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Virtuelle Simulation - Unterstützung bei der Produktentwicklung

12.04.200713:11 UhrIT, New Media & Software
Bild: Virtuelle Simulation - Unterstützung bei der Produktentwicklung
Visualisierung einer Strömungssimulation mit dem iFX-Postprozessor
Visualisierung einer Strömungssimulation mit dem iFX-Postprozessor

(openPR) Bei der Entwicklung von Produkten spielen Technologien der Virtuellen Realität (VR) eine immer größere Rolle. Virtuelle Simulationsmodelle erlauben es beispielsweise, das Materialverhalten vorherzusagen oder verschiedene Design-Varianten innerhalb kürzester Zeit interaktiv durchzuspielen. Unternehmen sparen durch den Einsatz dieser Technologien jede Menge Zeit und Kosten. Speziell für die Visualisierung sehr umfangreicher Simulationsergebnisse entwickelten Forscher des Fraunhofer IGD den iFX-Postprozessor. Dieses Visualisierungstool erlaubt es problemlos, über verteilte Standorte hinweg kooperativ an Simulationsmodellen zu arbeiten - trotz riesiger Datenmengen.



Ein wichtiger Schritt innerhalb der Prozesskette ist der regelmäßige Austausch zwischen Entwicklern, Designern und Kunden, denn nur gemeinsam kann die bestmögliche Produktvariante gefunden werden. Im Idealfall können die Teilnehmer von verschiedenen Standorten aus ein Simulationsmodell analysieren und in Echtzeit interaktiv bearbeiten. In der Praxis gestaltet sich diese kooperative Arbeit allerdings oft schwierig. Die Übertragung enormer Datenmengen, wie sie beispielsweise bei der Simulation von Crashtests oder bei Strömungssimulationen entstehen, lassen die Hardware der Computer nicht selten an ihre Grenzen stoßen. Der iFX-Postprozessor des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung IGD umgeht dieses Problem. Mit nur minimalen Anforderungen an die Bandbreite können mehrere Benutzer an unterschiedlichen Standorten gleichzeitig über ein Netzwerk kooperativ arbeiten und gemeinsam die Simulationsmodelle analysieren und auswerten. Dabei werden die Simulationsdaten, die unter Umständen den Umfang mehrerer Gigabytes erreichen können, über sichere Kommunikationskanäle, beispielsweise per DVD verschickt. Im Gegensatz zu anderen Postprozessoren werden so während der kooperativen Arbeit über das Netzwerk nur Steuerbefehle und keine sensiblen Daten zwischen den Kooperationspartnern ausgetauscht. Bei der Visualisierung der Daten setzen die Forscher auf moderne Graphikhardware, die es ermöglicht, Simulationsmodelle mit 20 Millionen Elementen und mehr interaktiv darzustellen.

Die Forscher des Fraunhofer IGD zeigen den iFX-Postprozessor vom 16. bis 20. April 2007 auf der Hannover Messe in Halle 17, Stand C60. Gerne können Sie vorab einen Messetermin vereinbaren.

Weitere Informationen zu iFX gibt es bei

Dr. André Stork
Abteilung Industrielle Anwendungen
Fraunhofer IGD Darmstadt
Telefon: + 49 6151 155-469
Fax: +49 6151 155-299
E-Mail: E-Mail
Internet: www.igd.fraunhofer.de/igd-a2/

Pressekontakt:

Fraunhofer-Institut für
Graphische Datenverarbeitung IGD
Unternehmenskommunikation
Brigitte Kötting
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt

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