(openPR) Beispiellos - mit diesem Begriff muss man am Finanzmarkt vorsichtig sein. Aber der Crash der Digitalwährung Bitcoin ist nahezu beispiellos. Innerhalb von 4 Monaten wurde rund 1 Billion Euro an Wert vernichtet. Der Kurs der Krypto-Anlageform hat sich in 15 Wochen halbiert.
Aber der eigentliche Skandal liegt anderswo - wie konnte eine Illusion nur so wertvoll werden? Es ist wie bei jedem Schneeballsystem: Die Erfinder macht es reich; “stupid money” zahlt die Zeche.
Dabei sollten Digitalwährungen das neue Gold sein. Sie sollten Menschen davor schützen, staatlicher Willkür und finanziellen Repressalien ausgesetzt zu sein. Wenn dies überhaupt richtig war, galt es nur, solange Strom und Internet vorhanden sind.
Nicht rückverfolgbares Bezahlen, das aber in einer wirklichen Krise nicht funktionieren würde, braucht niemand. Bitcoin hat keinen Nutzen und keinen Wert. Es lebt von der Hoffnung, morgen einen Dümmeren zu finden, der mehr zahlt.
Seit vier Monaten beweist der Kapitalmarkt eines: Es sind weniger Dumme unterwegs als man dachte. Deswegen ist der Crash noch lange nicht das Ende. Schluss ist bei 0 und dies ist der faire Wert von Bitcoin.
Vielleicht geben sich zwischendurch Menschen der Illusion hin, dass der Kurs unterbewertet ist, dass die Begrenzung nicht nur an einer Nach-Komma-Programmierung hängt; aber über jeder Gegenbewegung hängt die einzige Gewissheit bei Bitcoin: Wirklich Schluss ist erst bei 0.
Weder Elon Musk noch Donald Trump konnten den Bitcoin-Crash verhindern und dies ist gut. Bitcoin ist ein Krebsgeschwür am Finanzmarkt. Das muss bereinigt werden, auch wenn es wehtut. Aber derzeit verlieren ohnehin fast nur noch dumme Investoren bei Digitalwährungen Geld. Die Klugen haben schon lange Kasse gemacht.











