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Labore „leafern“ Beispiele für Nachhaltigkeit

12.12.202510:41 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Labore „leafern“ Beispiele für Nachhaltigkeit

(openPR) Forschung nachhaltig gestalten: Dies bedeutet, nicht nur über Nachhaltigkeit zu forschen, sondern auch die eigenen Forschungstätigkeiten nachhaltig auszurichten. An der Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen sind im Fachgebiet Chemie wichtige Schritte im Hinblick auf eine nachhaltige Transformation erreicht worden: Im neu gestarteten Pilotprojekt „LEAF-Zertifizierung“ hat das JLU-Präsidium am 10. Dezember 2025 erstmals drei Labore des Fachbereichs 08 – Biologie und Chemie – mit dem international etablierten LEAF-Zertifikat (Laboratory Efficiency Assessment Framework) ausgezeichnet. Prämiert in der Stufe Bronze wurden die Arbeitsgruppen von Prof. Dr. Hermann A. Wegner und Prof. Dr. Richard Göttlich, Institut für Organische Chemie, sowie von Prof. Dr. Maren Lepple, Institut für Anorganische und Analytische Chemie.

Die Auszeichnung mit den LEAF-Zertifikaten würdigt das besondere Engagement der beteiligten Arbeitsgruppen, ihre Laborpraxis systematisch nachhaltiger zu gestalten. Die Maßnahmen reichen von Energieeinsparungen bis hin zur Reduktion von Abfällen.

„Die LEAF-Zertifizierung gibt uns als Forschende die Möglichkeit, unser Engagement für Nachhaltigkeit sichtbar und verbindlich zu dokumentieren“, betont Prof. Dr. Hermann A. Wegner, der die Teilnahme der JLU am Zertifizierungsprogramm in Zusammenarbeit mit dem Büro für Nachhaltigkeit initiiert hatte. Zugleich hebt er den doppelten Mehrwert hervor: „Wir konnten konkrete Maßnahmen umsetzen und Fortschritte im nachhaltigen Betrieb nachweisen. Dass wir diese Prinzipien auch in der Lehre, etwa im internationalen Masterstudiengang Sustainable Chemistry, einfließen lassen, stärkt zudem die Vorbildwirkung für Studierende.“

„Wir freuen uns sehr, dass die ersten Arbeitsgruppen den Zertifizierungsprozess erfolgreich durchlaufen haben und damit die Bestrebungen der JLU unterstützen, auch im eigenen Betrieb nachhaltiger zu werden“, sagt Prof. Dr. Wencke Gwozdz, JLU-Vizepräsidentin für Forschung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, die die Zertifikate an die Arbeitsgruppen übergab. Für das JLU-Präsidium hebt sie die Bedeutung der LEAF-Zertifizierung hervor: „Die JLU forscht intensiv zu nachhaltigkeitsrelevanten Themen. Mit dem LEAF-Programm zeigt die Universität zugleich, wie verantwortungsbewusste Forschung konkret umgesetzt werden kann. Wir ermuntern weitere Laborgruppen, an diesem freiwilligen Prozess teilzunehmen.“

Das vom University College London entwickelte LEAF-Programm bietet Laboren eine strukturierte Orientierung für eine nachhaltige Laborpraxis. Die JLU nimmt seit 2025 teil. Teilnehmende Labore setzen eine Liste von Kriterien für eine Zertifizierung in den Stufen Bronze, Silber oder Gold um. Die Kriterien reichen von der Vermeidung von Einweg-Plastik, einem effizienten Probenmanagement bis hin zur energiesparenden Nutzung von Abzügen. Die Bewertung erfolgt im Peer-Audit-Verfahren durch andere Labore. Dieses Verfahren soll den Austausch von Good Practices und gegenseitiges Lernen fördern.

Auch weitere Labore aus den verschiedenen Fachbereichen der JLU können am Zertifizierungsprozess teilnehmen. Ansprechstelle für die interessierten Arbeitsgruppen am LEAF-Programm an der JLU ist das Büro für Nachhaltigkeit.

wissenschaftliche Ansprechpartner:
Dr. Laura Luber
Büro für Nachhaltigkeit der JLU Gießen
Ludwigstraße 34, 35390 Gießen
Telefon: 0641 99-16376
E-Mail: E-Mail

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