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Transparenz im Mehrweg – Warum eindeutige Identifikation zum Erfolgsfaktor wird

12.08.2026 • 10:00 Uhr • Logistik & Transport
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Transparenz im Mehrweg – Warum eindeutige Identifikation zum Erfolgsfaktor wird
Transparenz im Mehrweg – Warum eindeutige Identifikation zum Erfolgsfaktor wird

(openPR) Mehrwegsysteme gewinnen im Zuge der EU-Verordnung 2025/40 über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWR – Packaging and Packaging Waste Regulation) zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Transparenz, Rückverfolgbarkeit und Prozesssicherheit.

Mit wachsender Systemgröße zeigt sich jedoch schnell, dass die zentrale Herausforderung nicht im Behälter selbst liegt, sondern in der Fähigkeit, seine Bewegung innerhalb komplexer logistischer Kreisläufe eindeutig nachvollziehen zu können.

Mehrwegsysteme bewegen sich über zahlreiche Stationen hinweg – von Produktion und Lager über Transport und Handel bis zur Rückführung. Dadurch entstehen zunehmend vernetzte Strukturen, in denen viele Beteiligte, unterschiedliche Standorte und hohe Umlaufzahlen zusammenwirken.

Je größer diese Systeme werden, desto klarer wird: Transparenz entsteht nicht automatisch, sondern muss aktiv über eindeutige Identifikation und strukturierte Daten aufgebaut werden.

Identifikation als Grundlage steuerbarer Systeme

Damit Mehrwegsysteme zuverlässig funktionieren, muss jedes einzelne Objekt eindeutig identifizierbar sein. Nur so lassen sich zentrale Fragen beantworten: wo sich ein Behälter aktuell befindet, wie oft er bereits genutzt wurde und welche Wege er im Umlauf durchlaufen hat. Ohne diese Informationen entstehen Lücken in der Bestandsführung und im Umlaufmanagement. Identifikation wird damit zu einer grundlegenden Voraussetzung für steuerbare und funktionierende Mehrwegsysteme.

Identifikation, Kennzeichnung und Anwendung im industriellen Kontext

Im Kontext industrieller Mehrwegsysteme spielt die eindeutige Identifikation von Objekten eine zentrale Rolle für stabile und steuerbare Prozesse.

Für die industrielle Identifikation haben sich Barcode- und RFID-Lösungen etabliert. Barcodes ermöglichen eine visuelle Erfassung an definierten Prozesspunkten und lassen sich einfach in bestehende Systeme integrieren, während RFID eine kontaktlose, automatisierte Erfassung ohne Sichtkontakt ermöglicht und sich besonders für dynamische und hochvolumige Prozesse eignet. So entsteht eine zuverlässige Identifikation entlang der gesamten Prozesskette – von manuellen Erfassungspunkten bis hin zu automatisierten Abläufen und unterschiedlichen Systemumgebungen.

Damit diese Identifikation über viele Umläufe hinweg zuverlässig funktioniert, muss auch die Kennzeichnung selbst für industrielle Bedingungen ausgelegt sein. Die Plöckl Media Group (PMG) entwickelt hierfür Lösungen im Bereich industrieller Kennzeichnung, die auf die Anforderungen langlebiger und komplexer Mehrwegsysteme ausgelegt sind. Plöckl Media Group OnMould-Lösungen werden direkt auf Kunststoffoberflächen integriert und ermöglichen eine stabile Kennzeichnung im laufenden Betrieb, während Plöckl Media Group InMould-Lösungen die Kennzeichnung direkt in das Bauteil integrieren und dadurch eine besonders langlebige und widerstandsfähige Verbindung zwischen Objekt und Identität schaffen. Beide Ansätze adressieren unterschiedliche Anforderungen innerhalb industrieller Mehrwegsysteme und ermöglichen eine zuverlässige Umsetzung auch unter anspruchsvollen Einsatzbedingungen.

Das PMG 8132 RFID-Label

Die Plöckl Media Group (PMG) hat mit dem PMG 8132 RFID-Label eine Lösung zur eindeutigen Identifikation von Mehrweg-Behältern und Flaschenkästen geschaffen. Das Label ermöglicht eine durchgängige digitale Identifikation auf Item-Level, eine kontaktlose Erfassung ohne Sichtkontakt sowie die Stapelerfassung im RFID-Gate und lässt sich in bestehende Mehrwegsysteme integrieren, wodurch eine effiziente und durchgängige Prozessgestaltung entlang der gesamten Wertschöpfungskette unterstützt wird.

Identifikation als Grundlage moderner Kreislaufsysteme

Mit zunehmender Komplexität industrieller Mehrwegsysteme wird Identifikation zu einer zentralen Voraussetzung für Steuerbarkeit und Effizienz. Erst wenn physische Objekte eindeutig mit digitalen Informationen verknüpft werden können, lassen sich Kreisläufe zuverlässig führen, auswerten und skalieren.

Die Plöckl Media Group entwickelt hierfür industrielle Kennzeichnungslösungen, die genau an dieser Schnittstelle zwischen physischer Welt und digitalem System ansetzen.

Damit wird Identifikation zur Grundlage moderner Mehrwegsysteme – und zur Voraussetzung für transparente, wirtschaftlich steuerbare Kreislaufprozesse.

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