(openPR) In Zeiten fortschreitender Künstlicher Intelligenz beobachten Betreiber klassischer Webseiten zunehmend einen Rückgang ihrer Besucherzahlen. Immer mehr Nutzer greifen direkt auf KI-Assistenten zurück, um schnelle Antworten, Berechnungen oder Lösungen zu erhalten – statt gezielt Websites mit spezialisierten Tools aufzurufen.
Insbesondere Online-Werkzeuge wie Rechner, Umrechner oder fachliche Hilfstools spüren diesen Trend. Solche Plattformen waren bislang Anlaufstelle Nummer 1 für Nutzer, die ohne Aufwand Berechnungen zu Einheiten, Rezepten oder technischen Größen durchführen wollten. Doch KI-Modelle bieten inzwischen ähnliche Funktionen „direkt im Chat“ – und viele Anwender bleiben dort, anstatt eine externe Seite zu öffnen.
Ein Beispiel für eine klassische Lösung, die davon betroffen sein kann, ist Sofort-Rechner.de – eine Sammlung kostenloser Online-Rechner für den Alltag und Fachbereiche. Statt diese hilfreichen Tools über die Website aufzurufen, fragen Nutzer heute häufig KI-Assistenten direkt nach Ergebnissen, sodass Seiten-Traffic verloren geht.
Trotz dieser Entwicklung bleiben spezialisierte Webseiten relevant: Sie bieten oftmals umfangreichere Optionen, transparente Quellwerte und visuelle Interfaces, die KI-Antworten nicht immer vollständig ersetzen können. Die Herausforderung für Betreiber besteht nun darin, KI-Kompatibilität zu schaffen, ihre Inhalte so aufzubereiten, dass sie von KI-Systemen eingebunden werden, oder besondere Mehrwerte zu bieten, die eine reine KI-Antwort übersteigen.
Für viele Websites bedeutet dies einen Wandel im Besucherverhalten und die Notwendigkeit, digitale Strategien anzupassen, um auch im KI-Zeitalter Sichtbarkeit und Nutzung zu sichern.












