(openPR) Die KI-Plattform Hey-KI.de ist ab sofort mehrsprachig. Ziel ist es, Sprachbarrieren beim Zugang zum Arbeitsmarkt abzubauen.
Die Suche nach einem passenden Job ist für viele Menschen eine Herausforderung. Für Arbeitssuchende, die nicht fließend Deutsch sprechen, wird sie oft zur echten Hürde. Stellenanzeigen, Bewerbungsportale und Anforderungen sind in Deutschland meist ausschließlich auf Deutsch verfasst – wertvolle Chancen bleiben so ungenutzt.
Genau hier setzt Hey-KI.de an. Das junge Digitalprojekt aus Baden-Württemberg zeigt, wie Künstliche Intelligenz Jobsuche neu denken kann: einfach, dialogbasiert und mehrsprachig.
Statt sich durch komplexe Jobportale zu klicken, starten Nutzer:innen ihre Suche in einem KI-gestützten Chat – in der Sprache, die ihnen vertraut ist. Aktuell unterstützt Hey-KI.de neun Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Polnisch, Ukrainisch, Türkisch, Rumänisch sowie Arabisch.
Nach der Sprachauswahl beginnt ein kurzes Kennenlernen im Chat, bei dem die KI versteht, wonach gesucht wird und was einem wichtig ist. Auf dieser Basis stellt sie passende Stellenangebote in übersichtlichen, verständlichen Zusammenfassungen vor.
Was Hey-KI.de besonders macht: Die Jobsuche wird zum echten Gespräch. Interessierte können direkt im Chat nachfragen – etwa zu Homeoffice-Möglichkeiten, der Teamsprache, Arbeitszeiten oder Angeboten zur Kinderbetreuung. Auch komplexe Inhalte erklärt die KI leicht verständlich. Erst wenn alle Fragen geklärt sind, führt ein Link zur jeweiligen Partnerseite, auf der die Bewerbung gestartet werden kann.
Darüber hinaus berücksichtigt Hey-KI.de auch Suchkriterien, die in klassischen Jobfiltern oft nicht auswählbar sind. Dazu zählen etwa Familienfreundlichkeit, planbare Arbeitszeiten, eine wertschätzende Unternehmenskultur oder der sensible Umgang mit mentaler Gesundheit. Die KI kann solche Aspekte aus Stellenanzeigen erkennen und gezielt berücksichtigen.
Die Nutzung von Hey-KI.de ist für Jobsuchende kostenfrei, funktioniert ohne Anmeldung und erfordert kein Profil. Ziel ist es, einen möglichst barrierefreien Zugang zur Arbeitswelt zu schaffen – insbesondere für Menschen, die sich mit klassischen Jobportalen schwertun oder sprachliche Einschränkungen haben.
Was ursprünglich als interne Lösung zur Vermittlung von IT-Fachkräften begann, hat sich zu einem öffentlichen Tool für eine moderne, inklusive und dialogbasierte Jobsuche entwickelt.
„Menschen sollen in der Sprache nach Arbeit suchen können, die ihnen vertraut ist – ohne dabei auf Funktionalität verzichten zu müssen“, sagt Elena Senn-Hein, Leiterin des Projekts.
Mit Hey-KI.de entsteht ein digitaler Zugang zur Arbeitswelt, der zeigt, wie Technologie Brücken bauen kann: flexibel, intuitiv und inklusiv – und damit genau dort ansetzt, wo klassische Systeme an ihre Grenzen stoßen.













