(openPR) Fast 13 Jahre MPU-Gutachterin: Warum Menschen in der MPU wirklich scheitern
Reutlingen, Juni 2026
Wer eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) absolvieren muss, steht häufig vor einer der schwierigsten Phasen seines Lebens. Die Unsicherheit darüber, was in der MPU tatsächlich erwartet wird, ist bei vielen Betroffenen groß.
Dipl.-Psych. Natascha Schlienz kennt diese Situation aus einer besonderen Perspektive. Fast 13 Jahre lang arbeitete sie als MPU-Gutachterin und führte mehrere Tausend medizinisch-psychologische Begutachtungen durch. Heute begleitet sie Menschen bei der Vorbereitung auf die MPU und nutzt dabei ihre Erfahrungen von der Gutachterseite.
„Ich habe fast 13 Jahre lang erlebt, warum Menschen ihre MPU bestehen und warum sie scheitern. Die entscheidenden Gründe liegen meist nicht dort, wo die Betroffenen sie vermuten“, sagt Schlienz.
Nach ihrer Erfahrung besteht die größte Fehlannahme darin, die MPU als Wissenstest zu betrachten.
„Die MPU ist keine Prüfung mit richtigen oder falschen Antworten. Entscheidend ist, ob jemand nachvollziehbar erklären kann, wie es zu dem Fehlverhalten gekommen ist und warum sich dieses künftig nicht wiederholen wird.“
Ob Alkohol, Drogen, Medikamente, Punkte oder Straftaten: Hinter dem eigentlichen Vorfall stehen häufig persönliche Gewohnheiten, Belastungen, Denk- oder Verhaltensmuster, die für die Beurteilung der Fahreignung eine zentrale Rolle spielen.
„Fast jeder Betroffene kann erklären, was passiert ist. Die entscheidende Frage lautet: Warum ist es passiert – und was hat sich seitdem verändert?“
Heute verbindet Schlienz ihre fast 13-jährige Gutachtererfahrung mit über 23 Jahren psychologischer Berufspraxis. In ihrer Arbeit begleitet sie Menschen dabei, die Ursachen ihres früheren Verhaltens zu verstehen und nachhaltige Veränderungen zu entwickeln. Grundlage ihrer Arbeit ist die von ihr entwickelte INSTEP-A Methode, ein strukturierter verkehrspsychologischer Ansatz zur Vorbereitung auf die MPU.
„Die MPU entscheidet nicht darüber, ob jemand ein guter oder schlechter Mensch ist. Sie beantwortet eine einzige Frage: Ist die Veränderung glaubhaft und stabil genug, damit sich das frühere Verhalten nicht wiederholt?“
Pressekontakt
Dipl.-Psych. Natascha Schlienz
MPU-Expertin | Verkehrspsychologin
Ehemalige MPU-Gutachterin
Website: www.mpu-expertin.de
E-Mail: info77@mpu-expertin.de













