(openPR) Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr in München veranstalten die Münchener Media Business Academy (MBA) und das Potsdamer Erich Pommer Institut in Zusammenarbeit mit der Fachzeitschrift Blickpunkt: Film am 14. Juni 2007 den 2. FilmWirtschaftsGipfel in Berlin. Im Fokus stehen auch in diesem Jahr die wichtigen filmpolitischen Themen und aktuellen Fragen der Film- und Fernsehwirtschaft.
Mit einer politischen Bestandsaufnahme wird Bernd Neumann, Staatsminister für Kultur und Medien, den Gipfel eröffnen. Im Anschluss analysieren und diskutieren namhafte Persönlichkeiten der Branche die zukünftige Position der TV-Sender auf den Entertainmentmärkten und ihr Verhältnis zu den Produzenten sowie die wirtschaftliche Bedeutung des 2. Korbs zum Urheberrecht. Am Nachmittag steht die Novellierung des Filmförderungsgesetzes (FFG) mit Vorträgen und Diskussionen im Mittelpunkt.
Nach dem medienpolitischen Grußwort von Bernd Neumann wird Prof. Dr. Udo Reiter, Intendant des MDR, in seiner Keynote die Unternehmensstrategien des öffentlich-rechtlichen Fernsehens im digitalen Kontext vorstellen. Hierbei stehen im Vordergrund u.a. die geänderte Wettbewerbssituation sowie die Positionierung im Hinblick auf eine fortschreitende Digitalisierung und das tradierte Verhältnis der Fernsehanstalten zu Produzenten und Programmlieferanten. Eine Expertenrunde moderiert von Prof. Dr. Oliver Castendyk, Direktor Erich Pommer Institut, wird im Anschluss die Fragen vertiefen. Ergänzt wird der Vormittag durch einen Vortrag von Prof. Dr. Johannes Kreile, Rechtsanwalt und Partner Kanzlei Nörr Stiefenhofer Lutz, über die wirtschaftliche Bedeutung des 2. Korbes zur Novellierung des Urheberrechts und einer anschließenden Paneldiskussion.
Die Novellierung des FFG ist zentrales Thema des Nachmittags. Nach einem kritischen Blick auf die letzten 40 Jahre des FFG von Steffen Kuchenreuther, Präsident der SPIO, wird Oliver Castendyk den Status Quo und die strittigen Themen skizzieren. „Zwingend wird auch die Frage der Sperrfristen zu diskutieren sein“, seiner Meinung nach einer der Knackpunkte. Welche Sicht Verleiher und Produzenten vertreten, werden Johannes Klingsporn, Geschäftsführer VdF, und Martin Moszkowicz, Vorstand Produktion Constantin Film, in ihren Vorträgen darstellen. Darauf wird ein Expertenpanel unter der Leitung von Kirsten Niehuus, Geschäftsführerin Medienboard Berlin-Brandenburg, die Diskussion abrunden und den Tag beschließen. Weitere Informationen unter www.m-mba.de
Termin: 14. Juni 2006, 9 bis 17 Uhr, anschließend Get Together
Ort: Deutsche Bank, Unter den Linden 13/15, 10117 Berlin
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Praxisorientierte Forschung, universitäre Lehre, branchenspezifische Weiterbildung und medienspezifische Beratung sind die Aufgabenfelder des Erich Pommer Instituts. Das Themenspektrum reicht von medienrechtlichen Problemstellungen, z. B. des Urheber- oder Lizenzrechts, über medienwirtschaftliche Fragen, etwa zur Filmfinanzierung oder des TV-Formathandels, bis hin zu praktischen und politischen Aspekten der Medienkonvergenz.













