openPR Recherche & Suche
Presseinformation

IBM X-Force-Team warnt vor Angriffen auf kritische Microsoft Windows-Schwachstelle „UPnP“

16.04.200715:38 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Hersteller rät Unternehmen, die keine IBM ISS Produkte einsetzen, den seit 10. April verfügbaren Microsoft-Patch umgehend herunterzuladen und auf ihre Systeme aufzuspielen.

KASSEL/ATLANTA,16. April 2007 - Die X-Force erwartet noch vor Ablauf dieser Woche erste Angriffe auf die vergangene Woche bekannt gewordene Schwachstelle der Microsoft Windows-Komponente „Universal Plug-and-Play“ (UPnP). Laut den Spezialisten des Forschungs- und Entwicklungsteams von Internet Security Systems (ISS), einem IBM Unternehmen, lässt sich die als kritisch geltende Sicherheitsanfälligkeit des UPnP-Services äußerst einfach ausnutzen. Mittels spezieller HTTP-Anfragen ist es Hackern möglich, einen Pufferüberlauf zu verursachen und auf diese Weise den Systemspeicher zu beeinträchtigen. In Folge dessen können sie beliebigen Schadcode über das Netz einschleusen, ausführen und somit das jeweils betroffene System vollständig unter ihre Kontrolle bringen.

Kunden, die Produkte von IBM ISS einsetzen, sind bereits vor Angriffen auf die Schwachstelle sicher. Unternehmen, die mit anderen Systemen arbeiten, empfiehlt der Hersteller umgehend den von Microsoft am 10. April bereitgestellten Patch herunterzuladen und aufzuspielen.

Die Warnmeldung der IBM X-Force zu der Schwachstelle ist im Internet unter der Webadresse http://www.iss.net/threats/259.html abrufbar.
Sicherheitsspezialisten empfehlen schnell zu handeln

„Auf Grund dessen, dass sich die UPnP-Schwachstelle sehr einfach ausnutzen lässt, nehmen wir diese sehr ernst und rechnen in Kürze mit ersten Exploits“ erläutert Tom Cross, X-Force-Forschungsmitglied bei IBM Internet Security Systems, die jetzt erfolgte Warnung der Sicherheitsexperten. „Allerdings ist der UPnP-Service nicht generell auf allen in Unternehmen zum Einsatz kommenden Systemen aktiviert. Insofern gehen wir nicht davon aus, dass Hacker Schädlinge wie Zotob entwickeln und in Umlauf bringen, um sich das Leck zu Nutze zu machen. Dennoch: Anwender, auf deren Rechnern der UPnP-Service läuft, können Opfer gefährlicher Angriffe werden. Insofern raten wir allen Unternehmen, die nicht zu unseren Kunden zählen und mit unseren Systemen arbeiten, den von Microsoft bereitgestellten Patch direkt aufzuspielen.“

.ani-Lücke für IBM ISS Kunden ebenfalls kein Problem

Ebenso sind IBM ISS Kunden bereits seit Januar 2005 vor Angriffen auf die als äußerst kritisch geltende Cursor-Sicherheitslücke in verschiedenen Windows-Betriebssystemen gefeit. Hierbei handelt es sich um eine fehlerhafte Verarbeitung von Dateien im .ani-Format, die animierte Mauszeiger enthalten. Über die Schwachstelle können potenzielle Angreifer beliebige Schadprogramme auf dem System des Opfers ausführen und die Kontrolle über den infizierten Rechner übernehmen. Voraussetzung hierfür ist lediglich, dass der Nutzer eine manipulierte Webseite ansurft oder eine präparierte HTML-E-Mail-Nachricht öffnet. Da Hacker die Schwachstelle bereits massiv nutzen und die Zahl der mit Exploit-Code-Varianten versehenen Internetseiten Ende März sprunghaft anstieg, reagierte Microsoft am 3. April 2007 - eine Woche vor dem offiziellen Patch-Day - mit einem vorgezogenen Update.

Weitere Informationen

Security Bulletins von Microsoft, die detaillierte Informationen zu den jeweiligen Schwachstellen enthalten, sowie zugehörige Patches sind im Internet unter der folgenden Webadresse zu finden: http://www.microsoft.com/germany/technet/sicherheit/default.mspx.

Ca. 3512 Zeichen bei durchschnittlich 65 Anschlägen pro Zeile (inklusive Leerzeichen)

Weitere Informationen:

Internet Security Systems GmbH
Ein IBM Unternehmen
Michael Henrich
Miramstraße 87
D-34123 Kassel
Telefon: 0561.57087.208
E-Mail: E-Mail

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 130324
 1701

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „IBM X-Force-Team warnt vor Angriffen auf kritische Microsoft Windows-Schwachstelle „UPnP““ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Das könnte Sie auch interessieren:

ForeScout Security-Update Januar 2005
ForeScout Security-Update Januar 2005
… Lösungen für den Netzwerkschutz in Unternehmen sind auf einen automatisierten Echtzeitschutz vor sich schnell verbreitenden Würmern und bösartigen Hacker-Angriffen ausgerichtet. ForeScouts Portfolio umfasst zwei Produktfamilien, die für Netzwerkverfügbarkeit und Betriebskontinuität in Unternehmen sorgen. WormScout-Produkte erkennen und entfernen Würmer …
ISS-Kunden seit drei Wochen geschützt: Update blockt Angriffe auf Internet Explorer-Leck
ISS-Kunden seit drei Wochen geschützt: Update blockt Angriffe auf Internet Explorer-Leck
… Infrastrukturen vor bekannten Gefahren zu konzentrieren und damit reaktiv zu handeln, stellt ISS die Ermittlung von Schwachstellen in den Mittelpunkt seiner Arbeit. Das X-Force-Team, die hundertköpfige Forschungstruppe von ISS, ist im Testlabor ständig auf der Suche nach Sicherheitslücken und möglichen Angriffspunkten in Software, Datenbanken, Betriebs- und …
ISS schützt Kundennetze wirksam vor TNEF-Sicherheitslücke
ISS schützt Kundennetze wirksam vor TNEF-Sicherheitslücke
… öffnen oder sich eine Vorschau anzeigen lassen. Ebenfalls von der neuen Schwachstelle betroffen sind die Microsoft Office Multilingual User Interface Packs. Sicherheitsrisiko Das X-Force-Team, die Forschungs- und Entwicklungsabteilung von ISS, sieht die jetzt entdeckte Sicherheitslücke auf Grund der weiten Verbreitung von Microsoft Exchange und Microsoft …
Bild: 18 Prozent der KMUs nutzen weiterhin XP, Bitdefender warnt vor den damit verbundenen RisikenBild: 18 Prozent der KMUs nutzen weiterhin XP, Bitdefender warnt vor den damit verbundenen Risiken
18 Prozent der KMUs nutzen weiterhin XP, Bitdefender warnt vor den damit verbundenen Risiken
Der Sicherheitsanbieter zeigt auf, dass Unternehmen jeden Monat millionenfach das Ziel von Malware-Angriffen sind Schwerte, 25. Juni 2014 – Eine dreimonatige Studie des Virenschutzanbieters Bitdefender hat ergeben, dass fast jedes Fünfte der kleinen und mittelständischen Unternehmen weltweit ernst zu nehmenden Sicherheitsrisiken ausgesetzt ist, weil …
Dr. Georg Heß, Gründer/CEO von art of defence, zum Web-Application-Firewall-Markt
Dr. Georg Heß, Gründer/CEO von art of defence, zum Web-Application-Firewall-Markt
… basieren. Dr. Georg Heß erklärt: "Durch einen Fehler im Framework können Sitzungsdaten in verschlüsselten Cookies kompromittiert werden. Unsere WAF hyperguard schützt vor solchen Angriffen, da sie die originären Sitzungsdaten gegen eigene austauscht; die sensiblen Daten verlassen damit den Server gar nicht." circa 2.500 Zeichen Nachweise und Links zum …
Virtualisierung wird zum Retter der IT
Virtualisierung wird zum Retter der IT
… hinsichtlich der IT-Sicherheit entscheidende Vorteile bringt. Vor allem im Hinblick auf die Clients, einer zentralen IT-Schwachstelle bei Phishing-, Malware- oder Brute-Force-Angriffen, bietet Virtualisierung ein neues, bisher unbekanntes Schutzniveau. Einige Hersteller unternehmen bereits erste Schritte in Richtung Virtualisierung und sind damit in …
Neue JRecoverer Sicherheitstools Stellt Datenbankpasswörter Wieder Her So Oder So
Neue JRecoverer Sicherheitstools Stellt Datenbankpasswörter Wieder Her So Oder So
… SQL Server Passwords und JRecoverer for PostgreSQL Passwords. Die Programme bündeln in sich die geballte Kraft von traditionellen Brute-Force-Angriffen, Wörterbuch-Angriffen und Vorkalkulierte-Hashes-Angriffen mithilfe von Rainbow-Tables zur Wiederherstellung von Benutzerpasswörtern für die entsprechenden Datenbanken. Über eine der vom DBMS bereitgestellten …
Bild: Trend Micro Malware-Report für Januar 2009 - Downad, Whaling und ObamaBild: Trend Micro Malware-Report für Januar 2009 - Downad, Whaling und Obama
Trend Micro Malware-Report für Januar 2009 - Downad, Whaling und Obama
… Darüber hinaus muss die Autorun-Funktion über Group Policies für alle PCs deaktiviert werden. Eine eindeutige Passwort-Policy für alle Anwender schützt vor Brute-Force-Angriffen", erläutert Rik Ferguson, Senior Security Advisor bei Trend Micro. "Diese grundlegenden Maßnahmen reichen aus, um das Bedrohungspotenzial deutlich zu reduzieren. Durch Technologien …
ISS warnt vor kritischer Schwachstelle in Sendmail
ISS warnt vor kritischer Schwachstelle in Sendmail
… ISS entwickelten virtuellen "Patch"-Technik sind sämtliche zum Einsatz kommenden Lösungen automatisch direkt nach der Ermittlung einer Schwachstelle vor möglichen über das Internet geführten Angriffen auf die erkannte Lücke geschützt. Dies stellt sicher, dass unternehmensweite Netzwerke zu keiner Zeit ein Angriffsziel darstellen - weder am Tag X noch …
ISS warnt: Zeit zum Patchen wird immer knapper
ISS warnt: Zeit zum Patchen wird immer knapper
… Informationen zu dem integrierten Sicherheitskonzept von ISS sind unter http://www.iss.net/proof/preemptiveprotection/ zu finden . Zitate "Wir verzeichnen einen deutlichen Anstieg von "Zero-Day-Angriffen", die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung einer Schwachstelle auftreten. Dies gibt Produktentwicklern keinerlei Zeit, erforderliche Patches zu testen und diese …
Sie lesen gerade: IBM X-Force-Team warnt vor Angriffen auf kritische Microsoft Windows-Schwachstelle „UPnP“