(openPR) Samstags-Foren von ECOtrinova e.V. in Freiburg
Ladenburg, Juni 2007 - Es ist ein ungewöhnliches Bild: Im Hörsaal 1015 der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg sind am Samstagvormittag um 10 Uhr nahezu alle Sitzplätze belegt. Die Zuhörer sind bunt gemischt im Alter von 20 bis 70 Jahren. Grund hierfür ist das „Samstags-Forum Regio Freiburg“ – eine Veranstaltung des ECOtrinova e.V. Der gemeinnützige Verein organisiert zusammen mit dem Arbeitskreis Umwelt der Studierendenvertretung sowie zwölf weiteren, ideellen Mitveranstaltern Vorträge an der Universität Freiburg. Die regelmäßig stattfindenden Samstags-Foren befassen sich mit den unterschiedlichsten Themen, die eines gemeinsam haben: Sie gehen unter dem Motto „Neue Energien – Verstehen, Erleben, Mitmachen“ der Frage nach, wie Bürger, Studierende und Vereine etwas für die Einsparung von CO2 und gegen den Klimawandel unternehmen können und motivieren zum aktiven Handeln. Schirmherrin ist die Umwelt-bürgermeisterin der Stadt Freiburg, Gerda Stuchlik. Gefördert wird das Sams-tags-Forum vom Agenda 21-Büro der Stadt Freiburg und der ECO-Stiftung für Energie-Klima-Umwelt. Im Jahr 2006 wurde es mit dem bundesweiten Förderpreis der Klimaschutz-Initiative CO2NTRA des Dämmstoffherstellers Saint-Gobain Isover G+H AG ausgezeichnet.
Im Fokus: Vielfalt und Praxisnähe
Energieeinsparung, intelligente Energienutzung, erneuerbare Energien oder Pro-jektideen für den Umbau des Eigenheims: Es gibt zahlreiche Ansätze und damit 1000 Wege, um CO2 einzusparen. Genauso zahlreich sind auch die Themen mit denen sich die Samstags-Foren befassen: „Energiekosten senken bei Altbauten: Milliarden-Markt für wirtschaftliches Energiesparen“, „ Windkraft – Vorreiter der neuen Energien“, „Vom Klimakiller zum Plusenergiehaus“ oder „Aktion Blockheizkraftwerke für den Hauskeller“, um nur einige zu nennen. Um die einzelnen Themengebiete umfassend zu beleuchten, kommen oftmals mehrere Experten zu Wort. Auch die Praxis wird gezeigt: Im Anschluss an die Vorträge folgt eine Exkursion in die nähere Umgebung, bei der die Themen direkt erlebbar werden. So geht es beispielsweise nach dem Vortrag „Ein-Liter-Häuser: Minimaler Verbrauch. Passivhäuser als Neu- und Altbau“ zum praktischen Anschauungsunterricht in ein Passivhaus-Altbau- und Neubau-Projekt. Auch hier ist ein Experte mit vor Ort, der erklärt, der Tipps gibt und die Fragen der Teilnehmer beantwortet. Zu welchem Thema wann ein Samstagsforum stattfindet, verrät die Homepage von ECOtrinova e.V. unter www.ecotrinova.de gleich auf der Startseite.
Einsatz, der sich auszahlt
Initiator und Themenfinder der Samstags-Foren ist der ECOtrinova e.V. mit seinem Vorsitzenden Dr. Georg Löser. Dieser organisiert seit November 2006 mit unermüdlichem Einsatz und Ideenreichtum auf überwiegend ehrenamtlicher Basis die samstäglichen Veranstaltungen. „Ich überlege mir einfach, welche Themen für die Bevölkerung und die Studierenden interessant sind und berate das mit dem Arbeitskreis Umwelt der Studierenden der Universität. Meist kenne ich die Referenten und vorbildlichen Anschauungsobjekte persönlich, Andere finde ich durch eingehende Recherche,“ erklärt Dr. Georg Löser seine Vorgehensweise. „Die Bevölkerung ist derzeit durch die aktuelle Klimawandel-Diskussion offen dafür, etwas für die Umwelt zu tun, wir sehen uns als Ideengeber dafür“, erläutert der Physiker weiter. Das große Engagement zahlt sich aus: Die Veranstaltungsreihe hat sich in der Bevölkerung und bei Studierenden etabliert, pro Forum kommen um die 100 Interessierte.
Klimaschutz-Initiative CO2NTRA unterstützt ECOrinova e.V.
Im vergangenen Jahr wurde Lösers Einsatz für den Klimaschutz von der Initiative CO2NTRA geehrt und der Verein ECOtrinova e.V. mit einem Förderpreis belohnt. „An dieser Projektidee hat uns besonders gut gefallen, dass mit den Veranstaltungen sowohl Studierende als auch die breite Bevölkerung angesprochen und auf Klimaschutzmaßnahmen aufmerksam gemacht werden. Durch die Praxisnähe werden die Teilnehmer dazu animiert, selbst aktiv zu werden, um CO2 einzu-sparen“, lobt Alexander Geißels, Leiter der ISOVER Akademie und Mitglied des CO2NTRA -Beirates das Projekt. Die Fördermittel sind bei ECOtrinova e.V. sinnvoll eingesetzt: Zwar gelingt es Dr. Georg Löser oftmals, Referenten so vom Samstags-Forum zu begeistern, dass diese kostenlos vortragen, einige fordern aber auch ein kleines Entgeld. Zudem entstehen Kosten beim Druck von Flyern und Postern, um auf die Veranstaltungen aufmerksam zu machen. „Grundsätzlich möchte ich natürlich sagen, dass die Veranstaltungen ohne viel ehrenamtlichen Einsatz nicht stattfinden könnten“, betont Löser.
Hintergrundinformationen zur Klimaschutz-Initiative CO2NTRA
Im Jahr 2005 gründete der Dämmstoffhersteller Saint-Gobain Isover G+H AG die Klimaschutz-Initiative CO2NTRA. Deren Ziel ist es, die Wichtigkeit des Klimaschutzes zu verdeutlichen und die Bevölkerung aufzurufen, sich aktiv für den Umweltschutz einzusetzen. Insgesamt stehen jährlich 200.000 Euro für die Förderung von kreativen, nationalen und nicht wirtschaftlich nutzbaren Klimaschutzprojekten zur Verfügung. Darüber hinaus sind zwei Förderpreise in Höhe von jeweils 5.000 Euro für wissenschaftliche Konzepte und Ideen, die zur Umsetzung von Klimaschutz-Maßnahmen führen, ausgeschrieben. Welche Projekte unterstützt werden, entscheidet ein zehnköpfiger Beirat mit Vertretern aus Forschung und Wirtschaft, deren Vorsitzender Prof. Dr. Wolfgang Seiler, Institutsleiter Atmosphärische Umweltforschung des Instituts für Meteorologie und Klimaforschung des Forschungszentrums Karlsruhe, ist.
Die Bewerbungsunterlagen für CO2NTRA sind im Internet erhältlich unter: www.contra-co2.de. Hier finden Sie auch weitere Informationen zum Klimaschutz und zur Initiative. Sie können die Unterlagen aber auch bei CO2NTRA c/o SAINT-GOBAIN ISOVER G+H, Frau Ute Garrelts, 67005 Ludwigshafen, Tel.: 0800 – 501 7 501, e-Mail:















