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Eingetragene Partnerschaften: Wie Experten und Politiker die eigentlichen Probleme ignorieren

13.04.200722:21 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Eingetragene Partnerschaften: Wie Experten und Politiker die eigentlichen Probleme ignorieren

(openPR) Durch die Relativierung der Moralbegriffe wurde im Laufe der Jahrzehnte eine wertfreie Ethik angestrebt. Man dürfe niemandem seine Wertvorstellungen aufdrängen, selbst wenn es sich um grundlegende Werte und Prinzipien handelt ist dabei das Argument. Gleichzeitig werden aber destruktive „Werte“ und Botschaften wie „es ist OK seinen Partner nach Belieben zu wechseln“ d.h. eine „Liebe ohne Verantwortung“ tagtäglich der Bevölkerung durch das „Bildungs-Medium“ Fernsehen und die Presse aufgedrängt. Die Medien und „liberale Experten“ hängen noch immer dem Traum vom erfüllten Leben durch freie, ohne Tabus ausgelebte Beziehungen nach. Doch dieser Traum hat sich nicht erfüllt, ganz im Gegenteil!

Unverbindliche Partnerschaften jeglicher Art werden, im Gegensatz zur Ehe stark gefördert.
Mit der so genannten Freiheit in der Ehe wurde der Ehebruch legitimiert, und die Scheidungen nahmen in einem gigantischen Ausmaß zu. Fast jede zweite Ehe wird heute in Österreich geschieden. Und die betroffenen Kinder, die meist im Kreidekreis zwischen zerstrittenen Eltern stehen und dadurch oft psychologischen Schaden nehmen, entwickeln als Erwachsene wenig Lust zu eigener Familienbildung.

An die Stelle der Familie ist die Ehe ohne Trauschein getreten. Aber der Lebensgefährte entwickelt sich häufig zum Monatsgefährten. Man kommt immer seltener über Jahrzehnte hinweg miteinander aus und endet in einem verbitterten Single-Dasein mit dem traurigen Eingeständnis, dass man die Zeit zur Familiengründung verpasst hat.

Viele werden nun die Frage stellen, was ist so schlecht an unverbindlichen Partnerschaften? Jeder entscheidet sich nach freiem Willen mit wem er sein Leben gestalten will! Falsche Abhängigkeiten scheinen damit ausgeschlossen zu sein, und sollte es doch nicht wie erhofft funktionieren, ist jeder der Partner frei, sich einen neuen Partner zu suchen. Betrachten wir die Partnerschaften näher und stellen die Frage: Was ist das tiefere Motiv und was erhofft man sich von einer Partnerschaft? Insgeheim erhoffen sich die Menschen Liebe basierend auf Freiheit. Die Angst in unlösbare Konflikte verstrickt und verletzt zu werden, ist dabei ein ständiger Begleiter. Und so bleiben sie lieber ungebunden, als das Risiko, in eine Falle zu stolpern, einzugehen. Einsamkeit in Zweisamkeit ist angesagt!

Das Problem der unverbindlichen Partnerschaften und auch der „freien Sexualbeziehungen“ ist, dass sie das, wonach die Partner streben, nämlich nach erfüllter Liebe, verhindern. Eine solche Verbindung ist von vornherein nur eine Verbindung auf Zeit, da sie überwiegend auf die Erfüllung der eigenen Wünsche ausgerichtet ist und damit auch falsche Erwartungen in sich birgt. Wie erreichen wir Erfüllung in der Liebe? Wenn Mann und Frau eine verbindliche Beziehung eingehen und bereit sind, Verantwortung für den jeweils anderen zu übernehmen, sind die Voraussetzungen für eine erfüllte Liebe gegeben.

Bindung ist auch die Freiheit, auf die man sich verlassen kann. Dies setzt aber einen charakterlich reifen und bindungsfähigen Menschen voraus.

Die rechtliche Anerkennung von unverbindlichen Partnerschaften könnte demnach auch so interpretiert werden, dass damit meist nur auf das Eigenwohl ausgerichtete und auch verantwortungslose Beziehungen vom Staat legitimiert werden. Dass für Ehe und Familie eine Vorbereitung und Qualifikation notwendig ist, um gesunde Familien zu schaffen wird bisher noch nicht thematisiert! Werden aus ideologischen Gründen weiterhin die Ursachen für die gesellschaftliche Entwicklung verdrängt und die Augen vor den realen Problemen verschlossen?

Die rechtliche Anerkennung von unverbindlichen Partnerschaften ist nur ein Alibi und die Problematik der Beziehungen und der Zerfall der Gesellschaft wird sich weiter fortsetzen.

Als Familienforum Österreich ist uns die gesunde Familie ein ganz besonderes Anliegen. Es ist unser Bestreben, eine breite Lobby für die Familie über ethnische, religiöse und kulturelle Schranken hinweg anzuregen und aktiv zu fördern. Vor allem möchten wir die Themen „Familie – Schule der Liebe“, „Förderung einer Ehe- und Familienkultur“, „Liebe mit Verantwortung“, usf. stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit bringen.

Familienforum Österreich
Seidengasse 28
1070 Wien
Josef Gundacker
Email:E-Mail
Tel:0676/3743899

Das FAMILIENFORUM ÖSTERREICH ist eine Initiative der Österreichischen Familienföderation für Weltfrieden.

Es strebt eine „Allianz für die Familie“ an, unabhängig von kulturellen, religiösen und ethnischen Hintergrund.

Es bietet einen Gedanken- und Erfahrungsaustausch, um die Bedeutung von grundsätzlichen ethischen Werten bewusst zu machen und ihre Umsetzung in der Familie, Schule und Gesellschaft zu fördern.

Ziele des FAMILIENFORUM ÖSTERREICH

Ermutigt und unterstützt Menschen, gesunde und glückliche Familien zu bilden, die für das Wohl anderer leben.

Hilft Männern und Frauen, ihre Persönlichkeit zu entfalten, erfüllte Partnerschaften zu leben und als Eltern erfolgreich zu sein.

Thematisiert den Begriff und die Bedeutung der Familie über weltanschauliche, kulturelle und ethische Grenzen hinaus.

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