(openPR) Am 13. und 14. Februar 2026 verwandelt das feel.jazz Festival erneut das Hamburger
Hafenklang in ein vibrierendes Zentrum junger Jazzkultur. Bereits zum neunten Mal bringt das
Festival vielseitige Perspektiven auf das Genre Jazz auf die Bühne.
Auf Tuchfühlung mit Jazz!
feel.jazz steht für ein multisensorisches Gesamterlebnis: Jazz wird nicht nur hörbar, sondern
auch sichtbar, spürbar und erlebbar. Installationen, Lichtkunst und Performances verschmelzen
mit Live-Musik. Das Publikum selbst wird Teil des Geschehens: Viele Programmpunkte laden zur
Interaktion ein und in den verwinkelten Ecken des Clubs warten partizipative Überraschungen.
Das Programm
An zwei Abenden präsentieren zehn Live-Bands auf zwei Bühnen die Vielfalt des Jazz. Ein
Schwerpunkt des Bookings liegt dabei auf der Förderung von Hamburger
Nachwuchskünstler:innen. Jeder Abend beginnt im goldenen Salon des Hafenklangs und bietet
die Möglichkeit einer intimen Bühnenerfahrung. Im Laufe des Abends steigert sich die Energie:
Jazz trifft auf Rap und Hip Hop, Pop und experimentelle Sounds. Den Abschluss bildet der
after.glow, die offizielle Aftershowparty mit sorgfältig kuratiertem DJ-Line-Up.
Vorverkaufsstart
Ab Dezember bietet das Festival einen stark limitierten Vorverkauf an. Sind die pro Abend auf 50
limitierten Tickets vergriffen, erfolgt der Einlass ganz regulär über die Abendkasse auf
“Pay-What-You-Can”-Basis mit einer Empfehlung von 25 € aufwärts.
Gefördert von der Nordmetall Stiftung, Claussen-Simon-Stiftung, ZEIT Stiftung BEUCERIUS,
Adalbert Zajadacz Stiftung, Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien.
Weitere Informationen
Website http://www.feeljazz.de/
Facebook http://www.facebook.com/feeljazzfestival
Instagram https://www.instagram.com/feel.jazz/?hl=de
Presse-Ansprechpartnerin Nadine Schwalb, ![]()
feel.jazz Festival Vol. IX
Ort Hafenklang Hamburg
Große Elbstraße 84
Datum Fr, 13.02.2026 und Sa, 14.02.2026
Einlass 20:00 Uhr
Beginn 20:30 Uhr
Ende ca. 4:00 Uhr
Tickets limitierter Vorverkauf auf www.feeljazz.de für 35 €
Ausreichend Tickets an der Abendkasse ab 25 € aufwärts
Programm am Freitag, 13.02.2026
20:30 - 21:30 Uhr tba
21:00 - 22:00 Uhr La ILA Large Ensemble
22:00 - 23:00 Uhr Tahini Ensemble
22:30 - 23:30 Uhr douniah
00:00 - 01:00 Uhr Joshua Milo
0:00 - 04:00 Uhr after.glow Aftershowparty mit Guy Dermosessian
LA ILA Large Ensemble
21:00 - 22:00
LA ILA ist das Soloprojekt der Hamburger Geigerin, Sängerin und Komponistin Laila Nysten. Mit
der Kombination aus sphärischem Gesang, Streicherklängen, Jazz und elektronischen
Elementen entsteht ein einzigartiger und doch zugänglicher Sound, der immer wieder an LA ILAs
nordische Herkunft erinnert. Mal transparent und eingängig, dann wieder düster und unruhig
bäumen sich sinfonische Wellen auf, um anschließend wie geträumt in sich zusammenzufallen.
Ihre Debüt-EP „Crow has flown“ erschien 2019 und ermöglichte ihr Konzerte im In- und Ausland,
u.a. in Großbritannien und den Niederlanden. 2026 erscheint LA ILAs zweite EP. Beim feel.jazz
Festival 2026 steht LA ILA mit 12-köpfigem Large Ensemble auf der Bühne. Mit Streichquartett,
Holzbläsern und Rhythmusgruppe lotet das Ensemble den Grenzgang zwischen Jazz, Pop und
Kammerensemble aus.
Laila Nysten (Geige & Vocals), Aydin Bayramoglu (Geige), Yagmur Atagür (Viola), Ester Puig
(Cello), Nikolas Oberländer (Flöte), Wyatt Boyd (Flöte), Klarinette - Sophie Kockler (Klarinette),
(Trompete & Trp/Flügelhorn), Lennart Micheel (Piano), Timon Krämer (Bass), Johannes Kalt
(Bass), Niklas Stadler (Gitarre)
Tahini Ensemble
22:00 - 23:00
Das Tahini Ensemble vereint musikalische Perspektiven aus unterschiedlichen Kulturen zu einem
lebendigen, grenzüberschreitenden Klangkörper, der in Hamburg beheimatet ist und weit darüber
hinaus wirkt. Aus vielfältigen kulturellen und musikalischen Biografien entsteht ein gemeinsamer
Sound zwischen Jazz, Klassik, Weltmusik und zeitgenössischer Fusion. Die Musik des
Ensembles lebt von Offenheit, Improvisation und dem neugierigen Spiel mit stilistischen und
geografischen Grenzen – ein Sound, der ebenso zum Eintauchen wie zum Tanzen einlädt.
Gemeinsam entstehen Stücke, die Eigenkompositionen, Improvisationen und
Neuinterpretationen traditioneller Musik – etwa arabischer Volkslieder – miteinander verweben.
Thomas Yang De Pfeiffer (Piano), Nicholas Morales (Cello), Josue Morales (Percussion), Hicham
El Madkouri (Vocals & Oud)
douniah
22:30 - 23:30
douniah ist eine interdisziplinäre Künstlerin, die sich an der Schnittstelle von Klang, Poesie und
Performance bewegt. Ihr musikalisches Schaffen ist geprägt von Black American Music,
nordafrikanischer Gnaoua-Tradition sowie den vielfältigen Einflüssen der Kassettensammlung
ihrer Mutter – gewachsen zwischen Hamburg und Agadir.
Mit einer starken, reflektierten Stimme richtet douniah den Blick nach innen und auf ihre
Umgebung. Sie schafft Werke, die berühren, nachhallen und Raum für Verbindung lassen – ein
vielschichtiger Resonanzraum, in dem sich ihr Publikum wiederfinden kann.
Joshua Milo
00:00 - 01:00
Joshua Milo will Jazz-Fusion zugänglicher machen – weniger verkopft, dafür mitreißend,
humorvoll und tanzbar. Seine musikalische Entdeckungslust hört man in jedem Ton: Mal fühlt
man sich, als würde man auf einer Mario-Kart-Strecke um die Wette rasen, mal findet man sich in
einer staubigen Wüstenlandschaft wieder. In einem Moment wird auf der Bühne eine explosive
Energie heraufbeschworen, im nächsten herrscht fast meditative Ruhe. Voller Interaktion –
sowohl innerhalb der Band als auch mit dem Publikum – wird jedes Konzert zu einem
gemeinsamen Erlebnis voller unerwarteter Wendungen und kollektiver Euphorie. Joshuas 7-
köpfige Live-Band besteht aus einigen der besten Musiker, die man hierzulande in diesem Genre
finden kann.
Joshua Milo (Piano & Vocals), Paul Andrew (Saxophon, Flöte & Percussion), Philipp Ullrich
(Gitarre), Philipp Schäfer (Bass), Paul Grieshammer (Drums) mit Gästen: Clara Lucas (Vocals),
Benni Stanko (Trompete)
after.glow - Die offizielle Aftershowparty
Ist der letzte Schlussakkord des Bandprogramms gespielt, machen wir die Bühne frei für ein
sorgfältig kuratiertes DJ-Booking.
Guy Dermosessian
23:00 - 04:00
Guy Dermosessian ist in Beirut geboren und aufgewachsen. Er ist DJ und Gründer des
Musiklabels Kalakuta Soul Records, das er seit 2009 betreibt. Seit mehr als fünfzehn Jahren reist
er als DJ mit gefüllten Plattenkoffern durch die Clublandschaften der Welt. Mit dem Cute
Community Space gründete er 2023 in Bochum einen physischen Ort und eine Plattform für die
Produktion und Propagation von diasporischer Popkultur, Musik und Wissen.
Programm am Samstag, 14.02.2026
20:30 - 21:30 Uhr House of Brownies
21:00 - 22:00 Uhr Amelia feat. Manny Noir
22:00 - 23:00 Uhr Hamburg Art Ensemble plays LOVEsongs
22:30 - 23:30 Uhr Silvan Strauß Trio feat. Emre İşlemecioğlu
23:30 - 0:30 Uhr Leona Berlin
0:00 - 4:30 Uhr after.glow Aftershowparty mit yung_womb und RSS Disco
Amelia feat. Manny Noir
21:00 - 22:00
AMELIA ist ein Hamburger Jazz Quartett, das sich mit Eigenkompositionen dem Puls einer
jungen, urbanen Jazzszene hingibt. Für dieses Konzert haben sich die vier Musiker:innen den
Londoner Rapper/Songwriter Manny Noir eingeladen. Zusammen suchen sie nach Momenten
der Schönheit und Melancholie und verarbeiten diese in ihrer Musik und Texten. Die Band spielt
Songs, in denen Komposition, Improvisation, Spoken Words und Rap ineinander greifen und
durch fließende Melodien getragen werden.
Manny Noir (Vocals), Lennart Micheel (Piano), Anton Deyß (Gitarre), Melanie Streitmatte (Bass),
Henning Katz (Schlagzeug)
Silvan Strauß Trio feat. Emre İşlemecioğlu
22:30 - 23:30
Silvan Strauss, Produzent, Schlagzeuger und Gewinner des Hamburg Jazz Preises, zählt zu den
spannendsten Stimmen der deutschen Jazzszene. Zwischen Modern Jazz, beatbasierter Produktion und zeitgenössischer Improvisation angesiedelt, machte er mit seinem Debütalbum
FACING (2021) international auf sich aufmerksam.
Für das feel.jazz Festival hat er sich exklusiv mit Emre İşlemecioğlu zusammengetan: Emre ist
ein in Lübeck lebender Gitarrist mit türkischen Wurzeln, der sich vorwiegend mit mediterraner,
mikrotonaler, makam-geprägter Folkloremusik beschäftigt und dafür bekannt ist, traditionelle
Spielweisen in zeitgenössische Harmonien zu überführen
Silvan Strauss (Schlagzeug), Emre İşlemecioğlu (Gitarre), Adrian Hanack (Saxophon), Giorgi
Kiknadze (Kontrabass)
Leona Berlin
23:30 - 00:30
Die Musik von Leona Berlin ist vor allem eins: kompromisslos sie selbst. Statt sich dem
Mainstream anzupassen, geht sie ihren eigenen Weg – mit Neugier, musikalischer Raffinesse
und viel Gefühl. Natürlich ist jedes Stück ihres bezaubernden Alternative Soul selbst geschrieben
und selbst produziert — eine berauschende Mischung aus Hip Hop, Jazz und einer breiten
Palette zeitgenössischer Einflüsse.
Leona Berlin (Vocals), Ben Barritt (Gitarre), Martin Lüdicke (Piano), Francesco Beccaro (Bass),
Magro (Schlagzeug)
after.glow - Die offizielle Aftershowparty
Ist der letzte Schlussakkord des Bandprogramms gespielt, machen wir die Bühne frei für ein
sorgfältig kuratiertes DJ-Booking.
yung womb
23:30 - 01:30
yung_womb ist ein genreübergreifende DJ, Radiomoderatorin und Performerin aus Hamburg
und Gründungsmitglied des DJ-Netzwerks SLIC Unit.
RSS Disco
01:30 - 04:30
“Warum tanzen drei Menschen hinter dem DJ-Pult?“, hat sich schon so manche:r gefragt. Wer
RSS Disco jedoch live erlebt hat, hört und sieht sofort: Jede Hand hat ihre Aufgabe beim
nahtlosen Verweben ihrer genreübergreifenden Sets. RSS Disco stehen europaweit für
euphorische Festival- und Cluberlebnisse. Ausgehend von House und Techno schlürfen sie mit
offenen Ohren durch den kosmischen Klangcocktail namens Musik – bis auf den letzten Tropfen.
Man muss nur noch ein Cocktail-Schirmchen zum Mixen hinzufügen.
Das Trio, das in Hamburg zur elektronischen Musik tanzen gelernt hat, steht wie kaum andere für
Synthesizer-Disco, säuregetränkten House und psychedelischen Techno. Ihr Funkeln wirkt dabei
nie konstruiert. Sie spielen auf großen Indie-Festivals ebenso wie auf Ibiza, in dunklen Clubs
ebenso wie auf kleinen, staubigen Tanzflächen am See. Zudem produzieren sie Mixe für Dublab
Radio in Los Angeles, ARTE Concert oder The Lot Radio aus New York.
Abseits des Dancefloors sind RSS Disco ebenfalls aktiv: Mit ihrem Label Mireia Records
veröffentlichen sie Musik von Künstler:innen wie Johannes Klingebiel, Tomemitsu, Das Komplex,
Jacques Bon, Zombies in Miami, Casino Times sowie Lauer und Erobique. Die Ästhetik des
Labels ist stark von DIY-Prinzipien geprägt – die Vinyl-Veröffentlichungen sind meist
siebgedruckt, gestempelt und entwickeln sich nicht selten zu begehrten, limitierten
Sammlerstücken.













