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Digitaler Produktpass (DPP): Etikett schlägt Aufwand

23.09.2026 • 11:26 Uhr • Logistik & Transport
QR-Codes machen den DPP direkt auf Gütern praktikabel
QR-Codes machen den DPP direkt auf Gütern praktikabel

(openPR) Der Digitale Produktpass wird bis 2030 schrittweise die Art verändern, in der Hersteller Güter erzeugen und Lieferanten und Händler diese in der EU in Umlauf bringen. Compliance, Qualitätssicherung und Rückverfolgbarkeit sind Schlüsselanliegen. Aber erst eindeutige QR-Codes auf Etiketten und zuverlässige RFID-Tags als Datenträger machen den DPP direkt auf Gütern oder deren Verpackung überhaupt praktikabel. Alle Informationen zu einem physischen Produkt liegen darin zentral gebündelt: technische, Hersteller- und Lieferkettendaten, Materialien, Herkünfte, Effizienzen und Nachhaltigkeit, Gebrauch und Sicherheiten. Bei der Umsetzung der Kennzeichnung für den DPP punkten erprobte Druck- und Etikettiersysteme von cab.

Kennzeichnung das A und O

So individuell wie jede Druckanwendung sind auch ihre Anforderungen: Druckaufkommen und -breiten, Etikettengrößen und die Qualität des Druckbilds sind Direktive. Sollen Etiketten nach dem Druck automatisiert auf Güter übergeben werden, spielen Taktzeiten eine Rolle, auch, ob das Objekt ruht oder sich bewegt und von welcher Seite die Etiketten übertragen werden. In Abhängigkeit des Einsatzzwecks muss der Druck womöglich wisch- und kratzfest sein, direkter Sonneneinstrahlung, extrem hohen oder Tiefkühltemperaturen widerstehen. In rauen Arbeitsumgebungen wirken Feuchtigkeit oder Chemikalien, Stäube oder Öle ein. cab stellt Kennzeichnungstechnik vom Desktopgerät zur Verwendung „out of the Box“ bis zum modularen System zur Integration in automatische Anlagen zur Verfügung, jeweils stabil konstruiert und hochwertig verarbeitet. Die cab Systeme arbeiten wahlweise autark, kommunizieren untereinander, mit Leitrechnern oder der Anlagensteuerung. Die Zielvorgaben für den DPP werden umfassend eingelöst.

Prinzipielle Zielvorgaben

- Maschinenlesbarkeit

cab Drucker der industriellen Modellreihen SQUIX und MACH 4S schaffen Punktdichten bis 600 dpi, hohen Kontrast und Eindruck gestochen scharf bis in die Randbereiche. Damit lassen sich mit dem Auge kleine Produkt-, Serien- oder Chargennummern und mit Scannern 2D-Codes oder Barcodes auch im Mikrobereich noch eindeutig verifizieren. Passend hierzu bietet cab Etiketten, mit oder ohne Träger, und Transferfolien an. Die Oberflächen der von cab angebotenen Etiketten sind optimiert für hohe Detailwiedergabe im Thermotransferdruck, die Durchmesser der Rollen und Kerne auf cab Drucker abgestimmt, ebenso die Wicklung. Damit lässt sich definitiv die Produktivität weiter erhöhen.

- Dauerhaftigkeit

Thermotransferdruck eignet sich insbesondere überall dort, wo Codes und andere Informationen auf Etiketten über Monate oder Jahre lesbar bleiben müssen, beispielsweise interne Lagerkennzeichnungen. Thermotransferdruck überträgt Farbpigmente von einer Transferfolie auf das Etikettenmaterial. Vorausgesetzt, man hat das richtige Material im Einsatz, bleibt thermische Beschriftung bei der Verarbeitung einer Ware, deren Prüfung, Kommissionierung, Lagerung und beim Transport lesbar. Demgegenüber reagiert beim Thermodirektdruck das Etikettenmaterial direkt auf Wärme, ein Farbband entfällt. Das ist schnell und wirtschaftlich, die Drucke sind aber empfindlich gegenüber Wärme, UV-Licht und Reibung und eignen sich primär für kurzlebige Anwendungen wie Versandetiketten oder Kommissionierbelege. Verschiedene cab Etikettendrucker unterstützen beide Verfahren und lassen sich flexibel für unterschiedliche Aufgaben einsetzen.

- Druckvolumen

Mit hohen Druckgeschwindigkeiten bis 300 Millimeter pro Sekunde lassen sich im Dauerbetrieb pro Tag ohne weiteres mehrere Tausend Etiketten in der zuvor genannten Güte beschriften. cab Drucker drucken Rollenware. Damit ist man flexibel, will man beliebig große Mengen oder Einzeletiketten drucken. Fortlaufendes Nachlegen von Etikettenbögen entfällt. Etikettenabfälle werden reduziert.

- RFID

Indem sich cab Etikettendrucker nahtlos in Informationssysteme einfügen lassen, können Daten auf Etiketten für den DPP produktions- oder verbraucherspezifisch auch ohne direkten Sichtkontakt identifiziert, zugeordnet, erfasst und übertragen werden. Für das Tracking und Tracing von Gütern mit RFID-Technik bietet cab Druckertypen mit integriertem UHF-RFID-Schreib- und -Lesemodul an. Hierbei transportieren in einem elektromagnetischen Feld Funkwellen Informationen. RFID-Etikettierung unterscheidet sich vom Standardetikettendruck. In Ergänzung zum Druckauftrag erhält der Drucker Informationen, die auf den RFID-Mikrochip des Etiketts gespeichert werden sollen. RFID-Etiketten sind Selbstklebeetiketten mit RFID-Chip und -Antenne. Gemeinsam bilden sie den RFID-Tag. Anfragen eines Lesesystems an einen Tag im Magnetfeld werden von dessen Antenne empfangen, an den Chip weitergeleitet und abschließend beantwortet, zum Beispiel eine Seriennummer. Die vom Lesesystem entgegengenommene Antwort lässt sich softwareseitig erfassen und verwerten.

- Print & Apply in einem Arbeitsgang

Insbesondere im industriellen Sektor spielen Möglichkeiten der Weiterverarbeitung von Etiketten nach dem Druck eine Rolle. Hier bietet cab derzeit das umfangreichste Zubehör für Etikettendrucker am Markt an. Das Auf- oder Abwickeln von Etikettenrollen ist möglich. Bedruckte Etiketten lassen sich vereinzeln und in einer Sammelbox auffangen, oder perforieren und zu einem späteren Zeitpunkt einfach von Hand trennen. Scanner prüfen lineare 1D-, 2D- oder Stapelcodes auf inhaltliche Richtigkeit und Lesbarkeit. Beim Transfer gedruckter Etiketten auf Objekte geht cab noch weiter. Die Druckeinheiten der Modelle SQUIX, besonders aber HERMES, lassen sich mit einer Vielzahl von Applikatoren kombinieren. Ändert sich die Anwendung, ist der Tausch mit wenigen Handgriffen möglich. Egal ob ein Etikett für den DPP automatisch angedrückt, aufgerollt oder angeblasen werden soll, über Eck, im Durchlauf oder Stillstand – cab bietet für jede Anwendung eine Lösung an. Das ist am Markt einzigartig. Das modulare Konzept ist durch Standardisierung weltweit verfügbar.

- Etikettenspender

Bei der Übergabe vorbedruckter Selbstklebeetiketten auf Objekte fordern industrielle Unternehmen Systeme, die auch bei enger Produktfolge hohe Verarbeitungsgeschwindigkeiten erzielen. Der Etikettierer ROXI spendet diese Etiketten in einer Fertigungslinie vollautomatisch. Der Masterencoder, ein Drehgeber oder Lineargeber, hält den Etikettenvorschub automatisch synchron zur Geschwindigkeit eines Produkts oder dessen Verpackung auf einem Transportband. Das sorgt für Präzision beim Anbringen von Etiketten bei Geschwindigkeiten bis 30 Metern pro Minute, sowohl auf ebenen als auch auf vertieften Flächen. Bei HighSpeed-Bandgeschwindigkeiten bis 120 Metern pro Minute sind die Etikettiergeräte IXOR+ mit motorischen Rollenab- und -aufwicklern die erste Wahl.

Große Wirkung

Der DPP macht physische Produkte digital greifbar. cab liefert die dafür passende Kennzeichnungstechnik. Jeder Produktscan wird in Echtzeit an das Warenwirtschaftssystem eines Unternehmens oder eine Datenbank übermittelt – vorausgesetzt, die Daten sind maschinenlesbar, folgen standardisierten Formaten und stehen allen berechtigten Akteuren dauerhaft und sicher zur Verfügung. Erst das reibungslose Zusammenspiel von physischer Kennzeichnung und digitaler Datenhaltung schafft Rückverfolgbarkeit, die Branchenstandards und Anforderungen großer Auftraggeber gerecht wird. Serien- und Losnummern geben jedem Produkt eine nachvollziehbare Geschichte. Kommt es zu einem Fehler, lassen sich betroffene Chargen präzise identifizieren und zügig, ohne unnötigen Mehraufwand, zurückrufen. Auch externe Stellen – etwa Behörden – können so die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben effizienter überprüfen.

cab liefert Equipment passgenau aus, verkürzt Prozesszeiten, vereinfacht die Bedienung, bindet nahtlos in bestehende Informationssysteme ein und ist vor Ort, um jede Anforderung genau zu verstehen. Wer seine Kennzeichnungsstrategie heute zukunftsfähig aufstellt, schafft die Basis für dauerhafte Leistungsfähigkeit und fortwährend effiziente Prozesse.

www.cab.de

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