(openPR) Ein geschlossenes Sideboard oder ein offenes Regal verändert die Wirkung eines Raumes. Die Kollektionen Lauki und Bost des spanischen Herstellers Treku zeigen, wie unterschiedlich sich Stauraum aufbauen und gestalten lässt.
Nürnberg. Ein Möbel für den Flur muss andere Aufgaben erfüllen als ein Regal im Arbeitszimmer. Während im Eingangsbereich wenige Fächer und eine Ablage genügen können, brauchen Bücher und Unterlagen eine andere Aufteilung. Treku begegnet solchen Unterschieden mit modularen Kollektionen. Besonders anschaulich wird das bei Lauki: Einzelne Kastenmodule lassen sich je nach vorgesehener Ausführung auf den Boden stellen, übereinander anordnen oder an der Wand befestigen. Unterschiedliche Abmessungen, Oberflächen und Funktionen bilden die Grundlage der Zusammenstellung.
Lauki: Ein schmaler Rahmen bestimmt das Bild
Die von Ibon Arrizabalaga entworfene Kollektion Lauki besitzt ein präzises gestalterisches Merkmal: Ein nur einen halben Zentimeter starker, sichtbarer Rahmen fasst die Fronten ein. Schubladen mit Push-to-open-Beschlägen lassen sich durch Druck öffnen. Vorspringende Schubladengriffe treten damit nicht in Erscheinung; die feine Umrandung und die Aufteilung der Flächen prägen das Möbel.
Das System umfasst offene Module sowie Elemente mit Türen oder Schubladen. Daraus können kleine Zusammenstellungen für den Eingangsbereich ebenso entstehen wie umfangreichere Stauraummöbel. Treku nennt als Einsatzmöglichkeiten unter anderem Nachttische, TV-Möbel, Sideboards und Aufbewahrung für das Büro. Das Prinzip bleibt gleich, während Umfang und Funktion der Zusammenstellung wechseln.
Für die Planung ergibt sich daraus eine praktische Reihenfolge: Zunächst wird geklärt, was untergebracht werden soll. Anschließend lassen sich die dafür geeigneten Elemente auswählen. Häufig benötigte Gegenstände brauchen einen gut erreichbaren Platz; Dinge, die das Raumbild unruhig machen, können hinter Fronten verschwinden. Offene Fächer setzen dagegen bewusst sichtbare Schwerpunkte. So wird die Aufteilung selbst zu einem Teil der Gestaltung.
Bost: Holz und Metall als sichtbare Struktur
Einen anderen Ansatz verfolgt Bost. Das vom Designstudio Yonoh entwickelte modulare Regalsystem kombiniert Holz und Metall und ist für unterschiedliche Wohnbereiche sowie das Büro vorgesehen. Während bei Lauki die einzelnen Kästen den Aufbau bestimmen, steht bei Bost die Regalstruktur im Vordergrund.
Für die Einrichtung ist dieser Unterschied wesentlich. Ein Regal mit sichtbaren Büchern und Gegenständen wirkt anders als eine weitgehend geschlossene Front. Wer Stauraum plant, entscheidet deshalb zugleich darüber, wie viel vom Inhalt im Alltag zu sehen sein soll. Besonders in einem Raum, der sowohl zum Wohnen als auch zum Arbeiten dient, lohnt sich diese Überlegung vor der Wahl einzelner Farben und Oberflächen.
Produkte von Treku sind über die Raum & Form Seidel GmbH erhältlich. Auf der Treku-Markenseite bei design-kiste.de stellt das Unternehmen unter anderem die Kollektionen Lauki und Bost sowie weitere Möbel des Herstellers vor. Damit lassen sich unterschiedliche Ansätze zur Aufbewahrung innerhalb eines Sortiments betrachten.
Von der Tischlerei zum Möbelprogramm
Die Wurzeln von Treku liegen in Zarautz, einem Küstenort im spanischen Baskenland. Dort eröffnete Jesús Aldabaldetreku 1947 seine eigene Tischlerei. Das heutige Programm reicht über Aufbewahrungsmöbel hinaus: Zum Sortiment gehören unter anderem Regale, Ess- und Arbeitstische, Stühle, Hocker, Couchtische und Betten.
An Lauki und Bost lässt sich dennoch eine zentrale Einrichtungsfrage besonders gut nachvollziehen: Welche Ordnung braucht der jeweilige Raum? Die Antwort hängt von den Gegenständen, den täglichen Abläufen und dem gewünschten Raumbild ab. Wer diese Punkte zuerst klärt, kann eine modulare Zusammenstellung gezielt beurteilen – anhand ihrer tatsächlichen Aufgabe im Zuhause.













