(openPR) Neuwied, 08.10.2026. Ein Einfamilienhaus kostet in Neuwied je nach Stadtteilgruppe im Durchschnitt zwischen 266.000 und 312.000 Euro, eine Wohnung mit 80 bis 120 Quadratmetern zwischen 220.000 und 240.800 Euro. Das zeigt der Marktbericht 2026 der Sparkasse Neuwied mit Daten des IIB Instituts. RatgeberBaufi, das Verzeichnis für Baufinanzierer, weist darauf hin, dass sich die Stadtteile beim Haus deutlich stärker unterscheiden als bei der Wohnung.
Was kostet ein Einfamilienhaus in den Neuwieder Stadtteilen?
Der Marktbericht teilt Neuwied in fünf Stadtteilgruppen (S. 27). Für ein Einfamilienhaus nennt er diese Durchschnittspreise:
- Heddesdorf und Innenstadt: 266.000 Euro bei 140 Quadratmetern (S. 30)
- Oberbieber: 282.000 Euro bei 150 Quadratmetern (S. 42)
- Feldkirchen und Irlich: 287.100 Euro bei 145 Quadratmetern (S. 38)
- Heimbach-Weis mit Block, Engers und Gladbach: 297.600 Euro bei 155 Quadratmetern (S. 46)
- Niederbieber mit Altwied, Rodenbach, Segendorf und Torney: 312.000 Euro bei 160 Quadratmetern (S. 34)
Je Quadratmeter Wohnfläche liegen die Gruppen nur zwischen 1.880 und 1.980 Euro. Der Abstand von bis zu 46.000 Euro im Gesamtpreis kommt also vor allem von der Hausgröße.
Was kostet eine Wohnung in Neuwied?
Für Wohnungen mit 80 bis 120 Quadratmetern reicht der Durchschnitt in Neuwied von 220.000 Euro in Niederbieber bis 240.800 Euro in Oberbieber. Je Quadratmeter bewegen sich alle fünf Gruppen zwischen 2.250 und 2.350 Euro. Im Bereich Heddesdorf und Innenstadt liegt die Spanne über alle Wohnungsgrößen bei 1.480 bis 3.520 Euro je Quadratmeter (S. 29).
Wie haben sich die Preise zuletzt verändert?
Für Heddesdorf und die Innenstadt meldet der Bericht binnen zwölf Monaten 1,7 Prozent höhere Wohnungspreise und 3,2 Prozent niedrigere Hauspreise (S. 30). Eine Doppelhaushälfte kostet dort im Schnitt 194.400 Euro, ein Reihenhaus 218.400 Euro. Der Quadratmeter im Einfamilienhaus ist mit 1.900 Euro günstiger als in der Wohnung mit 2.320 Euro, beim Haus kommen aber höhere Kosten für Instandhaltung und Energie dazu.
Mit welchen Nebenkosten rechnen Käufer in Neuwied?
Rheinland-Pfalz erhebt seit dem 1. März 2012 fünf Prozent Grunderwerbsteuer. Für das Einfamilienhaus in der Innenstadt sind das 13.300 Euro, in Niederbieber 15.600 Euro. Notar, Grundbuch und gegebenenfalls ein Makler kommen hinzu. Bodenrichtwerte stellt das Portal BORIS Rheinland-Pfalz kostenfrei bereit, zuständig ist der Gutachterausschuss Westerwald-Taunus. Alle Stadtteilwerte und ein Eigenkapitalvergleich stehen bei RatgeberBaufi im Beitrag Neuwieder Stadtteile im Preisvergleich 2026. Baufinanzierer mit Erlaubnis nach § 34i GewO zeigt die Übersicht Finanzierungsberater vor Ort in Neuwied.

RatgeberBaufi (ratgeberbaufi.de) ist ein unabhängiges Verzeichnis für Baufinanzierer und ein Ratgeber rund um die Immobilienfinanzierung. Neben dem Verzeichnis erklärt RatgeberBaufi die wichtigsten Fragen rund um Kauf und Finanzierung einer Immobilie: Eigenkapital, Kaufnebenkosten und Grunderwerbsteuer je Bundesland, Anschlussfinanzierung, Förderung und den Ablauf bis zum Notartermin. Rechner für Budget, Rate und Kaufnebenkosten helfen bei der ersten Einordnung. Über „Experten fragen“ können Kaufinteressenten ihr Anliegen kostenlos schildern. Betreiber ist die ESR Consulting GmbH mit Sitz in Neuwied.













