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Steinbeis Europa Zentrum macht Innovation im Bereich Wasserstoffkompression sichtbar

11.02.202612:09 UhrLogistik & Transport

(openPR) Im Rahmen der COSMHYC-Projektreihe hat die Öffentlichkeitsarbeit des Steinbeis Europa Zentrums nicht nur die Sichtbarkeit erhöht, sondern auch eine wichtige Rolle bei der Vorbereitung des Einsatzes der Wasserstoffkompressionstechnologie gespielt. Durch die Einbindung von technischen Experten, zukünftigen Endnutzern, politischen Entscheidungsträgern und der breiten Öffentlichkeit baute das Steinbeis Europa Zentrum mit dem Konsortium aktiv Vertrauen in eine neue Lösung für die Wasserstoffmobilität auf.

Seit Beginn der COSMHYC-Projektreihe hat das Steinbeis Europa Zentrum gemeinsam mit dem Konsortium eine koordinierte Strategie umgesetzt. Das Ziel war klar: wissenschaftliche und technische Fortschritte teilen, Leistungsfähigkeit demonstrieren und eine Community von Early Adopters rund um die Technologie aufbauen.

Praxisnahe Demonstration als Kommunikationsplattform
Mit dem Projekt COSMHYC DEMO trat die Öffentlichkeitsarbeit in eine „praxisnahe“ Phase ein. Der Bau der Wasserstofftankstelle (HRS) in Sorigny und die Vor-Ort-Demonstrationen des neuen Kompressionssystems boten ein einzigartiges Umfeld für Kommunikation und praktisches Lernen. Die Communauté de Communes Touraine Vallée de l’Indre (CCTVI), Betreiberin der HRS, nutzte die neue Anlage als Plattform, um die Wasserstoffmobilität in der Region aktiv zu fördern. Zu den Aktivitäten gehörten Besuche lokaler Unternehmen, ein von Gymnasiasten erstellter Dokumentarfilm und eine vierstündige Wasserstoffschulung für Studenten mit anschließender Besichtigung der Tankstelle vor Ort.

Einbindung von Interessengruppen durch Veranstaltungen
Zwei Großveranstaltungen markierten die letzte Phase des Projekts: eine „Avant-Première“ und eine offizielle Eröffnungsfeier. Beide Veranstaltungen brachten nationale und regionale Interessengruppen aus Politik und Industrie zusammen. Die Teilnehmer konnten sich aus erster Hand ein Bild von der Wasserstoffmobilität machen, lernten die Funktionsweise der Betankung kennen, entdeckten verschiedene Wasserstofffahrzeuge und konnten sogar in einem wasserstoffbetriebenen Müllwagen mitfahren oder Wasserstofffahrräder testen.

Erfolge im Projekte
Das COSMHYC DEMO-Projekt hat die weltweit erste HRS-Anlage geliefert, die sowohl einen neuen zweistufigen mechanischen Kompressor von Cavendish Hydrogen als auch einen innovativen thermochemischen Metallhydridkompressor von EIFHYTEC integriert. Alle Komponenten sowie die vollständig integrierte Anlage haben die CE-Zertifizierung erhalten, und das abgeschlossene Testprogramm, einschließlich der Bewertungen der Wasserstoffreinheit, bestätigt die vollständige Konformität mit den neuesten europäischen Vorschriften für Wasserstoff-Tankinfrastrukturen.

Die neue HRS, die sich im Rahmen des HYSOPARC-Projekts in der Nähe von Tours, Frankreich, befindet, spielt eine zentrale Rolle bei der Unterstützung der lokalen Wasserstoffmobilität. Die seit 2024 in Betrieb befindliche Doppel-Druckstation versorgt mehrere Fahrzeugtypen mit 700 bar und 350 bar, darunter einen der ersten 700-bar-Wasserstoff-Müllwagen, die derzeit in Betrieb sind.

Leistungsanalysen belegten die Effizienz, die betriebliche Flexibilität und die erhebliche Senkung der Wartungs- und Betriebskosten im Zusammenhang mit der Kompressionslösung. Mit diesen Ergebnissen hat COSMHYC DEMO die technologische Grundlage für die Wasserstoffmobilität in der CCTVI-Region gestärkt und Kompressionstechnologien mit großem Potenzial zur Beschleunigung der Wasserstoffnutzung vorgestellt.

Thermochemische Kompressoren in der Praxis
Ein Kernelement der hybriden Kompressionslösung COSMHYC DEMO ist der thermochemische Kompressor, der vom französischen Industrie-KMU EIFHYTEC entwickelt wurde. Basierend auf den Fortschritten der früheren COSMHYC-Projektserie konnte der innovative Kompressor dank seiner containerisierten und standardisierten Bauweise in weniger als einem Monat vor Ort in Betrieb genommen werden. Dieser Ansatz vereinfacht die Wartung erheblich und reduziert die Anforderungen an den Tiefbau, da keine Maßnahmen zur Schwingungsdämpfung erforderlich sind. Dieses nach ISO 14687:2025 Klasse D zertifizierte System kann bis zu 250 kg H₂ pro Tag von 30 auf 450 bar komprimieren.

Die thermochemische Technologie von EIFHYTEC ist nun in verschiedenen Konfigurationen erhältlich, von kleinen Einheiten bis hin zu Maschinen mit hoher Kapazität, die Durchflussraten von über 100 kg/h liefern. Diese Systeme eignen sich nicht nur für Wasserstofftankstellen, sondern auch für industrielle und logistische Anwendungen, die eine effiziente und wartungsarme Wasserstoffkompression erfordern.

Internationale Anerkennung und weitere Anwendungsfälle
Die Ergebnisse von COSMHYC DEMO haben internationale Anerkennung gefunden, wobei drei bedeutende Auszeichnungen den Beitrag des Projekts zur Förderung der Wasserstoffmobilität hervorheben:
• Zweiter Platz – IEA Hydrogen TCP „Award of Excellence” 2025 für COSMHYC DEMO
• Hy-FCell 2025 Product & Market Award für den thermochemischen Kompressor von EIFHYTEC
• Best Outreach Award 2025, verliehen von der Clean Hydrogen Partnership an COSMHYC DEMO

Aufbauend auf diesem Erfolg wird die Technologie nun im Rahmen des HYGHER-Projekts (gestartet 2024) weiterentwickelt, dessen Ziel es ist, eine kosteneffiziente Hochdruck-Wasserstoffversorgungskette aufzubauen. HYGHER wird die in COSMHYC DEMO demonstrierte thermochemische Kompressionstechnologie einsetzen und weiterentwickeln, um die Wasserstoffverteilung und -logistik zu verbessern.

COSMHYC DEMO wurde von der EU im Rahmen von Horizon 2020, Clean Hydrogen Partnership finanziert und vom Europäischen Institut für Energieforschung (EIFER, Deutschland) koordiniert. Ziel des Projekts war es, die Reife einer innovativen Wasserstoffkompressionstechnologie durch deren Installation in einer Wasserstofftankstelle in der Region „Touraine Vallée de l'Indre” in Frankreich zu demonstrieren. Mit einem Budget von 3,7 Mio. € arbeiteten sechs Konsortialpartner daran, diesen wesentlichen Schritt des Wasserstoffbetankungsprozesses zu verbessern.

Kontakt:
Cordula Bär, E-Mail

wissenschaftliche Ansprechpartner:
European Institute For Energy Research, E-Mail: E-Mail

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