(openPR) Forchheim, 05. September 2026. Man könnte nach 34 Berufsjahren beginnen, kleiner zu werden. Oliver Groß, Gründer von rhetorikhaus, entscheidet sich für einen anderen Weg: Er erweitert den Radius seiner Arbeit – mit neuen Formaten, der Erzählphilosophie und dem Wunsch, Erfahrung künftig noch stärker weiterzugeben.
1993 gründete Oliver Groß rhetorikhaus. Über drei Jahrzehnte arbeitete er vor allem dort, wo Öffentlichkeit selten hinschaut: in Unternehmen, vertraulich und diskret, mit Fach- und Führungskräften, mit Teams und Menschen in Verantwortung. Rhetorik bedeutete für ihn dabei nie nur das Halten einer Rede. Ihn interessierte, wie Menschen Gedanken auf den Punkt bringen, komplexe Inhalte verständlich machen, Entscheidungen vertreten und auch dann miteinander im Gespräch bleiben, wenn es schwierig wird.
Daran ändert sich nichts. rhetorikhaus bleibt auch künftig ein Inhouse-Haus für Unternehmen und Organisationen – für Rhetorik, Präsentation, Gesprächsführung und Führungskommunikation. Gleichzeitig erweitert sich seine Aufgabe: Train-the-Trainer, ein ausgewähltes Trainernetzwerk und die Lizenzierung eigener Methoden kommen hinzu.
Jetzt wird es persönlich
Parallel dazu tritt Oliver Groß selbst stärker in die Öffentlichkeit. Unter oliver-gross.com bündelt er seine Arbeit als Autor, Redner und Erzählphilosoph mit Vorträgen, Essays, Videos und persönlichen Formaten.
Im Zentrum steht die Erzählphilosophie, eine Methode, die Groß über mehr als zwanzig Jahre entwickelt hat. Sie verbindet Erzählen, Fragen und Rhetorik. Sein Gedanke dahinter: „Von einer Geschichte geht eine Wirkung aus, die Aufmerksamkeit bündelt sowie eine Kraft, die sich in alle Richtungen ausdehnt.“
Geschichten ermöglichen es Menschen, sich wiederzuerkennen, andere Perspektiven einzunehmen und eigene Antworten zu entwickeln. Fragen führen diesen Gedanken weiter, Rhetorik hilft, das Erkannte auszudrücken und mit anderen ins Gespräch zu bringen.
Sein Leitgedanke dazu stammt von Kant: sapere aude – wage es, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen.
Gerade weil Künstliche Intelligenz und soziale Medien heute beinahe jede Frage in Sekunden beantworten können, interessiert Groß ein anderer Moment: jener Augenblick, in dem ein Mensch innehält und sagt: „So habe ich das noch nie gesehen.“ Und dann vielleicht weiterfragt: Woher weiß ich das eigentlich? Ist das wirklich so? Und wohin führt es mich?
Zu dieser stärkeren Öffnung gehören außerdem seine Initiative sunder warumbe, sein Blog empathisch gradheraus, Audioformate, Vorträge und Buchprojekte.
Vielleicht liegt genau darin der eigentliche Wandel: Was über Jahrzehnte vertraulich und diskret in Unternehmen gewachsen ist, bekommt nun einen größeren Raum. Oliver Groß macht Erfahrung öffentlich zugänglich, ohne den persönlichen Charakter seiner Arbeit aufzugeben.
Es ist kein Bruch mit dem Bisherigen. Es ist ein neuer Abschnitt – mit mehr Öffentlichkeit, mehr persönlicher Handschrift und dem Wunsch, Erfahrung weiterzugeben.
Pressekontakt
Oliver Groß
www.rhetorikhaus.de
www.oliver-gross.com















