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Weiterbildung muss gesamtgesellschaftliche Aufgabe werden

15.06.200710:56 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Gemeinsame Anstrengungen von Politik, Wirtschaft und Arbeitnehmern erforderlich

Frankfurt am Main - Weiterbildung muss endlich als gesamtgesellschaftliche Aufgabe wahrgenommen werden und nicht nur als Teilbereich der Arbeitsmarktpolitik. Das fordert der Bundesverband Deutscher Privatschulen e.V. (VDP) anlässlich des heutigen 1. Deutschen Weiterbildungstags, zu dessen offiziellen Unterstützern der VDP gehört. Um dieses Ziel zu erreichen, sind nach Ansicht des Verbandes sowohl Anstrengungen von Politik und Wirtschaft als auch von den Arbeitnehmern selbst nötig. Der VDP vertritt neben allgemein und berufsbildenden Privatschulen auch rund 1.000 private Weiterbildungseinrichtungen.



„Nur mit Weiterbildung lässt sich Beschäftigungsfähigkeit auf Dauer erhalten“, erläutert VDP-Geschäftsführer Christian Lucas die Position des Verbandes. „Dafür bedarf es sowohl der Bereitschaft des Einzelnen, sich regelmäßig weiterzubilden, als auch entsprechender Möglichkeiten dazu.“ Von der Politik erwartet Lucas eine bundesweite Harmonisierung der vielen verschiedenen Bestimmungen auf Landes- und Bundesebene: „Dies könnte zum Beispiel in Form eines so genannten Erwachsenenbildungsgesetzes erfolgen.“

Auch bei der finanziellen Förderung beruflicher Weiterbildung sieht der VDP-Geschäftsführer Änderungsbedarf: „Analog zur bereits existierenden Förderung von Aufstiegsfortbildung im so genannten Meister-BaFöG muss auch Anpassungsfortbildung gefördert werden. Denn nur durch ständiges Dazulernen können Arbeitnehmer mit den steigenden Anforderungen durch Globalisierung und technischen Fortschritt mithalten und beschäftigungsfähig bleiben.“ Eine Finanzierung von Weiterbildungsangeboten allein durch das von der Bundesregierung geplante Bildungssparen wird nach Lucas Einschätzung nicht ausreichen: „Zuschüsse der Bundesagentur für Arbeit bleiben unerlässlich. Daneben könnte die Einrichtung eines Bildungsfonds eine sinnvolle Ergänzung sein.“

Die Wirtschaft sieht der Verband ebenfalls gefordert. „Sie muss Möglichkeiten und Anreize für die Beschäftigten schaffen, Weiterbildungsangebote zu ergreifen. Daneben müssen die Unternehmen auch mehr in die Qualifizierung ihrer Mitarbeiter investieren“, sagt Lucas und ergänzt: „Natürlich ist auch jeder Einzelne von uns gefragt, durch lebenslanges Lernen dauerhaft die persönliche Beschäftigungsfähigkeit zu erhalten. Dazu gehören neben der Bereitschaft zur Weiterbildung auch – je nach Möglichkeit – eigene finanzielle Anstrengungen.“

Verantwortlich für den Inhalt: Martin Kunze, Pressesprecher

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