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Das Ende einer Einbruchsserie

Bild: Das Ende einer Einbruchsserie
Vandalismus oder Einbruch? Anfangs noch unklar. (© Ingo Wegner)
Vandalismus oder Einbruch? Anfangs noch unklar. (© Ingo Wegner)

(openPR) Zwei Einbrüche und ein Versuchter, das ist die Bilanz aus 2025 bei der geldfuermuell GmbH, dem bekanntesten Ankäufer für leere Druckerpatronen in Deutschland.

Der erste Einbruch am 08.01.2025 sah dabei zuerst nach Vandalismus aus, tausende Druckerpatronen waren aus den Packungen auf den Boden geschüttet. Die Täter hatten auch 3 Türen demoliert, unter anderem eine an einem Seefrachtcontainer, der ganz offensichtlich keinen Zugang zum Gebäude ermöglich hätte. Nach dem Aufräumen war aber dann doch schnell klar, dass doch eine ganze Menge der Druckerpatronen gestohlen wurden. In Zahlen entstand ein Warenschaden von 37 Tausend Euro. Für Ermittlungen seitens der Kriminalpolizei war das dennoch zu wenig, es waren keine Ermittlungsbeamten vor Ort, die Spurensicherung erfolgte telefonisch. Da verwundert auch die Feststellung des Versicherungssachverständigen nicht, dass nur 11% der Eigentumsdelikte in Deutschland aufgeklärt wurden. Kurz darauf wurden die Ermittlungen dann seitens der Staatsanwaltschaft auch eingestellt.

Beim zweiten Einbruch am 28.04.2025, wurde zielstrebig durch das gleiche Fenster eingestiegen wie beim vorherigen Einbruch, also der gleiche Modus Operandi. Bei der Ware scheinen die Einbrecher auch dazu gelernt zu haben. Statt kunterbunt leere Druckerpatronen, die sich im Wert doch erheblich unterscheiden, von 1€ bis 8€ pro Stück, zu stehlen suchten die Einbrecher dieses Mal gezielt nach hochwertige Druckerpatronenmodellen in fertigen Verkaufseinheiten. Warenschaden: 147 Tausend Euro. Das hat dann sogar die Spurensicherung auf den Plan gerufen und es wurden auch DNA-Spuren gesichert. Eigentlich eine gute, sichere Spur, wie wir dachten. Bis das Schreiben der Staatsanwaltschaft kam, dass die DNA nun noch nicht passt und man auch diese Ermittlungen einstelle.

Also, geringe bis keine Erfolgsaussichten hinsichtlich der Ermittlungsbehörden. Über die „Bedingung“ der Versicherung eine VDS A Alarmanlage (ist nur für Privatgebäude zulässig) einzubauen, hatte die sehr kompetente Beraterin der Einbruchsprävention der Polizei nur ein Schmunzeln übrig. In Kooperation mit der Sicherheitsfirma Jürgen Bosch GmbH haben wir eine hervorragende Alarmanlage entworfen. „Dank“ der Verzögerungen seitens der Versicherung konnten wir damit aber erst im Oktober beginnen. Unter Hochdruck wurde die Alarmanlage eingebaut, mit dem Ziel vor dem Weihnachtsurlaub fertig zu werden. Ganz fertig geworden ist sie aber nicht.

Den dritten Einbruch am 31.12.2025 hat die Alarmanlage dennoch erkannt, die Sicherheitszentrale informiert, diese die Einsatzzentrale der Polizei und diese wiederrum die Streifenwagen. Ergebnis: Alarm um 02.39 Uhr, Polizei vor Ort um 02:44 Uhr. Verhaftungen um 02:45 Uhr. Bisher kannten wir die uniformierten Beamten der Polizei immer nur im Zusammenhang mit der Aufnahme der Daten nach einer Straftat. Verständlicherweise wenig motiviert. Aber im Einsatz, wurde ein Maß an Professionalität an den Tag gelegt, dass uns schwer beeindruckt hat. Nachdem die Einbrecher verhaftet waren, wurde das gesamte Betriebsgelände umstellt und durchsucht um weiter „versteckte“ Einbrecher auszuschließen. Sogar ein Hubschrauber kam zum Einsatz, da befürchtet wurde, dass ein dritter Einbrecher geflohen war.

Wir gehen davon aus, dass sich diese Einbruchsserie damit erledigt hat. Und wir haben viel gelernt aus dem gesamten Vorgang: Für die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft stehen 3 identisch Einbrüche in einem Jahr in keinem Zusammenhang. Und wenn eine DNA-Spur gefunden wird, auch eine passende Übereinstimmung in der Datenbank, dann heißt das offensichtlich gar nichts. DNA kann irren. Wie, wissen wir nicht.

Fazit: Unsere Erkenntnis daraus war, wenn Du das Problem lösen willst, dann mach´ es selbst! Ermittlungsbeamt sind eben Beamte und eine Versicherung, bei der das Unternehmen seit über 20 Jahren versichert ist, schickt Sachverständige am Fließband, in der Hoffnung, irgendeiner werde schon etwas finden. Und wenn das dann nicht klappt, dann wartet man einfach mit Antworten auf Fragen des Versicherungsnehmers ein paar Monate. Schade, dass der 3te Einbruch dank uns verhindert wurde, der wäre für die Versicherung noch teurer geworden. Auf ein Danke können wir aber vermutlich noch lange warten. Immerhin können wir uns jetzt in Ruhe wieder unserem Ankauf von leeren Druckerpatronen widmen.

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Hintergrund: Mit über 40.000 Leergutlieferanten zählt die geldfuermuell GmbH (www.geldfuermuell.de) zu den deutschlandweit größten Unternehmen der Recyclingindustrie für verbrauchte Tonerkartuschen und Druckerpatronen. Durch den Ankauf dieser Leergutmodule und deren Rückführung in den Wirtschaftskreislauf leistet das im bayerischen Hilpoltstein ansässige Unternehmen seit 1998 einen aktiven Beitrag zur Schonung natürlicher Rohstoffe.

Die Bandbreite der Leergutlieferanten reicht dabei von Privatpersonen bis hin zu international tätigen Konzernen. Für die leeren Patronen und Kartuschen erhalten die GfM-Kunden im Gegenzug einen Verwertungserlös. Durch das Recycling der Druckermodule kann somit jeder einen aktiven Beitrag zur Schonung der Umwelt leisten.

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Pressekontakt: Ingo Wegner, Telefon 09174/9767-16, E-Mail E-Mail

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