(openPR) Nürnberg. Bei den Leuchtensystemen Poses und Pivot von Axolight wird die Form nicht allein vom Designer vorgegeben. Sie entsteht auch durch die Anordnung ihrer Bauteile im Raum. Gerade Elemente und drehbare Verbindungen ermöglichen unterschiedliche geometrische Konfigurationen. Das verändert die Herangehensweise bei der Einrichtung: Neben dem Platz für eine Leuchte lässt sich auch ihr Verlauf durch den Raum planen.
Das Unternehmen wurde 1996 in der Provinz Venedig gegründet und hat seinen Sitz in Scorzè. Axolight stellt seine Produkte nach eigenen Angaben vollständig in Italien her. Zum Programm gehören unter anderem Pendel-, Wand-, Decken-, Tisch- und Stehleuchten. Glas, Metall und textile Materialien prägen unterschiedliche Kollektionen. Die modularen Systeme zeigen eine weitere Seite des Herstellers: Lichtgestaltung aus miteinander verbindbaren Grundelementen.
Poses: Lichtlinien aus drehbaren Modulen
Poses stammt aus dem Axolight Lab. Das System arbeitet mit linearen Modulen, die sich um 359 Grad drehen lassen und an kreisförmige Verbindungselemente anschließen. Deren Abdeckungen werden magnetisch gehalten. Auf diese Weise lassen sich gerade Lichtlinien zu unterschiedlichen flächigen Geometrien zusammensetzen. Poses ist für die Montage an Wand und Decke sowie als Pendelversion vorgesehen.
Bei der einzelnen Pendelausführung nennt Axolight Aluminium als Material. Neben Weiß und Schwarz gehören auch farbige Oberflächen zum Programm, darunter Rostbraun und Kieferngrün. Damit ist nicht nur die Anordnung eine gestalterische Entscheidung. Auch die Frage, wie deutlich sich die Konstruktion von Wand oder Decke abheben soll, lässt sich über die Ausführung beeinflussen.
Pivot: Zwei Ringe verändern die Anordnung
Einen anderen konstruktiven Weg geht der Designer Ryosuke Fukusada mit Pivot. Kern des Systems sind ein kompakter Zylinder mit LED-Lichtquelle und zwei drehbare Ringe. Über diese werden röhrenförmige Verbindungselemente angeschlossen. Die Ringe lassen sich jeweils um 360 Grad drehen. Für die bereits vorverdrahteten Verbindungsstäbe sind Längen von 35, 65 und 100 Zentimetern vorgesehen.
Ein wichtiges Detail erschließt sich erst beim genaueren Hinsehen: Die Verbindungsstäbe sind keine Lichtbänder. Sie führen die elektrischen Verbindungen zwischen den Leuchtenelementen. Das Licht liefern die Strahler beziehungsweise angeschlossenen Pendelleuchten. Zum System gehören auch schwenkbare Strahler; außerdem lassen sich dafür vorgesehene Pendel aus den Kollektionen Jewel, Urban Mini und Virtus einbinden. Die verbindende Struktur bleibt erhalten, während sich die Art der Lichtabgabe unterscheiden kann.
Nicht nur die Form, auch das Lichtbild planen
Für Interessenten lohnt sich deshalb die Unterscheidung zwischen einer leuchtenden Linie und einzelnen Lichtpunkten. Daraus ergibt sich beispielsweise bei der Planung eines Essplatzes eine konkrete Frage: Soll eine längliche Lichtquelle die Tischform begleiten, oder sollen mehrere Lichtpunkte entlang der Fläche angeordnet werden?
Beim Pivot-Strahler stehen Optiken mit Abstrahlwinkeln von 12 oder 38 Grad zur Auswahl. Der kleinere Winkel bündelt das Licht enger, der größere verteilt es breiter. Auch die Lichtfarbe lässt sich mit 2.700 oder 3.000 Kelvin wählen. Solche Angaben sind für die Planung ebenso wichtig wie Farbe und Abmessungen der sichtbaren Konstruktion.
Die Raum & Form Seidel GmbH führt Axolight-Leuchten über design-kiste.de. Auf der Axolight-Markenseite bei design-kiste.de sind unter anderem Poses und Pivot vertreten. Beide Systeme ergänzen das dort vorgestellte Leuchtenprogramm um unterschiedliche Möglichkeiten, die Beleuchtung aus einzelnen Elementen zusammenzustellen.
Die entscheidende Frage lautet bei diesen Systemen daher nicht nur: Welche Leuchte passt zum Raum? Ebenso wichtig ist, welche Anordnung zur Möblierung gehört und wo das Licht tatsächlich gebraucht wird. Die endgültige Gestalt ergibt sich dann aus der Planung von Tisch, Sitzgruppe, Wandflächen und Lichtquellen – statt unabhängig davon ausgewählt zu werden.

















