(openPR) Anleger sollten äußerste Vorsicht walten lassen
Düsseldorf, 22.05.2007 - Der Düsseldorfer Branchendienst 'investment intern' mahnt potentielle Anleger zur Vorsicht bei Genußscheinen der 'ThomasLloyd AG', vormals 'DKM Asset Management'. Nach Analyse der Bilanz 2005 erweist sich das Beteiligungsunternehmen als hochgradig risikobehaftet. Allein im Jahr 2005 vernichtete das Management Anlegergelder in Höhe von rund 3,8 Mio. Euro, während das Unternehmen gleichzeitig Provisionszahlungen in Höhe von 4 Mio. Euro leistete. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PriceWaterhouseCoopers stellte zusätzlich im Prüfungsbericht möglichen Abschreibungsbedarf in den Kapitalanlagen von DKM fest. Abschreibungsbedarf, der das ohnehin bereits negative Ergebnis weiter belastet hätte, den das Management jedoch mit dem Verweis auf stille Reserven ignoriert.
Bereits im letzten Jahr sah sich die damalige DKM schwerer Vorwürfe seitens der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ausgesetzt. Die Aufsichtsbehörde kritisierte u. a. die zeitweise mangelnde Kapitalausstattung eines Tochterunternehmens der DKM Asset Management, sowie die nicht fristgerechte Umsetzung eines von der BaFin vorgelegten Konsolidierungskonzepts.
Durch Umstellungen in der Rechnungslegung dürfte die finanzielle Situation der 'ThomasLloyd AG' für Anleger künftig noch weniger zu durchschauen sein als bislang, warnt 'investment intern'-Redaktionsleiter Dr. Henning Hermann: "Nach eigenen Angaben plant die ehemalige DKM eine Umstellung der Bilanzierung auf den internationalen Standard IFRS. Die ohnehin dürftige Transparenz des Unternehmens wird durch Zünden dieser Nebelkerze noch stärker verschleiert werden. Es wird schwer zu erkennen sein, in welchem Umfang das Geld der Anleger für üppige Provisionszahlungen an das Management verbrannt wird."
Weitere Informationen:
Uwe Kremer
Pressesprecher 'markt intern'-Verlag
Tel.: 0211/66 98 -199
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