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Vater-Sohn-Wochenende im Donau-Tal 8. bis 10.Juni 2007

12.06.200722:44 UhrMode, Trends, Lifestyle

(openPR) Bisamratte auf dem Paddel
„Das hat’s noch nie gegeben, dass ich mit einem meiner Söhne allein fast drei Tage zusammen war. Es hat unserer Beziehung wirklich gut getan“, meinte einer der Väter bei der abschließenden Auswertung. „Wir sind eher durch Zufall auf diese Veranstaltung aufmerksam geworden. Mein ältester Sohn, der bei Schönstatt mitmacht, hat mich ermuntert, mit unserem Kleinen hier her zu kommen. Höhepunkt war ohne Zweifel unser Gespräch heute Vormittag“, kommentierte ein anderer Vater das Wochenende.

Insgesamt waren 7 Väter mit ihren Söhnen, die zwischen 10 und 14 Jahre alt waren, der Einladung zum Vater-Sohn-Wochenende ins Kloster Beuron gefolgt. Veranstalter waren die Schönstatt-Mannesjugend und die Schönstatt–Familienbewegung in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. In der Vorstellungsrunde am Freitagabend ging es nicht nur um Namen, Adresse und Beruf des Vaters, sondern jeder Vater sollte über seinen Sohn auch sagen, was er an ihm schätzte, ebenso natürlich die Söhne über ihre Väter. Einige Wettspiele zwischen den Vätern und den Söhnen sorgten für eine heiter-gelassene Atmosphäre. Während sich die Väter über die Erlebnisse mit ihren eigenen Vätern austauschten, seilten sich die Söhne von einer nahe gelegenen Brücke ab – bei knapp 20 Metern Höhenunterschied war das Adrenalin pur! Nach dem gemeinsamen Abendgebet zog sich jedes Vater-Sohn-Paar in ein Doppelzimmer zurück. Diese Übernachtungsmöglichkeit war im Vergleich zum Vorjahr, wo es an einem anderen Veranstaltungsort nur ein Massenquartier gegeben hatte, eindeutig die bessere – gerade auch im Blick auf das Ziel des ganzen Wochenendes, eine engere Beziehung zwischen Vater und Sohn aufzubauen.

Am Samstag fuhr die ganze Gruppe mit dem Zug nach Thiergarten, und von dort ging’s 14km auf der Donau mit Kanus nach Sigmaringen. Obwohl sich zwischendurch die Wolken bedrohlich dunkel über dem Donautal zusammenballten, kamen wir doch trocken in Sigmaringen an – nicht ganz trocken, denn so ein Paddel verführt einfach dazu, bei 25ºC den Mitfahrenden im anderen Boot eine leichte Erfrischung zu gönnen. Lachend kam die Retourkutsche, und auf einmal war eine wilde Wasserschlacht zwischen den Booten in Gang. Eine Bisamratte, die sich putzte, fand sich auf einmal auf einem Paddel wieder. Edwin Bertrand, ein erfahrener Jäger und Mitorganisator dieses Wochenendes, klärte die Kanuten auf, dass es sich hier um keinen Biber handelte. Das war auch notwendig, denn keiner der übrigen Väter oder Söhne hatte je eine Bisamratte aus dieser Nähe beobachten können. Kleine Entchen bei ihren ersten Schwimmversuchen, stolze Schwäne, imposante Felswände, springende Fische – es blieb zwischendurch genügend Zeit, die Natur zu beobachten und zu genießen. Doch immer wieder forderte die Strömung die volle Konzentration, und so manche Drehung um 360º war nicht bewusst herbeigesteuert, sondern erduldet. Laute Jauchzer entlockte die Fahrt über ein Wehr oder das schwungvolle Gleiten durch eine Bootsrutsche kurz vor Sigmaringen. Mit Sonnenbrand auf der Haut und Glanz in den Augen gab jedes Vater-Sohn-Paar sein Boot an der vereinbarten Uferstelle ab. Mit der gleichen Hingabe, wie vorher die Paddel ins Wasser getaucht wurden, bohrten sich dann die Löffel in die Eisbecher.

Mit dem Bähnle fuhren alle wieder zurück nach Beuron. In der Hauskapelle des Gästetraktes feierte die Gruppe die Eucharistie mit Pater Elmar Busse. Beim Lagerfeuer am Abend erzählten die Väter, welche guten und schönen Erfahrungen sie mit Gott und Kirche bisher gemacht hatten. Da spitzten die Jungen die Ohren.

Kernelement des ganzen Wochenendes war das Vater-Sohn-Gespräch am Sonntagvormittag.
Jedes Vater-Sohn-Paar suchte sich ein schattiges Plätzchen im Gelände. Die Väter holten ihre Fotos hervor mit Bildern aus ihrer Kinderzeit. Auch wenn jeder Sohn weiß, dass sein Vater auch mal jung war, so ist es für die Seele des Jungen immer wieder neu eine „Dehnübung“, sich das vorzustellen. „Das warst Du?“ – solche erstaunten Ausrufe oder leichtes Kichern wiesen darauf hin, wie schwer es manchmal fällt, gefühlsmäßig zu realisieren, dass der eigene Vater selber Sohn war. Auch für viele Väter war es ungewohnt, dem Sohn etwas über das eigene Innenleben von damals zu erzählen: Welche Träume hatte ich damals? Wovor hatte ich Angst? Worauf war ich stolz? Worüber schämte ich mich? – Die Söhne hatten als Starthilfe am Nachmittag zuvor einen zweiseitigen Fragebogen mit ähnlichen Fragen in die Hand bekommen, den sie schriftlich beantworten sollten. Mit diesem Rüstzeug in der Hand fiel es den meisten Jungen leichter, solche ungewohnten Inhalte zum Gesprächsthema mit dem eigenen Vater zu machen. Der Kloß im Hals wurde kleiner und die peinlichen Schweigepausen kürzer. Das so strukturierte Gespräch mündete in ein Vater-Sohn-Liebesbündnis, d.h. jeder der beiden Gesprächspartner sollte sich eine konkrete Sache überlegen, die er vom anderen erwartet, und einen Punkt, was er selber dem anderen schenken möchte. Diese 4 Punkte wurden in ein Urkundenformular eingetragen und bei der anschließenden Messe feierlich unterzeichnet und auf den Altar gelegt.

Eine Collage zum Thema „der neue Mann zwischen Macho und zweiter Mutter“ zu erstellen und zu präsentieren, war die nächste Herausforderung – auch da wieder Diskussionen und Gelächter.
Im Anschluss daran begab sich die Gruppe wieder in die Hauskapelle. Dort segneten die Väter ihre Söhne durch Handauflegung und beteten den ältesten Segen aus dem AT, den so genannten Aaron-Segen:
„Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht über dich leuchten und sei dir gnädig. Der Herr wende sein Angesicht dir zu und schenke dir sein Heil.“ (Num 6,24-26)
Die Söhne antworteten auf diesen Segen: „Ich nehme mein Leben an zu dem Preis, den es dich gekostet hat und den es mich kostet. Ich verspreche dir, das Beste daraus zu machen.“
Mit einer Auswertungsrunde im Kreis der Väter endete das Wochenende.
2008 wird es wieder ein solches Angebot geben. Zusätzlich wurde ein Vater-Sohn-Wochenende für ältere Söhne zum Thema Freundschaft, Liebe, Sexualität für den 5. bis 7.9. 2008 ins Auge gefasst.

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