(openPR) In Deutschland stellen Studenten des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) Strategiespiele für den sog. Kinder-Computer der internationalen Initiative „One Laptop per Child” (OLPC) vor. Der Computer, der zu einem Preis von 100,- US-Dollar angeboten werden soll, wird derzeit in einem gemeinnützigen Projekt entwickelt, an dem internationale Experten aus Industrie und Forschung mitwirken. Die Rechner sollen Kindern in Schwellenländern helfen, kreativ zu sein, leichter zu lernen und sie damit auf die (Computer-) Welt des 21. Jahrhunderts vorzubereiten.
Zeitgleich veröffentlicht das internationale Kinderhilfswerk UNICEF Zahlen, die das ganze Ausmaß der Kinderarbeit in unserer Welt deutlich machen. Nach neuesten Schätzungen arbeiten weltweit über 132 Millionen Mädchen und Jungen unter 15 Jahren auf Farmen und Plantagen. Allein auf dem afrikanischen Kontinent arbeiten zwischen 56 und 72 Millionen Kinder in der Landwirtschaft.
BEIDE THEMEN BETREFFEN AUCH DIE TÜRKEI
«Computer für alle und Kinderarbeit - zwei Themen über die wir in dieser Woche berichteten, weil sie auch unmittelbar die Türkei betreffen,» erläutert Jürgen P Fuß, Chefredakteur der Aktuellen Türkei Rundschau . «Experten von UNICEF schätzen, dass 35 bis 40 Prozent der 800.000 bis 1,2 Millionen ausländischen Saisonarbeiter, die in der Türkei arbeiten, Kinder und Jugendliche sind. Im Osten der Türkei gibt es immer noch viele Kinder, denen nicht nur eine unzureichende Schulausbildung ermöglicht wird. Betroffen sind dabei nach wie vor insbesondere Mädchen.»
Fuß: «Bereits im Februar 2006 haben wir darüber berichtet, dass mit einem Low-Cost-Konzept breiten Kreisen der Bevölkerung in der Türkei der Zugang zum Computer möglich gemacht werden soll. Bill Gates, Vorsitzender der Microsoft Corp., persönlich war es, der anlässlich der Eröffnung einer Microsoft-Geschäftsstelle in Istanbul seine Pläne für die Türkei bekannt gegeben hatte: Computer für alle mit vor installierter Software von Microsoft.
Auch die noch amtierende türkische Regierung tut viel, um das Bildungsniveau vor allem der jungen Leute deutlich anzuheben. Doch zwischen diesen Plänen in Ankara und dem stark traditionellen Denken vor allem im Osten der Türkei besteht eine große Kluft. Hinzu kommt, dass die dortigen geografischen Verhältnisse und die außerordentlich geringe Bevölkerungsdichte, ein flächendeckendes Schulsystem nahezu unmöglich machen.»
Diese und weitere interessante Informationen finden Sie in der neuesten Ausgabe der Aktuellen Türkei Rundschau. Sie steht ab
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