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10.-16. Mai: Ausstellung DAUERSCHLEIFE im Studio der HFF München

06.05.2026 • 14:10 Uhr • Medien & Telekommunikation

(openPR) München, 06. Mai 2026 – Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Kirch-Medienkunst-Stipendiums haben sich vier ehemalige Stipendiatinnen zusammengeschlossen und präsentieren ihre jeweils im Stipendium-Jahr realisierten Arbeiten gemeinsam unter dem Titel DAUERSCHLEIFE. Die Ausstellung ist öffentlich und läuft parallel zum DOK.Fest in der HFF München. Gezeigt werden die Arbeiten von Susanne Steinmassl, Felix Klee & Gisela Carbajal Rodríguez und Daniel T. Halsall.
Eröffnung: 10. Mai, 14 Uhr
Öffnungszeiten: 10.-16. Mai 14-19 Uhr
HFF München | Bernd-Eichinger-Platz 1 | Großes TV-Studio

Susanne Steinmassl (Stipendium 2017): THE FUTURE IS NOT UNWRITTEN
THE FUTURE IS NOT UNWRITTEN ist ein Smart Film über künstliche Intelligenz und Transhumanismus. Eine unendliche Erzählung, permanent vorangetrieben und gespeist von einer lernfähigen Maschine. Stetige Protagonistin: ein weiblicher Avatar, der dem Publikum Fragen stellt über die Zukunft des Seins und menschlicher Existenz.
Felix Klee & Gisela Carbajal Rodríguez (Stipendium 2022): Loop Labor
In „Loop Labor“ wird die Bedeutung von Nicht-Spielercharakteren (non-player characters oder NPCs) am Beispiel von lateinamerikanischen Feldarbeiterinnen im Videospiel Grand Theft Auto V thematisiert. „Loop Labor“ untersucht dabei die Welt von GTA V im Hinblick auf spielinhärente Mechaniken, welche Machtgefälle reproduzieren. Das Projekt greift durch Modifikationen des Spiele-Codes in diese Mechaniken ein um kapitalismus- und rassismuskritische Interventionen in die Spielwelt einzubringen. So verlassen die Feldarbeiter*innen schließlich ihre Animations-Loops um die Zufahrtsstraßen nach Los Santos zu bestreiken.
Daniel T. Halsall (Stipendium 2025): the mirror
Die Ausstellung „the mirror“ führt in einen Raum der Reduktion: Betonboden, weiße Wände. Die Technik wird nicht versteckt: Kabelstränge und Lautsprecher ziehen sich über den Boden. Im Zentrum eine Schaukelkonstruktion, die die Projektionsflächen in der Schwebe hält. Zu sehen sind Alltagssituationen aus dem Amazonas und Australien, deren visuelle Universalität verblüffend ist. Ob isoliert im Amazonas oder inmitten einer australischen Vorstadt lebend: wie Menschen mit ihrem Blick und ihrem Körper in einen Screen hineinversinken, sieht überall gleich aus.
Über das das „Stipendium Medienkunst der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München ermöglicht durch die Kirch Stiftung mit Unterstützung von Frau Regina Hesselberger“
Das Stipendium wurde im vergangenen Herbst bereits zum zwanzigsten Mal vergeben. Aktuelle Stipendiatin ist HFF-Studentin Inés Peyser-Kreis, die mit ihrem Konzept FLOCK OF NO USE die Jury überzeugt hat. Für die Umsetzung des Projekts wird den Preisträgerinnen ein Jahr lang ein Atelier mit Wohnraum in München mietfrei zur Verfügung gestellt; zusätzlich erhalten sie eine monatliche finanzielle Unterstützung in Höhe von 800 € sowie einen einmaligen Materialkostenzuschuss über 5.000 €.
Die Jury 2025 setzte sich zusammen aus Dr. Reinhard Scolik (Kirch Stiftung), Regina Hesselberger-Purrmann (Hans Purrmann Stiftung), Prof. Dr. Michaela Krützen (Abteilung Medienwissenschaft HFF München), Su Steinmassl (ehemalige Stipendiatin, Medienkünstlerin und Studentin an der HFF München), Dr. Stefan Urbaschek (Kurator u.a. für die Sammlung Goetz), Prof. Heiner Stadler (ehemaliger Prof. Abteilung Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik) und Dr. Johannes Wende (ehemaliger Stipendiat und Akademischer Rat in der Abteilung Medienwissenschaft).

*Aufgrund einer für die Hochschule bindenden Vorgabe durch die allgemeine Geschäftsordnung für den Freistaat Bayern vom 01.04.2024 dürfen sämtliche Personen- und Funktionsbezeichnungen ausschließlich in der weiblichen und/oder männlichen Form aufgeführt werden. Mehrgeschlechtliche Schreibweisen sind unzulässig. Selbstverständlich sind Personen aller geschlechtlicher Identitäten ausdrücklich mit angesprochen.

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