(openPR) In der ARD wird heute Abend der zweite Teil der Serie Steinzeit – Das Experiment gezeigt. Am 4. und am 11. Juni die Teile III und IV. Die Protagonisten sind fast alle aus Nordhessen. Auch wenn Hundshausen im TV als Dorf bei Marburg bezeichnet wird, so ist es ein Ortsteil von Jesberg. Und dort hat Martin Burberg eine kleine traditionelle Töpferwerkstatt, die jetzt vor allem auch steinzeitliche Keramik herstellt. Martin Burberg, seine Frau Claudia, sowie die Kinder Till, Roman und Mitja, waren nämlich eine der beiden Familien im Steinzeitdorf, einer der aufwändigsten Dokumentarerfilmungen des Deutschen Fernsehens. Der Fund des Steinzeitmenschen „Ötzi“ im Ötztal hat der Wissenschaft sehr geholfen, das Leben unserer Vorfahren zu enträtseln. Der SWR wollte wissenschaftlich beweisen, wie die Menschen damals gelebt haben und dass sie in der Lage waren die Alpen zu überqueren. Das taten mit Henning Fenner (Landschaftsgärtner) und Ingo Schuster (Museumsmitarbeiter) zwei waschechte Schwälmer, also Nordhessen. Exklusiv und nur bei nh24 gibt es den persönlichen Erlebnisbericht von Ingo Schuster zur Eröffnung der Begleitausstellung im Museum der Schwalm in Schwalmstadt vor drei Wochen, die noch bis zum 02. September zu sehen ist (Dienstags bis Freitags von 10.00-12.00 Uhr und 15.00-17.00 Uhr, Samstags von 15.00-17.00 Uhr, Sonn- und Feiertags von 14.00-17.00 Uhr):
Der Erlebnisbericht von Ingo Schuster
Am Ende des Juli 2006 saßen 13 Menschen anders gesagt, sieben Erwachsene und sechs Kinder in steinzeitlicher Kleidung in einem Reisebus, der sie in Richtung Jungsteinzeit fuhr. Alle im Bus waren, nach einer Fünf-Serne-Luxushotel Woche mit allen Drum und Dran, Komfort und zurück bester Laune und sahen positiv in die vor ihnen liegende, unbekannte steinzeitliche Zukunft. Das Wetter war super, strahlend blauer Himmel und nichts, kein Wölkchen konnte dieses Wetterchen trüben. Doch das sollte sich dann am nächsten Tag und die darauf folgenden zwei Wochen grundsätzlich und vollkommen ändern. Nach diesem unglaublichen, vier Wochen dauernden schönen Supersommer, kam von einem auf den anderen Tag, der kälteste August seit 80 Jahren.
Er brachte einen Temperatursturz von über 20 Grad Celsius sowie fünf Tiefdruckgebiete mit sich, die das Hinterland des Bodensees, nämlich genau dort durchzogen, wo sich das Steinzeitdorf befand, in das wir just in diesem Moment per Bus gebracht wurden. Nur, dass wir uns im Bus in diesem Moment dessen natürlich überhaupt nicht bewusst waren. Für uns war die kommende Steinzeit ein Abenteuer, das wir mit all seinen Risiken und Gefahren sehr gerne auf uns nahmen. Wir waren auf vieles vorbereitet, haben vorher alles besprochen, die Aufgaben waren verteilt und wir waren uns unserer Sache sicher. Welch ein Trugschluss.
Den kompletten Text finden sie hier: http://www.nh24.de/content/view/5366/1/











