openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Digitale Verschlüsselungsverfahren quanten-sicher machen

14.04.202612:05 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Im Mittelpunkt steht konkret ein Post-Quantum-Kryptographie (PQC) RISC-V-Prozessorsystem. Das Besondere daran: Die quantenresistenten Sicherheitsmechanismen sind direkt auf Hardware- und Systemebene integriert. Reine Softwarelösungen würden den hohen, zukunftssicheren Anforderungen an langfristig vertrauenswürdige Technologie, Transparenz und Resilienz nicht genügen.

Das dreieinhalbjährige Forschungsprogramm, gefördert von der National Research Foundation (NRF) Singapur, bündelt die Expertise der TUM, der Nanyang Technological University (NTU) Singapur, Fraunhofer@NTU (FSR@NTU) und der National University of Singapore (NUS).

Der Vizepräsident für Forschung und Innovation der TUM, Prof. Gerhard Kramer, betont: "In einer Zeit sich rasch wandelnder Cyber- und zivilgesellschaftlicher Bedrohungen müssen wir die Resilienz kritischer Systeme als gemeinsame Priorität für Deutschland und Singapur sicherstellen. Unsere Welt wird auch künftig auf robuste und vertrauenswürdige digitale Systeme angewiesen sein."

Das QUASAR-Forschungsprojekt

TUMCREATE, die Forschungsplattform der TUM in Singapur, leitet die Forschung an einer sicheren Hardware-Plattform innerhalb des Konsortiums. Sie arbeitet eng mit der NTU School of Electrical and Electronic Engineering zusammen. Darüber hinaus schafft das Programm Verbindungen zu den QUASAR-Professuren an der NTU und der NUS, die von der Dieter Schwarz Stiftung gefördert werden.

Prof. Georg Sigl, Principal Investigator der TUM für QUASAR-CREATE, betont: "Post-Quanten-Sicherheit in ressourcenbeschränkten Geräten lässt sich nicht allein durch Software erreichen. Wenn wir wollen, dass digitale Systeme im Zeitalter des Quantencomputings vertrauenswürdig bleiben, muss Sicherheit direkt in der Hardware-Architektur verankert sein. Mit QUASAR-CREATE integrieren wir quantenresistente Kryptographie in einen RISC-V-Prozessor mit dem Ziel, ein vollständig quelloffenes Chip-Design unter Verwendung von Open-Source-Technologie zu entwickeln. Dieser Ansatz ermöglicht es uns, ein transparentes und nachprüfbares Fundament für resiliente digitale Infrastrukturen der Zukunft zu schaffen."

Prof. Gwee Bah Hwee, Principal Investigator auf NTU-Seite, ergänzt: "Je näher Quantentechnologien an die reale Anwendung rücken, desto wichtiger werden Vertrauen und Sicherheit für ihre Akzeptanz. QUASAR-CREATE ermöglicht es uns, Expertise aus verschiedenen Institutionen zu bündeln, um diesen Herausforderungen proaktiv zu begegnen - und damit Singapurs Bemühungen zu unterstützen, aufkommende Technologien auf sichere und nachhaltige Weise zu nutzen."

Weitere Informationen:

TUMCREATE wurde 2010 gegründet und ist eine multidisziplinäre Forschungsplattform der TUM in Singapur, die den wissenschaftlichen Austausch zwischen der TUM, anderen führenden Universitäten weltweit, lokalen Institutionen, öffentlichen Organisationen und Industriepartnern fördert. Ihr Ziel ist es, durch Wissenschaft und Technologie zur nachhaltigen Transformation von Gesellschaften beizutragen. Gefördert von der National Research Foundation Singapore, umfassen die vielfältigen Forschungsprojekte von TUMCREATE Themen von urbaner Mobilität, Lebensmittelwissenschaft und -technologie, Biomedizintechnik und Präventivmedizin bis hin zu Lösungen für die klimaneutrale Megacity.

Zusatzinformationen für Redaktionen:

Foto zum Download: https://go.tum.de/677621

Kontakt im Corporate Communications Center der TUM:

Ulrich Meyer
Pressesprecher
+49 89 289 22779
E-Mail
www.tum.de

Rachel Melanie Leo
TUMCREATE in Singapur
Senior Manager Corporate Communications
+65 9754 5350
E-Mail

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 1309198
 158

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Digitale Verschlüsselungsverfahren quanten-sicher machen“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von idw - Informationsdienst Wissenschaft

Balzert-Preis 2026 geht an Europäische Meisterschaft für Hacker*innen
Balzert-Preis 2026 geht an Europäische Meisterschaft für Hacker*innen
Die Tenure-Track Professor*innen Dr. Franziska Boenisch und Dr. Adam Dziedzic vom CISPA Helmholtz Center for Information Security erhalten für die von ihnen ins Leben gerufene CISPA European Cybersecurity & AI Hackathon Championship den Preis für digitale Didaktik der Prof. Balzert-Stiftung in Kooperation mit der Gesellschaft für Informatik e.V., der Österreichischen Computergesellschaft sowie der Schweizer Informatik Gesellschaft ausgezeichnet. Prof. Dr. Helmut Balzert: „Mit der European Cybersecurity & AI Hackathon Championship fördern Fra…
21.09.2026
08:15
Bild: World Cleanup Day: Effiziente Müllsammlung per KI
World Cleanup Day: Effiziente Müllsammlung per KI
DBU fördert Startup Zebrafant.ai mit 125.000 Euro Osnabrück. Herumliegender Abfall in Nachbarschaft und Umwelt ist für viele Menschen ein Ärgernis – und belastet Natur und Städte gleichermaßen. Deshalb steht der World Cleanup Day heute (Sonntag) im Zeichen des gemeinsamen Entsorgens von Müll. Doch bei den Sammelaktionen muss es nicht bleiben: Das Startup Zebrafant.ai aus Weisenheim am Sand (Rheinland-Pfalz) entwickelt eine effektive, von künstlicher Intelligenz (KI) gestützte Tourenplanung für öffentliche Depotcontainersysteme. Diese Softwar…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Patentierte Sicherheit von handgeschriebenen elektronischen Signaturen
Patentierte Sicherheit von handgeschriebenen elektronischen Signaturen
… weltweit erfolgreich eingesetzt. Sicherheit zeichnet sich in erster Linie durch ein wirksames Konzept und eine saubere Implementierung aus. Das besonders sichere hardwarebasierte Verschlüsselungsverfahren der StepOver GmbH zur Erstellung von elektronischen Signaturen basierend auf den biometrischen Daten der Handschrift ist transparent und bietet Kunden …
Bild: TRENDnet TPL-305E – 200 MBit/s Powerline AV-Adapter mit 3 x 10/100Mbps EthernetanschlüssenBild: TRENDnet TPL-305E – 200 MBit/s Powerline AV-Adapter mit 3 x 10/100Mbps Ethernetanschlüssen
TRENDnet TPL-305E – 200 MBit/s Powerline AV-Adapter mit 3 x 10/100Mbps Ethernetanschlüssen
… nötig wären. LED-Anzeigen verdeutlichen den Gerätestatus zur einfachen Problemlösung und zur Überwachung der Stromversorgung. Das Netzwerk wird durch fortgeschrittene AES-Verschlüsselungsverfahren geschützt. Die integrierte Stromspartechnologie reduziert den Energieverbrauch im Bereitschaftsmodus um bis zu 70%. Angesichts der Tatsache, dass das Gerät …
Bild: Die digitale Transformation der Justiz steht an einem Wendepunkt
Die digitale Transformation der Justiz steht an einem Wendepunkt
… und gesetzeskonform verarbeiten?Justizorganisationen unterliegen hohen regulatorischen Anforderungen. Sichere Cloud-Umgebungen, vertrauenswürdige digitale Identitäten, Zugriffskontrollen und geprüfte Verschlüsselungsverfahren sind essenziell. Moderne Fachverfahren müssen technisch robust und regulatorisch belastbar sein, um Datensouveränität und Verfahrenssicherheit …
Bild: Quantensicher in die ZukunftBild: Quantensicher in die Zukunft
Quantensicher in die Zukunft
… Quantencomputern. Mit deren Hilfe lassen sich in Zukunft aber nicht nur schneller neue Medikamente und Materialien entwickeln, sondern auch viele aktuelle Verschlüsselungsverfahren brechen. Damit wird unsere gesamte Online-Kommunikation unsicher, wie Banking-Verfahren oder E-Mail-Verkehr. Angreifer speichern deshalb bereits heute verschlüsselte Daten, um …
E-Mail-Verschlüsselung gegen Cybercrime
E-Mail-Verschlüsselung gegen Cybercrime
… der Kommunikation (hat der Empfänger sie gelesen?), die Rückverfolgbarkeit (Transaktionshistorie) sowie die Möglichkeit der mobilen und internationalen Nutzung der vertraulichen E-Mail. „Verschlüsselungsverfahren gibt es viele. Bei den meisten hapert es an einer durchgängigen Verschlüsselung, oder sie sind zu kompliziert im Handling“, führt Kammerer …
Bild: IT-Sicherheit - Krisenfestes Studium für Spezialisten
IT-Sicherheit - Krisenfestes Studium für Spezialisten
… vielen interessanten Studieninhalten: * In der Vorlesung Einführung in die Kryptographie und Datensicherheit bekommen Studenten von Beginn an Wissen über moderne Verschlüsselungsverfahren, digitale Signaturen und Protokolle. * In der Vorlesung Systemsicherheit werden konkrete kryptographische Systeme betrachtet, und von allen Seiten auf ihre Sicherheit …
Sicher kommunizieren im weltweiten Datenstrom
Sicher kommunizieren im weltweiten Datenstrom
… Sicherheitsmechanismen können Daten von Fremden mitgelesen und manipuliert werden. Ein solcher Schutzmechanismus ist die digitale Signatur. Sie basiert auf dem asymmetrischen Verschlüsselungsverfahren und stellt einerseits sicher, dass nur autorisierte Empfänger eine digital übermittelte Nachricht lesen können und garantiert andererseits die Authentizität des …
QOUX  postBox - digitale Post wird abhörsicher
QOUX postBox - digitale Post wird abhörsicher
… Nachweis der Zustellung und kann sicher sein, dass niemand, außer dem Empfänger die digitale Post erhält. Briefgeheimnis durch digitales kuvertieren Aktuellste Verschlüsselungsverfahren schützen die digitale Kommunikation zusätzlich. Unbefugte Dritte können sie weder einsehen, noch manipulieren. „Besonders im Kontext der Diskussionen über Wirtschaftskriminalität, …
PFS - Folgenlos ist sicherer
PFS - Folgenlos ist sicherer
… nur gegenwärtige, sondern auf vergangene Kommunikationen entschlüsseln und Daten ausspähen. Abhilfe schafft hier "PFS", was für perfect forward secrecy steht und Verschlüsselungsverfahren beschreibt, bei dem für jede neue Kommunikationssitzung (Session) ein neuer Schlüssel generiert wird. Hierzu tauschen die Verbindungspartner eine Reihe von Details …
Bild: dogado unterstützt DATEV-Acronis Partnerschaft
dogado unterstützt DATEV-Acronis Partnerschaft
… Dabei hat die Sicherheit der Daten immer oberste Priorität: Die Backup-Daten sind mit einer AES-256 Verschlüsselung (Advanced Encryption Standard) gesichert. Dieses Verschlüsselungsverfahren wird weltweit von Unternehmen und Behörden eingesetzt und ist eines der sichersten Verschlüsselungsverfahren. dogado macht digitales Business einfach Seit mehr als …
Sie lesen gerade: Digitale Verschlüsselungsverfahren quanten-sicher machen