(openPR) Zeulenroda-Triebes. Es brauchte am Wochenende nur wenige Sekunden, einen Schlapphut und die ersten Bassläufe, um die Seestern-Panoramabühne in den legendären Panik-Kosmos zu verwandeln. Udo Lindenberg war zwar nicht persönlich an die Talsperre gereist, doch seine Musik hallte so mächtig, lebendig und authentisch über das Wasser, als stünde der Meister selbst auf der Bühne. Grund dafür war die Panik Power Band, die das Publikum auf eine mitreißende Zeitreise durch rund 40 Jahre deutsche Rockgeschichte mitnahm.
Dass die Illusion nahezu perfekt geriet, lag vor allem an Karsten Bald. Der Frontmann wird in der Presse völlig zurecht als eines der besten Udo-Doubles des Landes gefeiert. Ob die Lässigkeit in den Bewegungen, das typische Nuscheln zwischen den Songs oder die punktgenaue Stimmfarbe: Bald hat die Udo-DNA verinnerlicht. Wer die Augen schloss – oder im Scheinwerferlicht genauer hinschaute –, vergaß schnell, dass hier eine Tribut-Band am Werk war.
Musikalisch packte die Band die ganz großen Klassiker aus. Schon bei den ersten Akkorden von „Alles klar auf der Andrea Doria“ und der „Honky Tonky Show“ hielt es kaum noch jemanden auf den Rängen. Als der „Sonderzug nach Pankow“ rollte, bebte die Tribüne. Doch auch die leisen, tiefgründigen Töne trafen mitten ins Herz: Gänsehaut pur herrschte bei „Wozu sind Kriege da?“, „Horizont“ und „Cello“. Absoluter Höhepunkt der Stimmung war der Mega-Hit „Komet“, der von den Fans lautstark im Chor mitgesungen wurde, ehe das unmissverständliche Statement „Mein Ding“ den Sack endgültig zumachte.
Die Panik Power Band hat an diesem Abend bewiesen, dass der Udo-Sound zeitlos ist und Generationen verbindet. Ein Abend voller Nostalgie, großer Emotionen und echter Rock-Leidenschaft auf der Seestern-Panoramabühne.













