konstanten in der Darstellung der einzelnen Charaktere und auch in der Art der Gewandung durch die verschiedenen kunstgeschichtlichen Epochen. Die hohe Qualität der Exponate macht diese Ausstellung zu einer beeindruckenden Präsentation des bildlichen Niederschlags des Lebens, Wirkens und der Verehrung jener populären Heiligen in der Kunst im Laufe von rund fünf Jahrhunderten.
Die Ausstellung ist vom 29. Juni bis 30. September täglich außer Montag von 10 bis 12 sowie von 14 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung in der Ausstellungshalle des ehemaligen Jesuitenkollegs, Hermelestraße 4 in Mindelheim zu sehen.













