(openPR) Bei der italienischen Polstermöbelmarke Valentini lässt sich die Sitzlandschaft aus einzelnen Elementen entwickeln. Die Kollektionen Stone und Ethos zeigen, wie unterschiedlich modulare Sofas auf Raum und Nutzung eingehen.
Nürnberg. Wo die Rückenlehne steht, entscheidet darüber, wie ein Sofa genutzt wird. Bei der Kollektion Stone von Valentini lässt sich diese Position verändern: Die abnehmbaren Lehnen können entlang des gesamten Umfangs der Sitzmodule angeordnet werden. Zusammen mit unterschiedlich geformten Einzelelementen entsteht ein System, bei dem Sitzfläche und Rückenstütze unabhängig voneinander geplant werden können. Eine solche Konstruktion eröffnet insbesondere für frei im Raum stehende Sitzgruppen interessante Möglichkeiten.
Stone: Sitzflächen mit veränderbarer Ausrichtung
Das Prinzip von Stone setzt bereits bei der Zusammenstellung an. Einzelne Module unterschiedlicher Form bilden die Grundlage; die Position der Rückenlehnen bestimmt anschließend, wo Halt entsteht und welche Seiten offen bleiben. Für die Planung bedeutet das, neben dem äußeren Umriss auch die gewünschte Sitzrichtung zu berücksichtigen.
Ergänzend sieht die Kollektion mit Leder bezogene Elemente vor, die als Ablagen dienen. Sie bringen eine zusätzliche Funktion unmittelbar in die Sitzlandschaft. Ein gestalterisches Detail sind die doppelten Nähte, die über die Sitzflächen verlaufen und deren Flächen gliedern. So lässt sich an Stone nachvollziehen, wie Konstruktion, Nutzung und Verarbeitung das Erscheinungsbild eines Sofas gemeinsam prägen.
Für einen offenen Wohnbereich ergibt sich daraus eine konkrete Planungsfrage: Soll die Sitzgruppe einen festen Blickpunkt haben oder mehrere Bereiche des Zimmers einbeziehen? Beweglich positionierbare Lehnen erlauben es, diese Entscheidung bei der Zusammenstellung genauer auf den Grundriss abzustimmen.
Ethos: Rundungen und unterschiedliche Sitzkonfigurationen
Einen anderen gestalterischen Ansatz verfolgt Valentini mit Ethos. Großzügige Sitzflächen und gerundete, umschließende Rückenlehnen bestimmen hier die Form. Hinzu kommen Kissen mit einer knopfartig wirkenden Steppung. Die Kollektion umfasst unterschiedliche Konfigurationen, darunter lineare Sofas, Zusammenstellungen mit Chaiselongue und Varianten mit integriertem Beistelltisch. Auch eine geschwungene Dormeuse gehört zum Konzept.
Der Vergleich der beiden Serien verdeutlicht, weshalb die Bezeichnung „modular“ allein wenig über ein Sofa aussagt. Entscheidend ist, welche Bauteile kombiniert werden können und wie sie den späteren Gebrauch beeinflussen. Bei Stone steht die freie Positionierung der Rückenlehnen im Vordergrund. Ethos entwickelt seine Varianten aus gerundeten Polsterformen und unterschiedlichen Sitzanordnungen.
Was unter dem Bezug steckt
Valentini hat seinen Sitz in Campodarsego bei Padua. Das Familienunternehmen führt seine Geschichte auf Sergio Valentini und das Jahr 1954 zurück. Sein Schwerpunkt liegt auf Sofas und weiteren Polstermöbeln; zum Sortiment zählen außerdem Sessel, Polsterbetten und ergänzende Einrichtungsgegenstände. Nach eigenen Angaben begleitet das Unternehmen sämtliche Produktionsphasen im eigenen Haus in Venetien.
Ein Blick auf den Aufbau ergänzt die sichtbare Gestaltung: Für besonders belastete Teile der Holzstrukturen nennt Valentini massives Pappel- oder Fichtenholz. Bei den Polsterungen kommen unterschiedliche Materialien zum Einsatz, darunter Polyurethanschaum, Polyesterfasern und Gänsedaunen. Beim Zuschnitt verbindet das Unternehmen manuelle Arbeit mit elektronisch gesteuerter Präzision; die Näharbeiten werden handwerklich ausgeführt. Diese Angaben beschreiben die Fertigung grundsätzlich. Welche Materialien eine bestimmte Ausführung enthält, sollte anhand der jeweiligen Modellunterlagen geklärt werden.
Vom Modulsystem zum passenden Grundriss
Produkte von Valentini sind über die Raum & Form Seidel GmbH erhältlich. Auf der Valentini-Markenseite bei design-kiste.de werden unter anderem Stone und Ethos sowie weitere Sofas und Betten vorgestellt.
Bei der Auswahl lohnt es sich, die gewünschte Zusammenstellung im Grundriss zu prüfen: Wie verlaufen die Wege um das Sofa? Wo werden Ablagen gebraucht? Und welche Sitzpositionen sollen im Alltag möglich sein? Erst aus diesen Antworten ergibt sich, welche Module sinnvoll zusammenpassen. Gerade die unterschiedlichen Konzepte von Stone und Ethos zeigen, wie stark die Anordnung einzelner Elemente den Charakter einer Sitzgruppe bestimmt.












