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Das erfundene Paradies – eine Reise ohne Wiederkehr

14.05.202613:33 UhrFreizeit, Buntes, Vermischtes
Bild: Das erfundene Paradies – eine Reise ohne Wiederkehr
Poyais. Ein Land, das es nie gab
Poyais. Ein Land, das es nie gab

(openPR) Poyais. Ein Land, das es nie gab .

1822: Zwei Schiffe voller hoffnungsfroher Siedler stechen in See. Ihr Ziel: Poyais – ein neu gegründeter Staat in Mittelamerika, der Auswanderern Reichtum und Freiheit verspricht. Doch das angebliche Paradies ist eine Lüge.

Poyais existiert nicht. Es ist die skrupellose Erfindung des Hochstaplers Gregor MacGregor, der mit glänzenden Versprechen Hunderte in die Irre führt. Auch Kaufmannstochter Julie begibt sich mit ihrem Geliebten auf die gefährliche Reise – und strandet in einer Katastrophe. In der unerbittlichen Hitze der Karibik steht sie bald vor der größten Herausforderung ihres Lebens: Kann sie sich – und andere – retten?

Der perfideste Schwindel des 19. Jahrhunderts und eine junge Frau, die überleben will.

Uli Aechter erzählt erstmals als Roman vom legendären Poyais Betrug, einer auf wahren Ereignissen beruhenden Geschichte, in deren Zentrum ein angeblich paradiesisches Land in Mittelameri ka steht – reich an Bodenschätzen, mit üppiger und fruchtbarer Natur gesegnet und mit einer florierenden Stadt ausgestattet, so beschreibt es Gregor MacGregor zu Beginn des 19. Jahrhun derts, um auswanderungswillige Siedler nach Poyais zu locken und ihnen Ländereien zu verkaufen. Auch Protagonistin Julie, eine junge, unangepasste Frau mit Sehnsucht nach Selbstbestimmung und einem Leben jenseits gesellschaftlicher Zwänge, lässt sich von der Vision beeindrucken.

Was sie nicht weiß: MacGregor ist ein genialer Hochstapler, und Poyais nichts als eine erfundene Kolonie. Die Auswanderer befinden sich auf dem Weg in eine Katastrophe, kämpfen nach ihrer Ankunft bald ums nackte Überleben. Die Geschichte hinter dem Roman ist real, der Schwindel historisch belegt, heute jedoch weitestgehend unbe kannt. Uli Aechtner verbindet akribisch recherchierte historische Fakten mit einer eindringlichen fiktionalen Perspektive. Julies Ge schichte – die einer Frau, die sich einer standesgemäßen Heirat verweigert und den engen Konventionen Europas entfliehen will – steht stellvertretend für das Schicksal vieler realer Betroffener.

Mit erzählerischer Wucht und großer historischer Präzision gelingt Aechtner ein Roman über Verführung, Täuschung und den Kampf ums Überleben – und über den Preis, der Hoffnung kosten kann. »Poyais. Ein Land, das es nie gab« ist hochspannende historische Unterhaltung, die LeserInnen von der ersten Seite an fesselt.

Uli Aechtner arbeitete als Journalistin, bevor sie zu schreiben begann. Sie war Reporterin für den französischen Fernsehsender TF1, Nachrichtenmoderatorin beim SWF in Mainz und gestaltete Filmbeiträge für ARD und ZDF. Seit 1992 lebt die Hessin in der idyllischen Wetterau vor den Toren von Frankfurt am Main.

Uli Aechtner Poyais. Ein Land, das es nie gab Roman Klappenbroschur Köln: Emons Verlag 2026 ISBN 978-3-7408-2589-8 432 Seiten € [D] 18,00 € [A] 18,60 Originalausgabe

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