(openPR) Haben Sie schon einmal vor einer 90 cm hohen Skulptur aus real wirkenden Maxi-Macarons und Oreos gestanden, die in einer unwirklichen Balance aufeinander thronen?
Vom16. April bis 20. Juni 2026 präsentiert die GALERIE VON&VON mit „Unfolding – Roberto Bernardi.“ die bisher umfassendste Einzelausstellung des italienischen Künstlers. Parallel zur aktuellen Präsentation seiner Werke im renommierten Museum Frieder Burda, offenbart diese Werkschau eine kontinuierliche Weiterentwicklung seiner Bildsprache, die eine unverwechselbare Position im Spannungsfeld von Hyperrealismus und Fotorealismus besetzt.
Das Unsichtbare im Alltäglichen: Die Skulptur als Makroaufnahme
In „Unfolding“ verlässt Bernardi die zweidimensionale Fläche und zeigt in seinen monumentalen Skulpturen, wie detailgetreu er die Oberfläche der Süßigkeiten nachahmt. Diese Objekte wirken wie eine dreidimensionale Makroaufnahme: Jede Pore der Macaron-Kruste und jede Prägung der Oreos ist in einer Skalierung ausgearbeitet, die das Detail haptisch erfahrbar macht. Die Präzision der Ausführung ist so weit getrieben, dass man die Textur der Süßigkeiten fast schon zu fühlen meint. Diese physische Präsenz kontrastiert bewusst mit der meisterhaften „Oberflächlichkeits-Imitation“ seiner Malereien und macht das Alltägliche beinahe überwirklich greifbar.
Die Architektur der Verführung: Licht, Farbe und Perfektion
Während die Skulpturen den Raum besetzen, zelebrieren Bernardis Gemälde die reine Optik. Verführerische Süßigkeiten, leuchtende Farben und das Spiel mit Lichtreflexen auf komplexen Glasformationen verschmelzen zu einer ikonischen Strahlkraft.
Mit technischer Brillanz und einer außergewöhnlichen visuellen Intensität erschafft er ein faszinierendes Spiel aus Licht, Farbe und Perfektion, das die Betrachtenden unweigerlich innehalten lässt. Die Anmutung von Hochglanzlack und die Reflexionen verspiegelter Oberflächen verstärken den fotografischen Effekt. Jedes Werk ist getragen von einer tiefen Verwurzelung in der traditionellen Maltechnik und einem außergewöhnlichen Sinn für Details, wodurch alltägliche Sujets zu ikonischen Bildträgern erhoben werden.
GALERIE VON&VON
- Königstr. 5
Nürnberg 90402
Deutschland
Über das Unternehmen
Die 2014 gegründete GALERIE VON&VON, Nürnberg versteht sich als Ort für internationale zeitgenössische Kunst mit besonderem Fokus auf Malerei und Skulptur. Diese präsentieren wir neben regelmäßig stattfindenden Ausstellungen auf herausragenden internationalen Kunstmessen von Asien bis Amerika. Dadurch hat sich die Galerie ein Alleinstellungsmerkmal im nordbayerischen Raum erarbeitet. Sie nimmt an Messen wie der ART SG in Singapur, der Artissima in Turin, der Art Miami, der KIAF in Seoul, der POSITIONS Berlin Art Fair und der Art Karlsruhe teil. Entsprechend hat die Galerie über Jahrzehnte ein internationales Netzwerk mit ausgewählten Kontakten zu Institutionen, Sammlungen und in die Wirtschaft aufgebaut.
Mit dem im Jahr 2016 ins Leben gerufenen PLAYGROUND ART PRIZE hat die Galerie zudem ein anerkanntes Förderprogramm für Studierende an Kunstakademien im deutschsprachigem Raum etabliert. Eine unabhängige Jury, bestehend aus Direktor:innen und Kurator:innen renommierter Institutionen wie Franziska Linhardt (Kuratorin, Museum Brandhorst, München), Marianne Dobner (Kuratorin, mumok), Dr. Damian Lentini (stellvertretender Direktor, Ludwig Forum für Internationale Kunst) oder Philipp Ziegler (Leiter der Kuratorischen Abteilung, ZKM), wählt jährlich drei Preisträger:innen aus. Diese erhalten neben einem Preisgeld auch die Möglichkeit, ihre Werke zusammen mit der Galerie auf der Artissima in Turin zu präsentieren. Ein Blick auf die bisherigen Preisträger:innen unterstreicht die nachhaltige Qualität des PLAYGROUND ART PRIZE: Leyla Yenirce, über die vor kurzem ein Solo-Artikel in der Art erschien und 2026 Teil der Ausstellung Carrying im Museum Brandhorst sein wird, sowie Hauck & Plümpe oder Lotti Brockmann, die inzwischen institutionell und medial stark präsentiert werden.
Die Jury besteht 2026 aus: Angela Stief (Direktorin, Albertina Modern), Dr. Benedikt Seerieder (Kurator, Museum Brandhorst), Claudia Emmert (Intendantin, Kunstmuseum Bonn), Anna-Catharina Gebbers (Kuratorin, Hamburger Bahnhof) und Dr. Daniel Zamani (Künstlerischer Direktor, Museum Frieder Burda).
Ein weiteres Projekt ist das von der Galerie gegründete und jährlich stattfindende ART WEEKEND NÜRNBERG. Durch die gezielte Zusammenarbeit von Institutionen und Galerien entwickelt das ART WEEKEND NÜRNBERG eine besondere Dynamik und überregionale Strahlkraft. 2025 feierte es bereits sein zehnjähriges Bestehen.