Bautenschutz Katz GmbH erklärt die zwei bewährten Verfahren gegen aufsteigende Feuchtigkeit – und wann welches passt.
(openPR) Rednitzhembach, Juni 2025. Feuchte Wände, bröckelnder Putz, Salpeterausblühungen – für viele Eigentümer von Altbauten ist aufsteigende Feuchtigkeit ein dauerhaftes Ärgernis. Die Ursache ist in den meisten Fällen dieselbe: eine fehlende oder nicht mehr intakte Horizontalsperre. Bei Gebäuden, die vor 1957 gebaut wurden, war diese bauliche Schutzmaßnahme noch nicht vorgeschrieben. Aber auch bei jüngeren Häusern versagen Bitumen-Sperrbahnen nach 40 bis 60 Jahren.
Die gute Nachricht: Eine Horizontalsperre lässt sich nachträglich einbauen. Zur Wahl stehen zwei grundlegend unterschiedliche Verfahren – das chemische Injektionsverfahren und das mechanische Mauersägeverfahren. Welches davon im Einzelfall geeignet ist, hängt vor allem von der Mauerwerksart ab.
Beim Injektionsverfahren werden Abdichtungsmittel über Bohrungen in das Mauerwerk eingepresst. Sie hydrophobieren die Poren und Kapillare und unterbrechen so dauerhaft den kapillaren Saugeffekt. Das Verfahren ist bei nahezu allen Mauerwerkstypen einsetzbar – auch bei Bruchstein oder sehr dicken Mauern über 1,3 Meter.
Das Mauersägeverfahren geht mechanisch vor: Das Mauerwerk wird abschnittsweise aufgesägt, eine kapillarwasserdichte Polyethylen-Sperrplatte eingelegt, statisch gesichert und die Fuge mit mineralischem Material verpresst. Das Ergebnis ist eine vollständig überprüfbare, physische Barriere direkt im Mauerwerk. Das Verfahren setzt allerdings homogenes Mauerwerk aus Ziegel, Sandstein oder Kalkstein voraus.
„Ein seriöser Fachbetrieb hat immer beide Verfahren im Portfolio und entscheidet nach dem tatsächlichen Befund am Objekt – nicht nach dem, was gerade verfügbar ist", sagt Hans-Peter Katz, Geschäftsführer von bautenschutz katz GmbH mit über 40 Jahren Praxiserfahrung. „Manchmal ist sogar eine Kombination beider Methoden die beste Lösung."
Beide Verfahren werden bei Bautenschutz Katz nach WTA-Merkblatt ausgeführt und dokumentiert. Die Kosten liegen je nach Aufwand bei ca. 180–380 € pro laufendem Meter (Injektion) bzw. 200–400 € pro laufendem Meter (Mauersäge). Einen ersten Überblick gibt das Unternehmen kostenfrei im Rahmen einer Vor-Ort-Analyse.
Einen ausführlichen Vergleich beider Verfahren inklusive Schritt-für-Schritt-Ablauf und Entscheidungshilfe veröffentlichte Bautenschutz Katz auf der eigenen Website:
Aufsteigende Feuchtigkeit












