(openPR) In der legendären Harburger Off-Galerie "Alles wird schön" wird auf die aktuelle Situation im Iran Bezug genommen. Die Ausstellung zeigt Arbeiten des Künstlers Jendrik Helle, die sich mit unserem Umgang mit elektronischen Medien beschäftigen. Dieses Thema prägt sein Werk seit mehr als 25 Jahren. Bereits während seiner Schulzeit in Harburg begann er, sich künstlerisch mit der Wirkung medialer Bilder - wie jetzt im Irankrieg - auseinanderzusetzen. In Performances, Videos und vor allem in seinen Zeichnungen stellt Helle immer wieder die zunehmend drängende Frage: Wie verhalten wir gegenüber zeichenhafter Kriegsbilder, die täglich über Bildschirme auf uns einwirken? Ein Schwerpunkt der Ausstellung sind Arbeiten auf Papier. Viele davon entstehen als Monotypien im Aceton-Transferverfahren: Digitale Bilder werden manuell auf das Papier abgedruckt und anschließend mit rätselhaften, lasierenden Zeichen in Aquarellfarbe überzeichnet.
Seit Anfang des Jahres hat sich der Künstler besonders mit unserer Haltung gegenüber den schockierenden Nachrichtenbildern zu den getöteten Zivilisten beschäftigt - ob nun die Gewalt von den Mullahs, den USA oder von Israel ausging. Die über die Fotografien getöteter Demonstranten gelegten Schriftzeichen verweisen zum Beispiel auf unterschiedliche Reaktionen – Ablehnung, Verdrängung oder Anteilnahme – und machen sichtbar, wie wir emotional und nachdenklich auf diese elektronischen Bilder reagieren.
https://alles-wird-schoen-e-v.de
www.jendrikhelle.de












