(openPR) Ein Corporate-Security-Spezialist eines österreichischen Finanzinstituts testete vier Screening-Anbieter mit identischem Auftrag – und zeigt, warum Human Review über Datenqualität und Datenschutz entscheidet.
4 Anbieter - nur Validato erfüllt alle Anforderungen
Ein Corporate-Security-Spezialist eines Finanzinstituts aus Österreich hat vier Background-Check-Anbieter gegeneinander antreten lassen, um einen neuen Screening-Partner zu bestimmen. Der Testauftrag war für alle vier Anbieter – darunter Validato AG und drei Mitbewerber – identisch: Prüfung von Risikolisten, globalen Newsquellen, Social Media (OSINT), Interessenkonflikten, Nebenbeschäftigungen und Leak Papers. Alle vier Anbieter lieferten Treffer. Bei einem Mitbewerber bezogen sich die Treffer jedoch auf die falsche Person: Geprüft wurde ein Namensvetter der gesuchten Person, nicht die gesuchte Person selbst. In einem aktuellen Debriefing mit Validato AG bestätigte der zuständige Spezialist der Corporate Security, dass genau dieser Unterschied, nicht die Geschwindigkeit der Lieferung, den Ausschlag für die Anbieterwahl gegeben habe.
Background Checks beziehungsweise Pre-Employment- und Compliance-Screenings gehören für Finanzinstitute mittlerweile zum Standardprozess bei der Besetzung sensibler Positionen. Der Markt für Screening-Dienstleistungen ist in den vergangenen Jahren jedoch zunehmend technisiert und kommoditisiert: Zahlreiche Anbieter greifen auf ähnliche Datenquellen zurück – Risikolisten, Presseartikel, Social-Media-Profile, Register zu Interessenkonflikten oder sogenannte Leak Papers aus Datenlecks. Der Unterschied zwischen den Anbietern entscheidet sich damit immer weniger bei der Datenbeschaffung und immer mehr bei der Frage, was mit den gefundenen Daten passiert, bevor sie beim Kunden ankommen.
Bei drei der vier getesteten Anbieter endete der Prozess mit dem Export der Trefferliste als PDF – ungefiltert und ohne weitere Einordnung. Bei Validato AG beginnt an dieser Stelle die eigentliche Arbeit: Jeder Treffer durchläuft einen Human Review durch eigene Analysten. Diese prüfen, verifizieren und ordnen jeden einzelnen Fund ein – sie beantworten Fragen wie: Handelt es sich um einen False Positive? Ist der Treffer für die konkrete Position überhaupt relevant? Was bedeutet der Befund im jeweiligen Kontext? Am Ende steht keine Rohdatenliste, sondern eine Entscheidungsgrundlage für den Kunden. Dieser qualitative Unterschied ging dabei laut Debriefing nicht zu Lasten der Geschwindigkeit: Validato AG lieferte nicht langsamer als die getesteten Mitbewerber.
Aus Sicht von Validato AG steckt hinter dem vermeintlichen Detail ein doppeltes Risiko für Unternehmen, die auf reine Rohdatenlisten setzen. Erstens braucht es intern Zeit und Fachkompetenz, um mitunter hunderte ungefilterte Treffer selbst zu bewerten. Zweitens – und das wiegt schwerer – können ungeprüfte, teils irrelevante oder schlicht falsche Rohdaten so ungefiltert in die Mitarbeiterakte gelangen. Datenschutzrechtlich ist das ein Eigentor: Die Grundsätze der Erforderlichkeit und der Datenminimierung nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gelten nach Einschätzung von Validato AG auch dann, wenn ein Anbieter Daten lediglich weiterreicht, ohne sie zu bewerten. Im geschilderten Fall des Namensvetters betraf dies sogar Daten einer vollständig unbeteiligten Person – ein Umstand, der ohne Human Review möglicherweise unentdeckt geblieben und in der Personalakte gelandet wäre.
Für Validato ist Human in the Loop kein Marketingbegriff, sondern der Kern des eigenen Serviceverständnisses: Ein Background Check schafft erst dann echten Mehrwert, wenn jemand die Verantwortung für die fachliche Einordnung der gefundenen Daten übernimmt. Genau das habe im vorliegenden Fall den Ausschlag für die Wahl des Finanzinstituts aus Österreich gegeben. Validato AG lädt Unternehmen, die ihren aktuellen Screening-Prozess überprüfen möchten, dazu ein, den eigenen Anbieter mit einem vergleichbaren Testauftrag zu prüfen – inklusive der Frage, ob dieser einen Namensvetter-Test bestehen würde.












