(openPR) Verstellbare Seiten, nutzbarer Stauraum und unterschiedlich bezogene Matratzenseiten: Der österreichische Hersteller JOKA zeigt mit seinen Wohnliegen Butterfly und Calma, wie eng Sitzen, Entspannen und Schlafen zusammengehören können.
Nürnberg. Bei der Wohnliege Butterfly lässt sich die Form an die gewünschte Nutzung anpassen: Drei Seiten können in jeweils zwei Positionen hochgeklappt werden. So entstehen unterschiedliche Möglichkeiten zum Sitzen, Anlehnen und Liegen. Das Modell macht einen Schwerpunkt von JOKA anschaulich: Polstermöbel, deren Konstruktion mehrere Nutzungen innerhalb eines Raumes ermöglicht. Die Raum & Form Seidel GmbH bietet Produkte des österreichischen Herstellers über design-kiste.de an.
Vom gefederten Betteinsatz zum Wohnmöbel
Die Verbindung zum Schlafen reicht bei JOKA bis zur Unternehmensgründung zurück. Johann Kapsamer gründete den Betrieb 1921. Der Markenname setzt sich aus den Anfangsbuchstaben seines Vor- und Nachnamens zusammen. Ausgangspunkt waren gefederte Betteinsätze: Kapsamer hatte diese während seiner Arbeit in Salzburg kennengelernt und wollte einen entsprechenden Liegekomfort auch zu Hause nutzen. Aus diesem Ansatz entwickelte sich ein Unternehmen mit Sitz- und Schlafmöbeln sowie einem umfangreichen Matratzensortiment.
Die Herstellung ist weiterhin in Österreich verankert. Im Jahr 2000 wurden zwei Produktionsstätten zu einem Werk in Oberndorf bei Schwanenstadt zusammengelegt. Die Entwicklung von Schlafsystemen und Polstermöbeln gehört damit zur Geschichte desselben Herstellers – ein Hintergrund, der sich bei seinen mehrfach nutzbaren Wohnliegen wiederfinden lässt.
Butterfly: Bewegliche Seiten und eine verschiebbare Ablage
Bei Butterfly bestimmt die Stellung der seitlichen Elemente, wie die Liege genutzt werden kann. Flach entsteht eine durchgehende Liegefläche; hochgestellte Partien bieten Möglichkeiten zum Anlehnen. Für die Wohnliege nennt JOKA eine Liegefläche von 120 mal 200 Zentimetern und eine Sitz- beziehungsweise Liegehöhe von 39 Zentimetern.
Der Rahmen ist in massiver Buche oder Eiche erhältlich, alternativ mit Stoff bezogen. Hinzu kommen mehrere Fußvarianten. Damit lässt sich auch entscheiden, wie deutlich das Holz im Raum sichtbar sein soll.
Zum Konzept gehört ein Einhängetisch, der an allen vier Seiten angebracht und verschoben werden kann. Bei Nichtgebrauch lässt er sich im Möbelgestell verstauen. Eine Ablage für Buch oder Getränk kann dadurch unmittelbar an die jeweilige Sitzposition rücken.
Calma: Zwei Matratzenseiten für unterschiedliche Nutzungen
Einen anderen konstruktiven Ansatz verfolgt Calma. Die Wohnliege kann als Couch oder als Einzelbett genutzt werden. Dafür bietet JOKA passende Matratzen an, die auf einer Seite mit Möbelstoff und auf der anderen mit einem Matratzenbezug ausgestattet sind. Der Wechsel zwischen den Nutzungen wird somit auch über die Oberfläche der Matratze berücksichtigt.
Unter der Liegefläche befindet sich ein nach oben zugänglicher Stauraum. Dort können beispielsweise Bettzeug oder zusätzliche Kissen untergebracht werden. Gerade wenn ein Zimmer tagsüber als Wohnraum und nachts als Schlafraum dient, ist diese Unterbringung bei der Einrichtungsplanung relevant.
Die beiden Modelle verdeutlichen unterschiedliche Wege zur Mehrfachnutzung: Bei Butterfly stehen verstellbare Elemente im Vordergrund, bei Calma die Kombination aus Bettaufbau, passender Matratze und Stauraum. Für die Auswahl lohnt es sich deshalb, den vorgesehenen Tagesablauf zu betrachten: Soll vor allem eine variable Ruheposition entstehen, oder wird regelmäßig zwischen Couch und Einzelbett gewechselt?
Die Raum & Form Seidel GmbH stellt auf ihrer JOKA-Markenseite bei design-kiste.de unter anderem Butterfly, Calma sowie weitere Sitz- und Schlafmöbel vor. In die persönliche Beratung fließen Maße, Materialien und Funktionen ein. So lässt sich die Auswahl an der konkreten Raumsituation und der geplanten Nutzung ausrichten.










