(openPR) Deggendorf, 9. August 2026 – Künstliche Intelligenz hält zunehmend Einzug in den Arbeitsalltag kleiner und mittelständischer Unternehmen. Texte werden erstellt, Dokumente ausgewertet, E-Mails zusammengefasst und interne Informationen mithilfe von KI verarbeitet. Was im ersten Moment nach einer einfachen Möglichkeit klingt, Zeit zu sparen, kann für Unternehmen jedoch schnell zu einem Datenschutz- und Sicherheitsrisiko werden.
Der IT-Dienstleister Tila Tech aus Deggendorf rät Unternehmen deshalb zu einem bewussten und kontrollierten Umgang mit KI-Anwendungen. Insbesondere dann, wenn Mitarbeiter personenbezogene Daten, Kundendaten, interne Dokumente oder vertrauliche Unternehmensinformationen in frei verfügbare KI-Dienste eingeben, sollte genau geprüft werden, wo die Daten verarbeitet werden, wer darauf zugreifen kann und welche vertraglichen sowie technischen Datenschutzmaßnahmen bestehen.
„KI kann Unternehmen enorm entlasten. Gleichzeitig darf die einfache Bedienbarkeit nicht dazu führen, dass sensible Unternehmens- oder Kundendaten unkontrolliert an externe Systeme übertragen werden. Unternehmen sollten wissen, wo ihre Daten verarbeitet werden und welche Kontrolle sie darüber behalten“, erklärt Laurin Steipe, Geschäftsführer bei Tila Tech.
Tila Tech empfiehlt Unternehmen deshalb, KI nicht einfach über einzelne öffentliche Anwendungen in den Arbeitsalltag einzuführen. Stattdessen sollte zunächst geprüft werden, welche Daten verarbeitet werden sollen und welche Schutzanforderungen für den jeweiligen Anwendungsfall gelten.
Besondere Vorsicht ist beispielsweise bei Kundendaten, Mitarbeiterinformationen, Verträgen, Angeboten, Gesundheitsdaten, Finanzinformationen, technischen Dokumentationen oder internen Geschäftsunterlagen geboten. Werden solche Informationen ohne vorherige Prüfung in externe KI-Systeme eingegeben, können unter anderem Fragen zur Speicherung, Weiterverarbeitung, Aufbewahrungsdauer oder Übermittlung von Daten in Drittländer entstehen.
Dabei bedeutet ein außereuropäischer Anbieter nicht automatisch, dass dessen Nutzung unzulässig ist. Entscheidend sind unter anderem die konkrete technische Konfiguration, der Standort der Datenverarbeitung, vertragliche Vereinbarungen und die eingesetzten Datenschutz- und Sicherheitsmaßnahmen. Für viele Unternehmen sind diese Voraussetzungen im Arbeitsalltag jedoch nur schwer selbst zu beurteilen.
Aus diesem Grund setzt Tila Tech bei sensiblen Unternehmensanwendungen bevorzugt auf DSGVO-konforme Lösungen mit klar definierten Datenflüssen, europäische Hosting- und KI-Angebote oder On-Premise-Systeme, bei denen KI-Modelle direkt innerhalb der eigenen IT-Infrastruktur beziehungsweise in kontrollierten Unternehmensumgebungen betrieben werden können.
Gerade On-Premise- und Private-Cloud-Lösungen bieten für bestimmte Einsatzbereiche einen entscheidenden Vorteil: Unternehmensdaten können verarbeitet werden, ohne dass sie unnötig die kontrollierte IT-Umgebung des Unternehmens verlassen. Gleichzeitig lassen sich Zugriffsrechte, Protokollierung, Benutzerverwaltung und Schnittstellen gezielt an die internen Anforderungen anpassen.
Tila Tech verfolgt dabei den Grundsatz: Nicht jede Information gehört in eine öffentliche KI.
Statt Mitarbeitern lediglich einzelne KI-Tools zur Verfügung zu stellen, entwickelt Tila Tech gemeinsam mit Unternehmen klare technische Strukturen für den sicheren Einsatz künstlicher Intelligenz. Dazu gehört beispielsweise die Frage, welche Mitarbeiter welche KI-Funktionen verwenden dürfen, welche Daten verarbeitet werden können und welche Informationen grundsätzlich von externen KI-Diensten ausgeschlossen werden sollten.
Auch technisch lassen sich viele Prozesse so gestalten, dass Mitarbeiter die Vorteile moderner KI nutzen können, ohne sensible Informationen direkt an öffentliche Systeme weiterzugeben. Denkbar sind beispielsweise interne KI-Assistenten, geschützte Dokumentensuchen, automatisierte Auswertungen, lokale Sprachmodelle oder speziell abgesicherte Schnittstellen zu bestehenden Unternehmenssystemen.
„Für uns geht es nicht darum, Unternehmen von KI abzuhalten. Im Gegenteil: Wir möchten KI sinnvoll nutzbar machen. Aber Innovation und Datenschutz dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Eine KI-Lösung sollte zum Unternehmen und zu dessen Sicherheitsanforderungen passen – nicht umgekehrt“, so Tibor Szabó.
Neben der technischen Umsetzung spielt deshalb auch die Sensibilisierung der Mitarbeiter eine wichtige Rolle. Denn selbst eine sichere IT-Infrastruktur kann problematisch werden, wenn im Unternehmen keine klaren Regeln dafür existieren, welche Informationen in KI-Systemen verarbeitet werden dürfen.
Tila Tech unterstützt Unternehmen deshalb dabei, den KI-Einsatz strukturiert aufzubauen: von der Analyse geeigneter Anwendungsfälle über die Auswahl passender Systeme bis zur Integration in bestehende Prozesse und IT-Infrastrukturen. Dabei werden Datenschutz, IT-Sicherheit und praktische Nutzbarkeit von Anfang an gemeinsam betrachtet.
Besonders für kleine und mittelständische Unternehmen ist dieser Ansatz relevant. Viele Betriebe möchten die Möglichkeiten von KI nutzen, verfügen jedoch nicht über eigene Datenschutz-, IT-Sicherheits- und KI-Abteilungen. Gleichzeitig verarbeiten gerade Mittelständler häufig sensible Kunden-, Mitarbeiter- und Unternehmensdaten.
Tila Tech sieht deshalb einen wachsenden Bedarf an kontrollierten KI-Lösungen, bei denen Unternehmen die Hoheit über ihre Daten behalten. Europäische Cloud-Infrastrukturen, klar geregelte Datenverarbeitung und lokal betriebene KI-Systeme können dabei wichtige Bausteine sein.
Das Ziel ist nicht, auf moderne KI-Technologien zu verzichten. Vielmehr sollen Unternehmen sie dort einsetzen können, wo sie tatsächlich Mehrwert schaffen – ohne Datenschutz und Informationssicherheit aus den Augen zu verlieren.











