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Nur ein Tauchsafarischiff im Roten Meer setzt elektronisches Rettungssystem ein

19.04.200710:27 UhrTourismus, Auto & Verkehr

(openPR) München, 19.04.2007 - Elektronische Rettungssystem gehören auf den Tauchschiffen noch nicht zum Standard. Im Roten Meer wurde bisher nur ein einziges Schiff mit einer derartigen Anlage ausgestattet. Seit über einem Jahr wird auf dem Tauchsafari Schiff "Seven Seas" das Rettungssystem ENOS eingesetzt. Die "Seven Seas" ist bislang immer noch das einzigste Safariboot im Roten Meer das ein elektronisches Sicherheitssystem zum Auffinden von abgetriebenen Tauchern besitzt. Das Gespräch des Online-Tauchmagazins www.tauchsport.de mit dem Eigner Wolfgang May spiegelt die Erfahrung von über einem Jahr Einsatz des ENOS Systems wieder.



Wie wichtig Sicherheitssysteme zum Auffinden von abgetriebenen Tauchern sein können hat sich Anfang dieses Jahres bei einem dramatischen Unfall am Elphingstone Riff nördlich von Marsa Alam im Roten Meer gezeigt. Damals kamen vier Taucher von einer Gruppe von fünf nicht mehr vom Tauchgang zurück. Ein einziger Taucher konnte sich mit letzter Kraft ans Ufer retten.

Obwohl die Besatzungen der Tauchschiffe sehr erfahren sind und die Strömungen in den Tauchgebieten sehr gut kennen, können die Umstände gegen die Taucher arbeiten. So auch bei der Gruppe am Elphingstone Riff. Wie der überlebende Taucher berichtete wurde die Gruppe von einer starken Strömung in Richtung Norden abgetrieben. Während der kommenden bangen Stunden konnten die Taucher die Suchboote sehen. Eine Rettung schien zum Greifen nahe.

"Das Unglück hätte verhindert werden können, wenn das Tauchboot mit dem ENOS Sicherheitssystem ausgestattet gewesen wäre". Sagte Cristiane Linkenbach von der Firma Seareq für Sicherheits- und Rettungsequipment. Die Redaktion recherchierte zusätzlich, dass der Betreiber der Tauchsafari am Elphingstone Riff den Betrieb auf Anforderung der Behörden vorübergehend einstellen musste. "Der Betriebsausfall hätte die Kosten der Anschaffung eines Sicherheitsystems aufgewogen".

Das ENOS Rettungssystem besteht aus einem 21 cm langen Sender und einer Empfangsstation auf dem Schiff. Der Sender ist bis zu einer Wassertiefe von 100m wasserdicht und wird von jedem Taucher beim Tauchgang mitgeführt. Tritt ein Notfall auf, so kann der Sender an der Wasseroberfläche einfach über einen Drehschalter aktiviert werden. Über GPS wird die Position des Tauchers ermittelt und an den Emfänger per Funk gesendet.

Als einziges Tauchschiff bietet die Seven Seas im Roten Meer das ENOS Sicherheitssystem an. Nachfolgend das Gespräch mit dem Eigner Wolfgang May über das ENOS System.

Redaktion: "Sehr geehrter Herr May. Auf Ihrem Safariboot wird das ENOS Sicherheitssystem bereits seit über einem Jahr eingesetzt. Wie haben Sie dieses System kennen gelernt?"

Herr May: "Als ich die Planung für die Seven Seas begonnen habe, wollte ich all meine Erfahrungen und mein Wissen als Besitzer von Tauchbasen, die ich auf den Malediven und auf der Sinai Halbinsel besessen hatte, in die Entwicklung eines Tauchsafaribootes stecken. Das Schiff sollte den größt möglichen Komfort mit den Annehmlichkeiten des Tauchsportes verknüpfen.

Kurz vor der Aufnahme des Tauchbetriebes im Roten Meer lernte ich auf der Messe BOOT das ENOS Rettungssystem kennen. Es brauchte keine große Überredungskunst durch den Hersteller um zu erkennen, dass dieses System zukunftsweisend und ein weiterer Schritt für die Sicherheit im Tauchsport ist."

Redaktion: "Bis heute ist die Seven Seas das einzige Tauchschiff im Roten Meer, dass ein elektronisches Rettungssystem für vermisste Taucher bietet. Wie erklären Sie sich diesen Umstand?"

Herr May: "Ich kann nicht für die Betreiber der anderen Tauchboote sprechen. Für mich stand es immer außer Frage die Sicherheit unserer Gäste wegen der Kosten der Anschaffung eines Rettungssystems zu gefährden.

Obwohl der Bau der Seven Seas sehr kostspielig war, wurde das ENOS System bereits beim Start unserer Tätigkeiten im Roten Meer eingesetzt. Zusätzlichen Zuspruch bekamen wir von der ägyptischen Regierung, die dieses Sicherheitssystem befürwortet."

Redaktion: "Konnten während des über einjährigen Betriebes des Sicherheitssystems Taucher durch ENOS gerettet werden?"

Herr May: "Mit Stolz kann ich behaupten, dass es auf der Seven Seas Dank des ENOS Systems keinen tödlichen Zwischenfall mit vermissten Tauchern gegeben hat. Bisher kam es nur zu einigen wenigen Situationen, bei denen die Taucher das System absichtlich ausgelöst haben. In allen Fällen wurden die Taucher innerhalb kürzester Zeit geortet und zurück zum Schiff gebracht.

Der tragische Unfall mit den sieben Tauchern Anfang des Jahres am Elphingstone Riff hätte mit einem elektronischen Sicherheitssystem verhindert werden können. Gleiches gilt für den Taucher aus Großbritannien, der Ende Februar an den Brother Island von einem anderen Tauchboot nicht mehr gefunden werden konnte."

Redaktion: "Kann das System unabsichtlich ausgelöst werden und ist es möglich den Sender während des Tauchganges zu verlieren?"

Herr May: "Die Aktivierung des Senders erfolgt über einen einfachen Drehschalter. Dieser Schalter ist verplombt, so dass wir das Auslösen nachträglich kontrollieren können. Trotz der Plombe ist das Einschalten des Senders ohne große Kraftanstrengung möglich.

Ein Verlußt des Senders ist nach meiner Meinung nicht möglich. Der Sender wird über eine dreifache Sicherung am Jacket des Tauchers befestigt. Bis heute ist uns noch kein Sender während eines Tauchganges verloren gegangen."

Redaktion: Wie weit darf ein Taucher abgetrieben werden, damit das System noch funktioniert?“

Herr May: Unserer Erfahrung nach darf der Taucher bis zu 5 Kilometer entfernt sein. Auch bei hohem Wellengang kann der Taucher noch gefunden werden. Die Seven Seas besitzt zwei unabhängige Empfangsanlagen. Eine portable Anlage, welche auf den Beibooten zum Einsatz kommt und eine Festinstallation auf dem Tauchschiff. Die Festinstallation hat zusätzlich den Vorteil, dass durch deren hohen Antenne der Radius des überwachten Bereiches erhöht wird. Auch wird hierdurch der Nachteil durch hohem Wellengang ausgeglichen.

Ich empfehle jedem, der das ENOS System einsetzen will diese Kombination aus mobiler Station und einem Festeinbau des Empfängers zu wählen. Unsere Erfahrung mit diesem Aufbau sind durchwegs positiv."

TRADE Baumann
Ganghoferstr. 54
83059 Kolbermoor
mailto:E-Mail
www.tauchsport.de

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