(openPR) Das Jahrestreffen der europäischen Treppenbauer fand diesmal in der Eifel statt
Berlin – Der 4. Mannes-Freundeskreis europäischer Treppenbauer besuchte zum diesjährigen Jahrestreffen im historischen Monschau eine der bekanntesten Treppen Europas. Die über drei Etagen freitragende Wendeltreppe aus der Mitte des 18. Jahrhunderts zeigt 21 meisterhaft ins Eichenholz gearbeitete Szenen aus der Tuchherstellung.
Die Treppenbauer aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Belgien und Italien ließen es sich nicht nehmen, die Treppe genau zu inspizieren und die Technik zu ergründen. „Heutzutage sind solche Treppen durch die handgeschnitzten Muster und die aufwendigen Verzierungen nicht mehr zu bezahlen“, sagt Steffen Tremel von CorpusLinea. Aber das Rokoko mit seiner ausladenden Ornamentik ist auch lange vorbei und so interessieren sich die Handwerker vor allem für den Aufbau und die Funktionsweise der Treppe. „Das Prinzip ist im Treppenbau immernoch das gleiche. Die Treppe muss genau eingepasst werden und die Materialien müssen dennoch genug Spielraum haben, da das Holz arbeitet“, erklärt Tremel die Kunst des Treppenbaus.
Das Handwerk des Treppenbaus ist daher für viele die Königsdisziplin im Schreinergewerbe. Die Mitglieder des Freundeskreises, die alle durch die Schule des „Treppenpapstes“ Willibald Mannes aus Oberkochen gingen, sind von der Qualität und Handwerkskunst der Monschauer Rathaustreppe überzeugt. Und vielleicht wurde ja der eine oder andere für seinen nächsten Treppenbau inspiriert.











